Aktualisiert am: Dienstag, 02.03.2010 07:50

Nachrichten vom 2. März 2010

In Las Palmas de Gran Canaria ist am Montag nachmittag eine 21jährige auf offener Strasse angegriffen und verletzt worden. Lt. Angaben von Zeugen ist das Mädchen von einem Mann zwischen 20 und 30 Jahren mit einem Messer bedroht und verletzt worden, der Täter konnte unerkannt flüchten. Die Polizei ermittelt auch im persönlichen Umfeld der Verletzten, lt. Aussagen eines Beamten ist ein persönliches Motiv nicht auszuschliessen.

In mehreren Gemeinden Teneriffas ist in der Nacht zum Montag der Strom ausgefallen. Ein Kurzschluss in einem E-Werk war die Ursache. Die Wiederherstellung der Stromversorgung dauerte bis in die Mittagsstunden. Seitens der Unelco-Endesa wurde bekanntgegeben, dass man den Vorfall gründlich untersuchen wollte, die Ursachen liegen wahrscheinlich an einem Schaden im Stromnetz der durch die Unwetter der vergangenen Tage verursacht worden ist.

Der Wetterdienst hat für heute Dienstag eine neuerliche Unwetterwarnung ausgegeben. Auf allen Inseln muss mit starken Stürmen und Regenfällen gerechnet werden, auf Gran Canaria werden die Temperaturen auf max. 21 Grad Celsius fallen.

Der Automarkt auf den Inseln scheint sich langsam wieder zu erholen. Im Februar sind 91.281 Neuzulassungen gemeldet worden, so viele, wie schon seit 2 Jahren nicht mehr. Die Autohändler verzeichnen Umsatzzuwächse von bis zu 47 %. Die aktuellen Zahlen sind gestern von der Verbänden der Händler Ganvam und Anfac veröffentlicht worden.

Die Verbindungsstrasse zwischen Ayacata und Mogan die GC-605, bleibt weiterhin gesperrt. Das gab ein Sprecher des Strassenbauamtes gestern bekannt. Die Strasse ist durch die Unwetter der vergangenen Wochen stark in Mitleidenschaft gezogen worden, umfangreiche Sicherungsmassnahmen der Hänge sind erforderlich. Die Strasse bleibt voraussichtlich noch während der nächsten 3 Wochen gesperrt.
Aktualisiert am: Montag, 01.03.2010 07:50

Nachrichten vom 1. März 2010

In San Bartolome de Tirajana ist gestern ein Mädchen auf offener Strasse zusammengebrochen und gestorben. Die 19jährige erlitt einen Herzanfall, Passanten haben den Notarzt verständigt und versucht, Erste Hilfe zu leisten, allerdings ohne Erfolg. Als der Notarzt eintraf, konnte er nur mehr den Tod des Mädchens feststellen. Die genaue Todesursache ist noch unklar.

Bei einem Motorradunfall auf der GC-500 in Höhe der Karting-Bahn ist am Samstag morgen ein 17jähriges Mädchen ums Leben gekommen, der Fahrer des Motorrads ist schwer verletzt worden. Der Unfall geschah gegen 5.30 Uhr morgens, das Paar war mit dem Motorrad unterwegs und ist von einem betrunkenen Autofahrer gerammt worden. Das Mädchen wurde mehrere Meter durch die Luft geschleudert, sie war auf der Stelle tot. Der Fahrer des Motorrads erlitt schwerste Verletzungen und wird derzeit im Hospital Insular in Las Palmas behandelt.

Die Gemeinde Maspalomas hat sich in einer Sitzung am Wochenende auf die endgültige Route des Karnevalsumzugs geeinigt. Die „cabalgata“ wird wieder auf der alten Strecke ausgetragen, das heisst, die Wagen starten am Hotel Tropical und fahren dann über die Avda. Italia und die Avda. de Gran Canaria in Richtung Avda. Tirajana zum Einkaufszentrum Yumbo. Eine Mehrheit der Gemeinderäte hat sich für die alte Route ausgesprochen, die Alternative, die den Umzug über die GC-500 führen sollte, ist von vielen Teilnehmern abgelehnt worden. Der Karnevalsumzug von Maspalomas findet am Samstag, den 20. März statt.

