Aktualisiert am: Mittwoch, 31.03.2010 07:55

Nachrichten vom 31. März 2010

Großdemonstration gestern in Las Palmas. Die Gefängnisbediensteten und zahlreiche Sympathisanten haben gestern Abend vor dem Sitz der kanarischen Regierung für eine Verbesserung der Situation in den Haftanstalten demonstriert. Die Gefängsnisse auf den Kanaren sind total überfüllt, die Haftbedingungen oft menschenunwürdig. Das neue Gefängnis in Juan Grande soll die Situation zwar verbessern, eine echte Lösung ist es allerdings auch nicht, meinen die Gewerkschaften.
In La Pardilla bei Ingenio ist gestern am Abend ein Feuer in einem Wohnhaus ausgebrochen. Das Feuer entstand in der Küche des Wohnhauses, die genaue Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Feuerwehren konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf ein an das Grundstück angrenzende Waldstück verhindern. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.


Bei einem Unfall bei Aurcas ist am Dienstag nachmittag ein Motorradfahrer verletzt worden. Der 22jährige ist aus bisher ungeklärter Ursache von seiner Fahrspur abgekommen und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestossen. Der Motorradfahrer erlitt Verletzungen an der Schulter, der Autofahrer kam mit dem Schrecken davon.


Gleich mehrere Veranstaltungen finden am langen Osterwochenende in Maspalomas statt. Der Parque Sur steht ganz im Zeichen vom Action und Abenteuer. Dort ist ab Donnerstag die GT Emocion Gran Canaria geöffnet, eine Ausstellung für Liebhaber des Motorsports. Wer schon immer einen Ferrari oder Lamborghini fahren wollte ist hier richtig. Programm für die Kleinen gibt’s am Freitag und am Samstag ebenfalls im Parque Sur.

Im Faro Maspalomas findet derzeit eine Ausstellung des grankanarischen Künstlers Jose Manuel Diaz Estupiñán. Verschiedene Skulpturen des Künstlers sind dort von jeweils 17 bis 22 Uhr zu bewundern, der Eintritt ist frei, die Ausstellung ist noch bis zum 12. April geöffnet.

The Godfathers kommen nach Las Palmas de Gran Canaria, und zwar am 1. April. Die Rocklegenden aus London treten in der Sala Paraninfo in der Uni Las Palmas auf, das Konzert beginnt um 21 Uhr.
Aktualisiert am: Dienstag, 30.03.2010 07:50

Nachrichten vom 30. März 2010

In Teror ist gestern eine 81jährige Frau bei einem Wohnungsbrand schwer verletzt worden. Das Feuer ist gegen 11 Uhr morgens in der Küche der Wohnung ausgebrochen, die Feuerwehr geht derzeit von einem Kabelbrand aus, die Untersuchungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Die Frau befand sich zu dem Zeitpunkt im angrenzenden Wohnzimmer, sie erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung.

Der Präsident der Spanair, Ferran Soriano, hat eine Kürzung der geplanten Kosten für ein 2. Gepäckstück eingeräumt. Residenten der kanarischen Inseln sollen zukünftig nur 50 % des Preises bezahlen müssen, das heisst 25 anstatt 50 Euro für jedes zusätzliche Gepäckstück. Die Preissenkung ist das Ergebnis von Verhandlungen der Spanair mit der kanarischen Regierung.

Mariano Rajoy, der Vorsitzende der Partido Popular, ist derzeit auf den Kanaren. Rajoy ist gestern auf Teneriffa mit Vertretern der Oppositionsparteien zusammengetroffen. Sein Plan, Jose Luis Rodriguez Zapatero, im kommenden Jahr aus dem Amt des Ministerpräsidenten zu heben, schliesst eine umfangreiche Koalition mit verschiedenen Parteien ein. Rajoy wird heute auf La Palma und El Hierro erwartet, die Osterfeiertage wird der PP-Chef mit seiner Familie auf Gran Canaria verbringen.

Bei einem Verkehrsunfall in Las Palmas de Gran Canaria ist gestern Abend ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Der 58jährige Mann ist in Tarahales von einem Auto gerammt worden, der Autofahrer hat die Vorfahrt missachtet. Der Motorradfahrer ist mehrere Meter über die Strasse geschleudert worden, er erlitt schwere Verletzungen.

