Aktualisiert am: Dienstag, 16.03.2010 07:50

Nachrichten vom 16. März 2010

Im Sporthafen von Las Palmas ist gestern die Leiche einer Frau gefunden worden. Der Leichnam trieb im Hafenbecken, ein Yachtbesitzer hat den leblosen Körper entdeckt und die Polizei verständigt. Die Identität der Frau ist noch ungeklärt, auch über die Todesursache gibt es bisher keine Hinweise.

Auf Teneriffa ist am späten Montag nachmittag eine Frau von ihrem Lebenspartner niedergestochen und getötet worden. Nachbarn hatten den Streit zwischen der 37jährigen Frau und ihrem Lebensgefährten zwar gehört, konnten aber nicht in die Wohnung gelangen. Einer der Nachbarn hat die Polizei verständigt, die Beamten mussten die Wohnung gewaltsam öffnen, kamen allerdings zu spät. Die Frau lag schwer verletzt auf dem Fussboden des Wohnzimmers, sie erlag ihren Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Täter, ein 60jähriger Mann hat die Tat gestanden. Er gab der Polizei gegenüber an, er sei „einfach ausgerastet“.

Paulino Rivero, der Vorsitzende der kanarischen Regierung, war gestern zu Besuch im IES Faro de Maspalomas. Das Insituto in San Fernando ist die erste öffentliche Schule, an der 2sprachig unterrichtet wird. Die 850 Schüler des Institutos kommen aus 25 verschiedenen Ländern, das breit gefächerte Unterrichtsangebot ist vor allem auf Fremdsprachen ausgerichtet und soll den Schülern einen besseren Start ins Berufsleben garantieren.

Kein Ende der Krise in Sicht. Lt. Einer aktuellen Studie des Wirtschaftsministeriums haben im Januar in Spanien 2.507 Firmen Konkurs angemeldet oder ihre Geschäftstätigkeit eingestellt, viele Unternehmen befinden sich am Rande der Existenz. Die Zahlen sind so schlecht wie zuletzt im Jahr 1996. An den Arbeitsämtern rechnet man mit einer neuen Welle von Arbeitslosen in den kommenden Monaten, die Prognosen des Wirtschaftsministeriums sind weiter nach unten korrigiert worden. Ein Aufschwung ist lt. Angaben von Experten erst im ersten Quartal 2011 in Sicht.

Aktualisiert am: Montag, 15.03.2010 07:50

Nachrichten vom 15. März 2010

Die spanische Regierung hat einen neuen Anti-Drogenplan ins Leben gerufen. Mithilfe eines neuen Konzepts sollen Aufklärung an den Schulen und Ausbildungszentren die Jugendlichen von Drogen fernhalten. Mehrere Millionen Euro sind dafür zur Verfügung gestellt worden, eine Million erhält die kanarische Regierung. Die Kampagne beginnt nach den Osterferien an allen Schulen und Ausbildungszentren auf den Inseln.

Nela de Corral ist am Samstag zur Reina del Carnaval Internacional de Maspalomas gewählt worden. In der fast 2stündigen Gala sind insgesamt 13 Kandidatinnen angetreten, untermalt wurde das Spektakel von Auftritten von Marta Sanchez und Ramon del Castillo. Der Karneval geht auch in dieser Woche weiter: am Donnerstag findet im Einkaufszentrum Yumbo die Gala zur Wahl der „Drag Queen“ statt, der Freitag steht ganz im Zeichen der Touristen und am Samstag Abend ist der große Karnevalsumzug durch Playa del Ingles.

In Santa Lucia ist der Karneval am Wochenende währenddessen zu Ende gegangen. Mehrere tausend Menschen haben am großen Karnevalsumzug am Samstag teilgenommen, das traditionelle Begräbnis der Sardine gestern Sonntag hat die närrische Zeit in Santa Lucia ausklingen lassen.

In Maspalomas beginnen die Aufräumungsarbeiten nach den großen Regenfällen der vergangen Wochen. Die „charca de Maspalomas“ wird derzeit wieder hergestellt, in den letzten Wochen hat sich im barranco de Maspalomas ein reissender Fluss gebildet, der den Strand von Maspalomas in höhe der charca durchbrochen hat. Mithilfe von Holzbarrieren und dem Verschieben von mehreren Tonnen Sand wird die Oase jetzt wieder vom Meer getrennt, die Arbeiten werden mehrere Tage andauern.