Die Iberia verrechnet ab heute Zuschläge für jedes zusätzliche Gepäckstück. Mitgeführt darf ab sofort nur mehr ein Koffer mit maximal 23 Kilogramm werden, jedes weitere Gepäckstück wird mit 50 Euro zusätzlich in Rechnung gestellt. Die Neuregelung gilt auf allen Kurz- und Mittelstreckenflügen in der Touristenklasse.
Aktualisiert am: Freitag, 26.02.2010 07:55

Nachrichten vom 26. Februar 2010

Die Tourimusverantwortliche der Gemeinde Maspalomas, Concepcion Narvaez, hat gestern eine Verlegung des Karnevalsumzugs auf die GC-500 ausgeschlossen. Narvaez erklärte gegenüber der Presse, der Umzug wird entweder von der INEM aus zum Einkaufszentrum Yumbo führen, oder sogar auf der „alten Strecke“, das heisst, von der Avda. de Italia ausgehend, über die Avda. de Gran Canaria und die Avda. de Tirajana verlaufen. Abgestimmt wird in der Gemeinderatssitzung in der kommenden Woche, viele der teilnehmenden Karnevalswagen haben gegen die geplante neue Strecke über die GC-500 protestiert.

Die Strasse nach Ayacata ist ab sofort wieder befahrbar. In der vergangenen Woche musste die GC-60 zwischen San Bartolome de Tirajana vorübergehend gesperrt werden, durch die Unwetter haben sich große Gesteinsbrocken aus einer Felswand gelöst und einen Teil der Strasse zerstört. Das Strassenstück ist mittlerweile wieder instand gesetzt worden, gestern nachmittag wurde die Strasse dann für den Verkehr freigegeben.

Der Ansturm auf die neuen Lidl-Filialen war weit größer als erwartet. Das gab die Geschäftsleitung gestern Abend bekannt. Tausende Menschen waren gestern in die neuen Filialen in Jinamar und Agüimes geeilt, das Personal hatte Schwierigkeiten, die Regale immer wieder aufzufüllen. Die Kunden zeigten sich mit dem Sortiment zufrieden, das Angebot ist groß und liegt preislich oft weit unter den Angeboten der Konkurrenz. Gestern sind vorerst 2 Filialen eröffnet worden, die anderen beiden Märkte auf Gran Canaria – in Vecindario und Ingenio – werden am 4. März eröffnet.

In Las Palmas de Gran Canaria ist gestern ein Fahrzeug ins Hafenbecken gefallen. Der Fahrer des Mercedes dürfte lt. Angaben der Polizei vergessen haben, die Handbremse anzuziehen, der Wagen ist daraufhin ins Hafenbecken gerollt. Verletzt wurde niemand, wegen der Bergung des Fahrzeuges musste die Muelle Pesquero vorübergehend gesperrt werden.

Die Arbeitslosigkeit auf den Kanaren steigt weiter an. Lt. einer aktuellen Statistik des Sozialministeriums gibt es auf den Kanaren die meisten Haushalte in ganz Spanien, in denen alle Familienmitglieder arbeitslos sind, nämlich genau 15,2 % aller Haushalte. Die kanarische Regierung überlegt weitere Sonderzahlungen um die betroffenen Familien zu unterstützen.
Aktualisiert am: Donnerstag, 25.02.2010 07:55

Nachrichten vom 25. Februar 2010

Die Neugestaltung des Barranco de Joseito in San Agustin und der Umbau der GC-500 werden die ersten Massnahmen zur Renovierung des Touristengebietes rund um Playa del Ingles sein. Das gab das Tourismusministerium gestern bekannt. Rund 500 Millionen Euro sind von der Regierung für die Reformen zur Verfügung gestellt worden, das gesamte Gebiet der „Costa Canaria“ von San Agustin bis Maspalomas soll damit für die Besucher attraktiver gestaltet werden und an die modernen Infrastrukturvorgaben angepasst werden. Die GC-500 zwischen San Agustin und Playa del Ingles wird zu einem großzügigen Boulevard ausgebaut, anstatt der bisher 4 Fahrspuren wird es zukünftig nur mehr 2 Fahrspuren geben, und einen breiten Fussgängerboulevard. Wann genau die Umbauarbeiten beginnen, ist derzeit noch nicht bekannt.