Die Kaufkraft der Spanier hat weiter nachgelassen. Einer aktuellen Studie der EU zufolge liegt die Kaufkraft Spaniens weit unter dem europäischen Durchschnitt. Spanien liegt zur Zeit gleichauf mit Slovenien. Jene Länder mit der stärksten Kaufkraft sind nach wie vor Luxemburg, Großbritannien, Zypern, die Niederlande und Österreich, die Schlusslichter bilden Rumänien, Bulgarien, Polen und Ungarn.
Aktualisiert am: Montag, 29.03.2010 07:50

Nachrichten vom 29. März 2010

Die Gewerkschaft der Gefängsnisbediensteten stellt den Kanaren ein schlechtes Zeugnis aus. Einer aktuellen Statistik zufolge sind die Gefängnisse auf den Kanaren restlos überlastet und zwar um 170 %. Die Folge ist eine menschenunwürdige Unterbringung der Insassen und massive Gewalt innerhalb der kanarischen Haftanstalten. Die Gewerkschaft hat das Innenministerium zum sofortigen Handeln aufgefordert.

Die Osterwoche scheint für die Tourismusfachleute ein absoluter Erfolg zu werden. Die Hotels und Apartmentanlagen auf Gran Canaria sind seit dem Wochenende zu 80 % belegt, Zahlen, die der Tourismus schon seit einigen Jahren nicht mehr aufweisen kann. Ganz massiv sind die Buchungszahlen vom spanischen Festland gestiegen, der Tourismusverband führt das auf eine groß angelegte Werbeaktion in allen großen Städten des Landes zurück.

Die guten Tourismuszahlen nimmt auch die Ministerin Rita Martin zum Anlass, um ganz offiziell auf den von der Opposition geforderten Rücktritt zu reagieren. Die Oppositionsparteien sprechen sich seit Monaten vehement für einen Abtritt von Rita Martin aus, zuletzt ist die Ministerin von der Inselregierung La Palmas heftig kritisiert worden. „Rita Martin tut einfach zu wenig für den Tourismus, sie stellt eigene Interessen in den Vordergrund“ lauten die Vorwürfe. Martin hat mit der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen der Osterwoche darauf reagiert und die Arbeit ihres Ministeriums und ihre eigene hervorgehoben.

Der geplante Streik der Lehrer soll am 5. April stattfinden. Darauf haben sich die Gewerkschaften am Wochenende geeinigt. Die Streiks sollen auf die Situation der Lehrer aufmerksam machen, an vielen Schulen herrscht Lehrermangel, die Schüler bekommen das vor allem bei Krankenständen der Lehrer zu spüren. Die Gewerkschaften wollen in Verhandlungen mit der Regierung ein flexibleres Lehrersystem durchsetzen. Aushilfslehrer sollen Festverträge erhalten und an verschiedenen Schulen einsatzbereit sein. Das ist nur eine der Forderungen, die Verhandlungen sind bisher gescheitert.

Die Suche nach dem vermissten Mädchen Sara bzw. deren Leichnam in einem Brunnenschacht oberhalb von Las Palmas ist gestern vorerst eingestellt worden. Wie sich herausgestellt hat, stammen die gefunden Überreste, vor allem Knochen, nicht von einem menschlichen Lebewesen. Jene Gebeine, die von Spezialtauchern aus dem 8m tiefen Brunnenschacht geborgen worden sind, stammen von einem Vogel. Die Anfang der Vorwoche gefunden Überreste im Umkreis des Brunnenschachts vermutlich von einer Ziege. Von dem seit 2006 vermissten Mädchen gibt es nach wie vor keine Spur.
Aktualisiert am: Freitag, 26.03.2010 07:55

Nachrichten vom 26. März 2010

Toñi Torres, Ex-Stadträtin von Telde und die Hauptangeklagte im „caso faycan“ hat sich gestern das Leben genommen. Die Politikerin hat sich am Abend aus dem Fenster ihrer Wohnung in der Avda. De Mesa y Lopez in Las Palmas gestürzt. Torres stand unter dem Verdacht der Geldwäsche und des Amtsmissbrauchs und musste ihr Amt im Stadtrat von Telde wegen der Vorwürfe aufgeben. Sie ist nach Bekanntwerden des Korruptionsfalls „faycan“ vor 2 Jahren aus der PP ausgeschlossen worden.