Auf Teneriffa ist am Wochenende ein 18jähriger Fussballer während eines Freundschaftsspiels ums Leben gekommen. Der junge Mann hat bereits vor mehreren Monaten wegen Herzproblemen das Training unterbrochen, das Spiel in Santa Ursula war sein erstes nach der Pause. Während eines Spiels ist der 18jährige auf dem Platz zusammengebrochen und verstorben.

Schwarzes Wochenende auf den Strassen der Kanarischen Inseln. Bei mehreren Verkehrsunfällen am Wochenende sind 3 Menschen ums Leben gekommen, darunter ein 7jähriges Mädchen. Die Autobahn GC-1 bei Melenara musste am Samstag vormittag kurzfristig gesperrt werden. 2 Fahrzeuge sind dort kollidiert, das eine Fahrzeug ist von der Strasse gedrängt worden und hat die Leitplanke durchbrochen. Das Wrack ist in Flammen aufgegangen, die Insassen konnten in letzter Minute aus dem Fahrzeug geborgen werden und sind schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden.
Aktualisiert am: Freitag, 12.03.2010 07:55

Nachrichten vom 12. März 2010

Die GC-605 zwischen Mogan und Ayacata bleibt weiterhin gesperrt. Lt. Angaben der Inselregierung sind die Schäden, die durch die Unwetter der vergangenen Wochen entstanden sind, größer als ursprünglich angenommen, für die Instandsetzung der Strassenverbindung sind aufwendige Renovierungsarbeiten erforderlich. Für die Anwohner der kleinen Orte entlang der GC-605 ist die Sperre ein fast unerträgliche Situation. Sie müssen stundenlange Umwege in kauf nehmen, um zum Beispiel an ihren Arbeitsplatz zu gelangen, die Landwirte der Region haben teilweise gar keine Möglichkeit ihre Produkte aus dem Gebiet herauszubringen. Wann die Strasse wieder fahrbereit ist, weiss derzeit niemand.

Die Universität Las Palmas de Gran Canaria wird in Zukunft 2 neue Studienrichtungen anbieten. Ab dem Jahr 2010/2011 kann man in Las Palmas u.a. auch Tourismus und Kommunikationswissenschaften studieren, die beiden Fachrichtungen werden in den kommenden Wochen genau vorgestellt, die Einschreibung für die Studienplätze ist ab sofort möglich.

Der Verlust des Arbeitsplatzes ist immer noch die Hauptsorge der Menschen in Spanien. Wie eine aktuelle Studie ergab, fürchten fast 50 % aller Arbeitnehmer um ihren Job. Viele wohl aus gutem Grund, fast 25 % aller Unternehmen rechnen in den kommenden Monaten mit Kürzungen auf dem Personalsektor. Die Arbeitsämter rechnen mit historischen Arbeitslosenzahlen bis zum Jahresende.

In Tauro ist gestern eine Frau vom Rettungshelicopter aus einem Barranco geborgen worden. Die Urlauberin war zum Wandern im Barranco de Tauro, sie ist auf einem unwegsamen Wanderpfad gestürzt und hatte sich am Bein verletzt. Die Frau ist vom Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus Doctor Negrin nach Las Palmas gebracht worden.

Die Suche nach dem vermissten Mädchen Sara Morales ist bisher ohne Erfolg verlaufen. Das gab ein Sprecher der Policia Nacional gestern bekannt. Am Montag hat die Polizei die Suche nach dem vermissten Mädchen wieder aufgenommen, ein anonymer Hinweis hat die Polizei auf ein Grundstück ausserhalb von Las Palmas geführt. Dort wird seit Montag jeder Quadratzentimeter nach Spuren des Mädchens abgesucht, bisher aber ohne Erfolg.
Aktualisiert am: Donnerstag, 11.03.2010 07:50

Nachrichten vom 11. März 2010

Der Unterschied der Einkommen zwischen Männern und Frauen ist auf den Kanaren geringer als im Rest Spaniens. Das belegt eine aktuelle Studie des Sozialministeriums. Demnach verdienen Frauen auf den Inseln im Durchschnitt um 18 % weniger als ihre männlichen Kollegen, spanienweit liegen die Einkommen der Frauen dagegen um 28 % unter jenen der Männer. Die Kanaren haben ausserdem einen überdurchschnittlich hohen Prozentsatz an Frauen in Arbeitsverhältnissen. 55 % aller Frauen auf den Inseln sind berufstätig, dieser Satz wird nur von Madrid und Barcelona übertroffen.