Die Organisation „Gran Canaria helps Haiti“ hat für den kommenden Samstag eine Fiesta im Kongresszentrum ExpoMeloneras geplant. Die Einnahmen der Veranstaltung werden den Erdbebenopfern in Haiti zur Verfügung gestellt. Auf dem Programm steht u.a. die Show „Michael Jackson History“ sowie eine Großraumdiskothek mit mehreren Djs. Die Veranstaltung beginnt um 22 Uhr.

Der Wetterdienst hat für morgen Freitag eine Unwetterwarnung für die Bergregionen der Insel ausgegeben. Im Landesinneren Gran Canarias kann es zu Sturmspitzen von bis zu 100 km/h kommen, die Temperaturen fallen bis fast an die Null-Grad-Grenze.
Der Parque Sur in Maspalomas gehört am Wochenende voll und ganz den Kindern. Am Samstag findet dort ein Kinderfest statt, auf dem Programm stehen verschiedene Workshops, Sport- und Spielprogramme. Das Kinderfest beginnt um 16 Uhr im Parque Sur in Maspalomas.

In der Gemeinde Maspalomas diskuttiert man derzeit über eine Verlegung des großen Karnevalsumzugs. Der Umzug, der am 20. März stattfindet, sollte eigentlich über die GC-500 verlaufen, als Startpunkt ist El Veril geplant, der Zug sollte dann über die Hauptstrasse, vorbei an der Viuda de Franco, über die Avda. De Tirajana, zum Einkaufszentrum Yumbo führen. Der geplante Weg ist allerdings umstritten, viele Teilnehmer sind nicht begeistert, über die Hauptstrasse zu fahren. Von den 60 angemeldeten Teilnehmern haben 12 mit einer Absage geplant. Der Verlauf des Umzugs wird jetzt neu diskuttiert, mit einer definiten Entscheidung darf frühestens Ende nächster Woche gerechnet werden.

Bei einer Explosion im Hafen von Las Palmas sind gestern 2 Hafenarbeiter schwer verletzt worden. Am frühen Nachmittag ist ein Öltank im Puerto de la Luz explodiert, 2 Arbeiter, die sich in der Nähe des Tanks befanden, sind mehrere Meter in die Höhe geschleudert worden und im Hafenbecken gelandet. Beide Männer sind ins Krankenhaus Doctor Negrin gebracht worden. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Die genaue Unfallursache wird noch untersucht.
Aktualisiert am: Mittwoch, 24.02.2010 07:40

Nachrichten vom 24. Februar 2010

Rund 4 Millionen Euro wird die Instandsetzung der Strassen nach den schweren Unwettern der vergangenen Tage und Wochen kosten. Das hat ein Sprecher der Inselregierung gestern bekanntgegeben. Mehre Strassen im Landesinneren Gran Canarias sind durch die Regenfälle schwer beschädigt worden, einige bleiben vermutlich noch mehrere Wochen gesperrt.

Eulogio Hernandez, der zuständige Stadtrat der Gemeinde Maspalomas, hat sich gestern öffentlich über den Flohmarkt am Faro 2 beklagt. Der Flohmarkt sei absolut illegal, die Gemeinde hat derzeit aber keine Handhabe gegen die Veranstaltung, da sie zum größten Teil auf einem privaten Grundstück stattfindet. Illegal deswegen, weil jeder Verkaufsstand über eine ordentliche Genehmigung verfügen muss, die Verkäufer Abgaben an die Gemeinde und ans Finanzamt bezahlen müssten, so Eulogio Hernandez. Das Konzept, das hinter dem Flohmarkt steht, dürfte hier nicht sehr bekannt sein, auch Ladenbesitzer versuchen seit Monaten den sonntäglichen Flohmarkt mit allen Mitteln zu stoppen.

14 internationale Filme stehen auf dem Programm des diesjährigen Filmfestivals von Las Palmas de Gran Canaria. Das 11. Filmfestival findet von 12 bis 20. März in der Inselhauptstadt statt. 14 Filme werden vorgestellt, Austragungsorte sind das Monopol-Kino, die CICCA, das Gabinete Literario und das Auditorio Alfredo Kraus. Wer der diesjährige Stargast des Festivals sein wird, ist bisher noch nicht bekanntgegeben worden.


Das Einsatzzentrum in Arinaga wird personalmässig aufgestockt. Das gab ein Sprecher des Centros de Emergencia y Seguridad gestern bekannt. Im Februar sind in der Einsatzzentrale unter der Telefonnummer 1-1-2 55.867 Anrufe eingegangen, in der Zentrale werden die Einsätze von Polizei, Feuerwehr, Rettung und Zivilschutz gesteuert und organisiert. Der Personalstamm des Centros de Emergencia soll in den kommenden Monaten um rund 20 % aufgestockt werden.
Aktualisiert am: Dienstag, 23.02.2010 07:55

Nachrichten vom 23. Februar 2010

In Las Palmas de Gran Canaria ist gestern ein 48jähriger Mann verhaftet worden, der verdächtigt wird, ein Mädchen über mehrere Jahre hinweg sexuell missbraucht zu haben. Der Fall kam ins laufen, weil sich die Minderjährige einem Beamten der Policia Nacional anvertraut hat. Die Polizei schickt seit einigen Monaten sogenannte „Vertrauensbeamte“ in verschiedenen Schulen, die Beamten sollen den Schülern bei Problemen zur Seite stehen. Das Mädchen hat einem dieser Beamten von ihrem Problem erzählt, die Ermittlungen sind sofort aufgenommen worden, der 48jährige ist bereits wenige Tage danach verhaftet worden. Bei dem Mann handelt es sich um einen guten Bekannten der Eltern, die Eltern haben angegeben, vom Missbrauch an ihrer Tochter nichts mitbekommen zu haben.

Personalwechsel in der Partido Popular: am vergangenen Samstag ist der bisherige Sprecher der PP Canarias, Miguel Cabrera Perez Camacho, von seinem Amt zurückgetreten, die Position des Parteisprechers hat bis auf weiteres die Vizechefin der Partei, Australia Navarro, übernommen. Carmacho hatte zuletzt Streit mit dem Parteichef, Jose Manuel Soria, der Parteisprecher hat eine Reise des Regierungspräsidenten Paulino Rivero nach Kuba öffentlich schaft kritisiert, Soria hat die Vorwürfe beschwichtigt und seinen Parteisprecher zu mehr Zurückhaltung gemahnt. Nur zwei Tage später ist auch die Ministerin der Inselregierung Gran Canarias, Carmen Guerra, zurückgetreten. Offiziell gab sie „persönliche Gründe“ an, innerhalb der Partei wird allerdings spekuliert, dass der Rücktritt eine Reaktion auf die Absetzung des Parteisprechers ist.

Die Ausgaben für Arzneimittel sind auf den kanarischen Inseln so hoch wie nirgend anderswo im Land. Das belegt eine aktuelle Studie des Gesundheitsministeriums. Die Ausgaben für Arzneimittel sind im Vorjahr um 9,2 % angestiegen und lagen bei 49,6 Millionen Euro. Das Gesundheitsministerium hat den Start einer Kampagne zum verantwortungsbewussteren Umgang mit Arzneimittel angekündigt.

Die Stauseen der Inseln sind nach den Regenfällen der vergangenen Tage gut gefüllt. Das gab ein Sprecher der Inselregierung gestern bekannt. 15 der insgesamt 26 Stauseen auf Gran Canaria haben 100 % ihrer Kapazität erreicht, alle übrigen sind ebenfalls mit einer Auslastung von 50 bis 75 % für den Sommer gerüstet. Die Stauseen garantieren die Wasserversorgung der landwirtschaftlich genutzten Flächen auf der ganzen Insel.