In Maspalomas beginnt heute der Karneval. Die große Eröffnungsgala findet heute Abend im Einkaufszentrum Yumbo statt. Auf dem Programm steht eine Show aus Lichtern und Feuerwerk, untermalt von der Vorstellung der 26 Kandidaten, die sich der Vorwahl zur „Drag Queen“ stellen. Der Carnaval Internacional de Maspalomas dauert bis zum 21. März an, Höhepunkte sind die Wahl der Karnevalskönigin am kommenden Samstag und der große Umzug am 20. März.

Die Flughafengebühren auf den Kanaren bleiben niedrig. Darauf hat sich die spanische Regierung mit der Flughafenverwaltungsgesellschaft AENA geeinigt. Die Flughafengebühren auf den Kanaren werden weiterhin subventioniert, die aktuelle Vereinbarung gilt für die gesamte Sommersaison.

Die Kanaren werden zur Plattform für die Beziehungen zwischen Spanien und Afrika. Die kanarische Regierung hat mit der kanarischen Verwaltung einen dementsprechenden Vertrag ausgearbeitet, die Inseln sollen in Zukunft zur Drehscheibe zwischen Spanien und Afrika werden. Von hier aus sollen die geschäftlichen Beziehungen zu den afrikanischen Ländern angekurbelt werden. Eine eigene Behörde wird sich um mehr Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Ländern kümmern.

In Montaña de los Vélez, im Gemeindegebiet von Agüimes ist gestern ein Mann niedergestochen und schwer verletzt worden. Der 50jährige Besitzer eines Schlossereibetriebs ist in einer seiner Lagerhallen von einem Mann überfallen und in den Rücken gestochen worden, ein Mitarbeiter hat den Mann gefunden und die Polizei und Rettung verständigt. Der Täter konnte nur kurz nach der Tat festgenommen werden, das Motiv ist unklar.
Aktualisiert am: Mittwoch, 10.03.2010 07:50

Nachrichten vom 10. März 2010

Die Polizei hat gestern die Untersuchungen rund um den Fall der vor 3 Jahren verschwundenen Sara Morales wieder aufgenommen. Das Mädchen ist am 30. Juli 2006 abends von ihrem Elternhaus zum Einkaufszentrum La Ballena gegangen, um sich dort mit Freunden zu treffen, im La Ballena ist sie aber nie angekommen. Seitdem fehlt von der Minderjährigen jede Spur. Die Polizei hat die Ermittlungen gestern aufgrund von neuen Hinweisen – wie es aus der Polizeizentrale heisst – wieder aufgenommen.

In Las Palmas sind gestern 2 Männer wegen des Verdachts auf Drogenhandel festgenommen worden. Bei einer Hausdurchsuchung sind 7.500 Extasy-Pillen sichergestellt worden. Bei den beiden Männern handelt es sich vermutlich um die Köpfe einer Bande, die seit Jahren Extasy und Speed in großem Rahmen auf die Kanaren schmuggelt und über ein Netz aus Kleinkriminellen in den Touristengebieten verkauft.

Bei einem Verkehrsunfall im Zentrum von Las Palmas ist gestern eine Frau schwer verletzt worden. Die Frau ist beim Überqueren eines Fussgängerübergangs von einem Fahrzeug erfasst und zu Boden gestossen worden, sie erlitt schwere Verletzungen. Der Autofahrer stand unter Schock, er gab an, die Frau zu spät gesehen zu haben.

Proteste vor dem Colegio Oasis de Maspalomas. Seit einigen Tagen versammeln sich dort die Eltern der Schüler aus der Klasse 20B und protestieren gegen den – ihrer Meinung nach – verantwortungslosen Umgang mit ihren Kindern. Die Schüler haben seit fast einem Jahr keinen festen Klassenlehrer und werden hauptsächlich durch Vertretungen unterrichtet, viele Unterrichtsstunden fallen aus, weil kein anderer Lehrer die Klasse übernehmen kann. Grund ist jener, dass der Klassenlehrer der 20B fast 9 Monate lang im Krankenstand war, sein momentaner Gesundheitszustand deutet daraufhin, dass er nicht mehr an die Schule zurückkehren wird. Die Eltern wollen mit ihren Protesten eine dauerhafte Lösung für ihre Kinder erreichen.