Die Spekulationen über eine mögliche Fusion der beiden großen Bankinstitute der Kanaren haben eine neue Form angenommen. Der Präsident der kanarischen Regierung, Paulino Rivero, hat gestern im Rahmen einer Pressekonferenz eine Fusion der La Caja und der Caja Canarias nicht ausgeschlossen und als eine „gute Möglichkeit“ für die beiden Banken bezeichnet. Details über eine mögliche Fusion gibt es derzeit nicht, die Banken sind allerdings seit einigen Wochen in Verhandlung.
Aktualisiert am: Montag, 22.02.2010 07:50

Nachrichten vom 22. Februar 2010

Der Ort Tejeda im Landesinneren Gran Canarias war am Wochenende durch die Unwetter komplett von der Aussenwelt abgeschnitten. Steinschläge haben sämtliche Zufahrtsstrassen unpassierbar gemacht, die Aufräum- und Sicherungsarbeiten dauern nach wie vor an. Tejeda ist nach Artenara der zweite Ort im Landesinneren, der durch die Unwetter nicht mehr erreichbar war.

In Las Palmas de Gran Canaria ist am Wochenende der Karneval zu Ende gegangen. Tausende Menschen haben am Samstag abend am traditionellen „Begräbnis der Sardine“ an der Playa de las Canteras teilgenommen. Die Sardine, das Symbol des Karnevals ist feierlich zu Grabe getragen worden, die Karnevalisten in Las Palmas haben damit wieder ein Jahr Pause.
Aber der Karneval auf der Insel geht weiter: in Mogan hat der „carnaval“ am Wochenende begonnen, der große Umzug findet am kommenden Samstag in Arguineguin statt.


Die Tourismusverantwortlichen ziehen eine erste, positive Buchungsbilanz für die Osterwoche. Bisher sind die Hotels auf der Insel fast zu 80 % ausgebucht, in den nächsten Wochen wird nochmal mit einem Buchungsansturm gerechnet. Die Reservierungen für die Woche zwischen 29. März und 4. April sind besonders am spanischen Festland hochgegangen. Bedingt durch das schlechte Wetter der vergangenen Wochen haben sich viele für einen kurzfristigen Urlaub auf den Kanaren entschieden.


In Tejeda wird derzeit ein Projekt über die Installation einer Seilbahn zwischen Tejeda und dem Roque Nublo geprüft. Das Projekt ist umstritten: während die Tourismusindustrie das Vorhaben begrüßt, laufen die Umweltschützer dagegen Sturm. Die Umweltorganisation Ben Magec befürchtet einen drastischen Eingriff in die Natur, der „teleferico“ würde zum großen Teil durch das Naturschutzgebiet verlaufen. Die Pläne sehen im Detail so aus, dass die Seilbahn von Tejeda aus bis zum Roque Nublo verlaufen soll. Der Ausgangspunkt liegt auf 1.060 m, die Endstation auf 1.630 m Höhe. Gondeln mit einer Kapazität von bis zu 40 Personen sollen die Besucher zum Roque Nublo hochbringen, die Fahrtzeit wird ca. 8 Minuten betragen. Das Projekt ist noch in der ersten Phase, die Finanzierung wäre allerdings durch eine private Investorengruppe gesichert.


In der Gemeinde Maspalomas gehen heute die Verhandlungen mit den Verantworlichen der Clinica San Roque Meloneras weiter. Die Klinik soll in Zukunft verstärkt mit dem staatlichen Gesundheitssystem zusammenarbeiten und als vollständiges Krankenhaus für Kassenpatienten fungieren. Bisher können Kassenpatienten im Hospital San Roque Meloneras nur Notfallbehandlungen erhalten, die Grundidee war allerdings eine andere: das Grundstück auf dem die Klinik erbaut wurde, ist von der Gemeinde Maspalomas kostenlos zur Verfügung gestellt worden, um eine Rundum-Absicherung der Bewohner im Inselsüden zu garantieren. Der Oberste Gerichtshof in Las Palmas hat die Klage der Klinikbetreiber gegen die Gemeinde abgewiesen, die Verhandlungen müssen neu geführt werden.
Aktualisiert am: Freitag, 19.02.2010 07:45