Die Policia Local hat die Sicherheitsmassnahmen für die öffentlichen Gebäude und -einrichtungen in Maspalomas erhöht. In den vergangenen Wochen ist mehrmals ins Sportzentrum in San Fernando, sowie in ein Büro der Gemeinde Maspalomas eingebrochen worden, kleinere Gebrauchs- und Wertgegenstände sind dabei entwendet worden.

8 Kandidatinnen treten in Maspalomas zur Wahl der Karnevalskönigin 2010 an. Gestern sind die jungen Damen offiziell vorgestellt worden, im Rahmen eines Pressetermins mit der Bürgermeisterin der Gemeinde, Mari Pino Torres. Die Wahl zur Karnevalskönigin ist einer der Höhepunkte des „Carnavals de Maspalomas“, sie findet am kommenden Samstag, den 13. März im Einkaufszentrum Yumbo statt. Beginn ist um 21 Uhr.
Aktualisiert am: Dienstag, 09.03.2010 07:50

Nachrichten vom 9. März 2010

Am kommenden Wochenende findet im Parque Sur in Maspalomas die Feria de Saldos y Oportunidades, die Messe der Sonderangebote statt. Die Massaldo wird bereits zum 4. Mal ausgetragen, kleine und mittlere Unternehmen der Gemeinde bieten hier auf einfachen Ständen verschiedene Artikel zum Tiefstpreis an. Die Organisatoren rechnen mit rund 200.000 Besuchern, die Messe ist von Freitag bis Sonntag geöffnet.


Der „caso karate“ nimmt immer größere Ausmasse an. Im „caso karate“ untersucht die Policia Nacional die Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe in einem Sportclub in Las Palmas, 3 Trainer sowie der Clubeigentümer stehen unter Verdacht. Mittlerweile sind bei der Polizei mehr als 50 Anzeigen eingegangen, in der Behörde rechnet man damit, dass sich in den kommenden Wochen noch viel mehr Betroffene melden. In den vergangenen 5 Jahren scheinen in dem Club immer wieder Frauen und Minderjährige massiv sexuell belästigt worden zu sein, gegen die Verdächtigen ist Anklage erhoben worden.

Der Mordfall auf La Palma vom vergangenen 15. Februar scheint aufgeklärt. Ein 43jähriger Mann war auf der kleinen Kanareninsel getötet worden, die Haushälterin hat den Mann mit aufgeschnittener Kehle im Eingangsbereich seines Hauses gefunden. Die Ermittlungen der Polizei richten sich im Moment gegen einen 41jährigen Mann. Der Verdächtige ist drogenabhängig, er soll vom Opfer mehrmals Kokain bezogen haben, beim letzten Mal weigerte sich der 43jährige allerdings dem Täter Kokain zu verkaufen, worauf dieser in einem Wutanfall auf sein Opfer eingestochen und ihm die Kehle aufgeschnitten hat, erklärte ein Sprecher der Polizei auf La Palma.


Einen Aufruf zur Blutspende hat das Gesundheitsministerium gestern gestartet. Lt. Statistik liegen die Kanaren in Bezug auf die Bereitschaft zur Blutspende weit hinter dem spanischen Durchschnitt, nur 31 von 1.000 Menschen spenden hier regelmässig Blut. Die Kampagne soll über die Notwendigkeit der Blutspende aufklären und die Bevölkerung motivieren.
Aktualisiert am: Montag, 08.03.2010 07:50

Nachrichten vom 8. März 2010

Der Winterschlussverkauf ist am Samstag zu Ende gegangen, und die Geschäftsleute ziehen eine durchwegs negative Bilanz. Die Verkaufszahlen sind im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um mehr als 15 % zurückgegangen, trotz hoher Rabatte sind in vielen Geschäften die Kunden ausgeblieben. Auf den Kanarischen Inseln haben im Vorjahr mehrere hundert kleine und mittlere Unternehmen ihre Geschäfte geschlossen, viele sehen sich nach dem misslungenen Schlussverkauf gezwungen, Personal zu entlassen, erklärte ein Sprecher der Klein- und Mittelbetriebe.

In Jinamar ist am Samstag ein Feuer in einer Industriehalle ausgebrochen, das Feuer ist binnen kurzer Zeit auf 4 weitere Hallen übergegriffen, die Feuerwehren waren die ganze Nacht im Einsatz, gestern Sonntag konnte schliesslich das Feuer-Aus gemeldet werden. Der Brand ist in einer Halle mit Matratzen und Polstermöbel entstanden, die genaue Brandursache wird noch untersucht.