Nachrichten vom 19. Februar 2010

Die kanarische Regierung hat die Unwetterwarnung für die östlichen Inseln vorerst aufgehoben. Im Landesinneren Gran Canarias sind mehrere Strassen weiterhin unbefahrbar, im Bereich von Ayacata sind ganze Strassenstücke durch den Regen weggeschwemmt worden, die Bewohner von Artenara waren gänzlich von der Aussenwelt abgeschnitten. Gestern nachmittag hat es auf den Bergspitzen der Insel geschneit, rund um den Pozo de las Nieves sind Temperaturen unter der Null-Grad-Grenze gemessen worden. Die Unwetter haben auch in der Hauptstadt Las Palmas und im Süden der Insel zahlreiche Schäden angerichtet. Bäume sind durch den Sturm umgefallen und haben Strassenzüge blockiert, die Räumungsarbeiten werden noch bis zum Wochenende andauern. Etwas schlimmer erwischt hat es die westlichen Inseln der Kanaren. Der Schiffsverkehr ist dort bis auf weiteres komplett eingestellt worden, die Flughäfen von La Palma und El Hierro blieben auch gestern geschlossen.

Im Industriegebiet von Arinaga ist gestern ein Mann bei einem Autounfall tödlich verunglückt, 2 Frauen sind schwer verletzt worden. Der Unfall geschah gegen 9.30 Uhr morgens, ein PKW ist von einem Windstoss erfasst und von der Fahrbahn abgedrängt worden, ein entgegenkommender Bus konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und ist frontal mit dem PKW zusammengestossen. Der Fahrer des PKW ist dabei getötet worden, die beiden Frauen, die sich ebenfalls im Wagen befanden sind schwer verletzt worden.

Wegen der Unwetterwarnung blieben gestern den ganzen Tag über zahlreiche öffentliche Gebäude gesperrt, die Karnevalsveranstaltungen von Las Palmas und Santa Cruz sind ausgesetzt worden und auch ein Konzert im Auditorio Alfredo Kraus wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Die Karnevalsveranstaltungen am Wochenende sollen planmässig stattfinden, wenn auch mit Regenfällen gerechnet werden muss.

In Las Palmas de Gran Canaria hat gestern eine Großdemonstration der Camper stattgefunden. Die Campingfreunde protestierten damit gegen die weitere Einschränkung der Campingplätze auf der Insel. Die Stellplätze für Wohnmobile rund um die Stauseen und an den Stränden des Inselsüdens sind weiter limitiert worden, den rund 10.000 aktiven Campern auf der Insel stehen gerade einmal 2.000 Stellplätze zur Verfügung. Die Demonstration hat am Abend stattgefunden, die Demonstranten sind von der Calle Triana aus zum Sitz der kanarischen Regierung gezogen.

In Maspalomas ist ein Einbrecher schwer verletzt worden, als er versucht hat, aus einem Fenster im 3. Stock eines Apartmenthauses zu fliehen. Der 26jährige war von der Wohnungsbesitzerin „auf frischer Tat“ ertappt worden und wollte aus dem Fenster klettern. Dabei ist er abgestürzt und im Garten des Apartmenthauses sehr unsanft aufgekommen. Er hat sich bei dem Sturz ein Bein gebrochen, und ist in Polizeibegleitung ins Krankenhaus gebracht worden.
Aktualisiert am: Donnerstag, 18.02.2010 07:40

Nachrichten vom 18. Februar 2010

Wegen der schweren Unwetter kam es gestern überall auf den Kanaren zu Zwischenfällen. Strassen im Landesinneren der Inseln sind gesperrt und zum Teil vollständig überflutet worden, die Schiffsverbindungen zwischen den Inseln mussten vorübergehend eingestellt werden. Wegen der starken Regenfälle und Sturmwarnungen fiel auch der Unterricht am Nachmittag auf allen Inseln aus, die Karnevalsveranstaltungen in Las Palmas de Gran Canaria und in Santa Cruz de Teneriffa sind abgesagt worden.

Im Süden Gran Canarias ist gestern die erste „patera“ dieses Jahr angekommen. Das Flüchtlingsschiff hat in den frühen Morgenstunden die Küste der Insel erreicht, an Bord des Boote befanden sich 4 Immigranten, lt. ersten Angaben der Polizei dürften sie aus der Westsahara stammen. Die Zahl der Flüchtlingsschiffe ist im vergangenen Jahr stark zurückgegangen, Grund ist vor allem der Küstenschutz durch die EU-Behörde Frontex.

Ein grausamer Mord hat sich in Los Llanos de Aridane auf La Palma ereignet. Ein 43jähriger Mann ist dort in seinem Wohnhaus enthauptet worden, ein Nachbar hat den Toten gestern früh gefunden. Die Umstände der Tat sind noch vollkommen unklar, die Polizei tappt bisher im Dunkeln, es gibt keinerlei Hinweise auf ein kriminelles Umfeld des Toten.

In Telde sind in der Nacht zum Mittwoch zahlreiche Einbrüche durchgeführt worden. Gleich mehrere Geschäfte im Stadtteil San Gregorio sind aufgebrochen worden, Wertgegenstände und Wechselgeld ist aus den Läden entwendet worden. Obwohl einige der Lokale durch Alarmanlagen gesichert waren, konnten die Täter unerkannt flüchten.

„Fusgängerfreundlich“ ist das neue Motto der Gemeinde von Vecindario. Einige Strassenzüge werden zu Fussgängerzonen umgestaltet, breite Alleen sollen die Besucher in Zukunft zum Flanieren und Shoppen einladen. Ein dementsprechendes Projekt ist am Mittwoch im Gemeinderat abgesegnet worden, mit der Umsetzung soll noch vor dem Sommer begonnen werden.
Aktualisiert am: Mittwoch, 17.02.2010 07:55

Nachrichten vom 17. Februar 2010

Die Unwetterwarnung für die Kanarischen Inseln hält weiterhin an. Auf allen Inseln muss auch heute mit starken Regenfällen und Sturmspitzen von bis zu 120 km/h gerechnet werden, betroffen sind vor allem die westlichen Inseln, La Palma, El Hierro, La Gomera und Teneriffa, aber auch auf Gran Canaria wird mit weiteren Regenfällen gerechnet. Auf La Gomera und El Hierro mussten wegen der anhaltenden Stürme die Flughäfen gesperrt werden, auf La Palma sind zahlreiche Flüge mit zum Teil stundenlanger Verspätung abgeflogen. Die Wettersituation wird sich erst zum Wochenende hin wieder bessern.

Der Dienstleistungssektor ist von der Wirtschaftskrise am stärksten betroffen. Das zeigt eine aktuelle Statistik des Wirtschaftsministeriums. Demnach sind die Einnahmen auf dem Dienstleistungssektor im Jahr 2009 um 16,1 % zurückgegangen, viele – vor allem kleinere – Unternehmen haben der Krise nicht standgehalten und mussten bereits schliessen. Der Sektor durchlebt die stärkste Krise seit dem Jahrtausendwechsel, es wird voraussichtlich einige Jahren dauern, bis sich die Wirtschaft im Bereich Dienstleistungen wieder erholt hat, meinen Experten.

Auf Gran Canaria ist gestern der vermutlich größte aktive Drogenring ausgehoben worden, das gab ein Sprecher der Guardia Civil bekannt. Die Bande aus Osteuropa soll „Speed“ in großem Rahmen auf die Inseln gebracht und hier verteilt haben, bei verschiedenen Festnahmen sind mehrere Kilogramm der Synthetikdroge sichergestellt worden. Die Drogen stammen vermutlich aus Nordeuropa und sind über Kuriere auf die Kanaren eingeschleust worden. Details sind nicht bekanntgeben worden, die Ermittlungen sind noch in Gange.

Bei einem schweren Autounfall in Las Palmas de Gran Canaria ist gestern ein 30jähriger Mann schwer verletzt worden. Das Fahrzeug des Mannes war auf der regennassen Fahrbahn von der Strasse abgekommen und hatte sich mehrmals überschlagen, der 30jährige hat den Unfall wie durch ein Wunder schwer verletzt überlebt. Der Unfall geschah im Stadtteil Las Torres.
Archivseiten: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 |
>>> Zurück zu den aktuellen Gran Canaria Nachrichten