Die Iberia hat im Streit um die Aufzahlungen für zusätzliche Gepäckstücke eingelenkt: ab sofort bezahlt man von den Kanaren aus nur mehr 15 anstatt 60 Euro für jedes zusätzliches Gepäckstück. Der Präsident der Airline Iberia, Antonio Vazquez, ist am Samstag zu einem Gespräch mit dem kanarischen Regierungspräsidenten, Paulino Rivero, angereist. Rivero zeigte sich nach dem Gespräch mit dem Ergebnis „noch nicht ganz zufrieden“, die einstweilige Senkung der Gebühren sei aber zumindest ein Teilerfolg, erklärte er gegenüber der Presse.

4 Personen sind am Samstag in Puerto Rico wegen des Verdachts auf den Vertrieb von gefälschten Markenartikeln im großen Umfang festgenommen worden. Bei mehreren Razzias hatte die Polizei 5.750 gefälschte Artikel der Marken Luis Viutton, Prada, Burberrys und Adidad sichergestellt, die beschlagnahmten Artikel belaufen sich auf einen offiziellen Wert von mehr als 2 Millionen Euro.
Aktualisiert am: Freitag, 05.03.2010 07:50

Nachrichten vom 5. März 2010

Marta Sanchez ist der Stargast des Internationalen Karnevals von Maspalomas. Die spanische Sängerin wird am 13. März, während der Gala zur Wahl der Karnevalskönigin, auftreten. Das Management der Sanchez hat den Auftritt gestern bestätigt. Der Carnaval von Maspalomas beginnt am 11. März 2010.

Die Umbauarbeiten am Teatro Guiniguada sind soweit abgeschlossen. Das hat ein Sprecher der Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria gestern bestätigt. Das Theater war mehr als 10 Jahre geschlossen, ein großzügiger Umbau soll das historische Theater in der Altstadt von Las Palmas ab nächstem Jahr in neuem Glanz erstrahlen lassen. Die Modernisierungsarbeiten sind soweit fertig, fehlt noch die Einrichtung und die Details.

Noch ziemlich verwüstet wirkt der Strand von Maspalomas. Durch die Unwetter der vergangenen Wochen ist ein Großteil des Sandes weggespült worden, die Bürgermeisterin von Maspalomas, Mari Pino Torres, konnte sich gestern bei einem Besuch am Strand von Maspalomas einen Überblick über das Ausmass des Schadens machen. Lt. Angaben von Experten wird der Sand in den nächsten Wochen wieder an die Küste zurückkommen, die Gemeinde will trotzdem ein wenig „nachhelfen“. Der Strand soll mit Hilfe von Sand aus anderen Ecken des Strandes wieder aufgeschüttet werden.

Vor allem junge Menschen sind von den derzeitigen Arbeitsmarktproblemen beschlossen. Das belegt eine aktuelle Studie des Wirtschaftsministeriums. Demnach sind unter den Betroffenen, die in den vergangenen Monaten ihren Arbeitsplatz verloren haben, auffallend viele junge Menschen. Die kanarische Regierung will in einem neuen Programm für mehr qualifizierte Ausbildung unter den Jugendlichen sorgen, auf den Kanaren gibt es immer noch sehr viele Berufseinsteiger, die über keinerlei Ausbildung verfügen.
Aktualisiert am: Donnerstag, 04.03.2010 23:55

Nachrichten vom 4. März 2010

Die Seguridad Social verzeichnet im Februar einen starken Rückgang bei den „autonomos“. 390 Freiberufler und Kleinunternehmer haben sich im Februar bei der Seguridad Social abgemeldet, die Zahl der „autonomos“ sinkt damit auf den Kanaren auf 105.807. In den vergangenen Monaten sind viele Selbständige wegen Zahlungsschwierigkeiten in Bedrängnis gekommen, verspätete Zahlungen der Kunden und hohe Abgaben zwingen viele zur Aufgabe ihrer Geschäfte. Die Regierung will mit Mikrokrediten und einer Neuregelung der Mehrwertssteuerzahlungsfristen eingreifen.

Die Grünen haben eine Verlegung der Militärbasis „Base Naval“ von Las Palmas nach Arinaga beantragt. Seit einigen Jahren verhandelt die Stadtverwaltung Las Palmas mit dem spanischen Militär über eine Verlagerung der Base Naval. An Stelle des Militärhafens soll ein neues Freizeit- und Erholungsgebiet entstehen. Die bisherigen Angebote der Stadt Las Palmas für eine Umsiedlung der Marine auf die La Isleta ist vom Militär abgelehnt worden, ob eine Verlegung nach Arinaga in frage kommt, ist unklar.

Paulino Rivero, der Präsident der kanarischen Regierung, hat sich gestern der Kritik von Ricardo Melchior an der Iberia angeschlossen. Auch Paulino Rivero bezeichnete die Massnahme der Iberia, jedes zusätzliche Gepäckstück zu verrechnen, als unnötige Massnahme. Rein technisch sei es völlig egal, ob ein Passagier einen Koffer mit 23 kg oder 2 Gepäckstücke mit je 10 kg an Bord bringe, die Massnahme würde nur dafür sorgen, so Rivero, dass andere Fluglinien nachziehen und die Kosten für die Passagiere nur unnötig steigen.

In den beiden Hauptstädten Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife finden heute Großdemonstrationen gegen die Anhebung des Pensionsalters und für die Sicherung der staatlichen Pensionen statt. Die Gewerkschaften UGT und CCOO haben zu diesen Demonstrationen aufgerufen. Der Prostestzug beginnt um 19 Uhr an der Plaza O'Shanahan und endet vor dem Sitz der kanarischen Regierung. Die spanische Regierung plant das Pensionsalter auf 67 Jahre anzuheben.

Auf Lanzarote wird ein Taucher vermisst. Der 27jährige ist von einem Tauchgang im Gebiet von Los Ancones bei Teguise nicht mehr zurückgekehrt, seit gestern Mittag sind die Rettungskräfte im Einsatz, bisher fehlt von dem Vermissten allerdings jede Spur.

Aktualisiert am: Mittwoch, 03.03.2010 07:50

Nachrichten vom 3. März 2010

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar weiter angestiegen. Auf den Kanaren sind derzeit 257.939 Personen als arbeitslos gemeldet, um 1,58 % mehr als noch im Januar. Am stärksten ist die Arbeitslosigkeit in den spanischen Provinzen La Rioja und Asturias gestiegen, die Kanaren liegen allerdings mit einem Arbeitslosenquote von fast 30 % weiterhin an der Spitze des Landes.

Der Vorsitzende der Inselregierung Teneriffas, Ricardo Melchior, hat die Iberia stark kritisiert und ein Einlenken der Regierung gegen die Verrechnung von zusätzlichen Gepäckstücken versprochen. Seit gestern verrechnet die Iberia 60 Euro für jedes zusätzliche Gepäckstück, ein Koffer bis zu 23 kg ist pro Ticket erlaubt. Bucht man über Internet, kann man ein zusätzliches Gepäckstück mit 50 Euro dazu buchen. Melchior bezeichnete die Aktion der Iberia gestern als Anmassung – vor allem Passagiere von und zu den Kanaren werden von diesen Massnahmen betroffen sein. Er versprach ein Einlenken der Regierung und Gespräche mit der Iberia.

Bei einer spanienweiten Razzia gegen Kinderpornografie im Internet sind gestern 43 Personen festgenommen worden, mehrere davon auf den Kanarischen Inseln. 95 Haushalte sind durchsucht worden, mehrere Computer wurden sichergestellt. Die vermeintlichen Täter haben Videos mit kinderpornografischem Inhalt via Internet ausgetauscht. Bei den Betroffenen handelt es sich um Personen aus allen Gesellschaftsschichten, erklärte ein Sprecher der Polizei.

Das Tourismusamt der Inselregierung Gran Canarias setzt auf den Wandertourismus. 1,2 Millionen Euro sollen in die Verbesserung der Wanderwege auf der Insel investiert werden, vor allem deutsche Touristen sollen damit nach Gran Canaria gelockt werden. Der Wandertourismus hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, bevorzugt werden vor allem die Inseln La Palma und Teneriffa.

Bei einem Autounfall auf der GC-500 bei Juan Grande ist ein 20jähriger Autofahrer schwer verletzt worden, der junge Mann ist gestern abend seinen Verletzungen erlegen. Der Unfall geschah in den frühen Morgenstunden, lt. Angaben der Polizei ist der 20jährige mit seinem Fahrzeug auf der regennassen Fahrbahn von der Strasse abgekommen und in einen Strassengraben geschlittert. Er ist dabei so schwer verletzt worden, dass er nur wenige Stunden nach seiner Einlieferung ins Hospital Insular verstorben ist.
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