2 als vermisst gemeldete Mädchen sind gestern im Süden Gran Canarias aufgegriffen worden. Die beiden, es handelt sich um eine 17jährige und eine 16jährige Schülerin, sind am Dienstag Abend von ihren Eltern als vermisst gemeldet worden. Die Mädchen sind morgens zur Schule gegangen, dort aber nie angekommen. Im Rahmen einer polizeilichen Suchaktion sind die beiden Schülerinnen gestern nachmittag bei El Pajar in Arguineguin gefunden worden, sie sind von zu Hause ausgerissen und wollten ein paar Tage im Süden der Insel verbringen.

Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife werden am Samstag an der „Stunde für die Erde“ teilnehmen. Im Rahmen der vom WWF ins Leben gerufenen Aktion werden am Samstag in allen Teilen der Erde für eine Stunde lang die Lichter ausgeschalten, 4.088 Städte in 88 Ländern haben ihre Teilnahme zugesagt. Zwischen 20.30 und 21.30 Uhr sind die Haushalte aufgerufen, die Lichter auszuschalten, die Aussenbeleuchtung an allen öffentlichen Gebäuden soll ebenfalls abgeschalten werden.

Musical-Liebhaber kommen nächste Woche in Maspalomas auf ihre Kosten. Die Gemeinde Maspalomas hat gestern das Programm für die Veranstaltung „Off Broadway“ vorgestellt. Am 2. April wird Off-Broadway im Kongresspalast Meloneras stattfinden. Die Show ist eine Hommage an die besten und bekanntesten Musicals der Welt. 18 Darsteller werden dem Publikum einen Streifzug quer durch die Welt der Musicals bieten. Off Broadway beginnt um 21 Uhr, die Karten sind im Kongresspalast und über das Reservierungssystem Cajatique erhältlich.
Aktualisiert am: Donnerstag, 25.03.2010 07:50

Nachrichten vom 25. März 2010

Fast 2 Stunden ohne Strom waren die meisten Haushalte gestern vormittag auf Lanzarote. 95 % aller Anschlüsse auf der Insel waren bedingt durch einen Zwischenfall in der Endesa-Zentrale ohne Strom, nur in der Gemeinde Yaiza, im Süden der Insel, gab es Strom. Die genaue Ursache wird noch untersucht, seitens der Endesa gab es bisher keine Stellungnahmen.

Im Gefängnis von Salto del Negro in Las Palmas ist gestern einer der Insassen tot aufgefunden worden. Der 33jährige Mann sass eine 2jährige Haftstrafe in Salto del Negro ab, ein Wärter hat den Toten um 8 Uhr morgens in seiner Zelle gefunden. Die Todesursache ist noch nicht ganz klar, alle Hinweise deuten aber auf eine Überdosis Drogen hin.

In Jinamar geht die Suche nach dem seit 2006 vermissten Mädchen Sara Morales weiter. Die Polizei ist immer noch mit der Bergung von menschlichen Überresten beschäftigt, die am Freitag der vergangenen Woche in einem Brunnenschacht gefunden wurden. Die Leichenteile befinden sich in ca. 8 m Tiefe, die Bergung musste mehrmals unterbrochen werden, bei der Polizei rechnet man damit, dass die Bergung heute abgeschlossen werden kann. Ob es sich bei den Überresten um das vermisste Mädchen handelt, ist noch unklar, die Indizien sprechen allerdings dafür, hiess es gestern aus der Polizeizentrale.

Auf der GC-2, der Nordverbindung Gran Canarias, ist gestern ein Fahrzeug komplett ausgebrannt, wie durch ein Wunder ist dabei niemand verletzt worden. Der Unfall geschah gegen 6 Uhr morgens in der Nähe der Ausfahrt Galdar in Richtung Agaete. Ein Transporter hat aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen, der Fahrer konnte sich aus dem Fahrzeug retten und blieb unverletzt. Wegen des Unfalls und der Räumungsarbeiten war die GC-2 vorübergehend abschnittsweise gesperrt.
Aktualisiert am: Mittwoch, 24.03.2010 07:50

Nachrichten vom 24. März 2010

Whitney Houston wird auf Teneriffa ein Konzert geben, und zwar am 30. April. Um den geplanten Auftritt gab es in letzter Zeit verschiedene Spekulationen, das Management von Whitney Houston hat das Konzert gestern offiziell bestätigt. Die amerikanische Soul- und R&B-Lady wird am 30. April ab 22.30 Uhr in der Darsena Los Llanos im Hafen von Santa Cruz de Tenerife auftreten, die Karten sind für 40 bzw. 75 Euro über das Buchungssystem der La Caja generaltickets.com erhältlich. Es ist das einzige Konzert in Spanien, das Whitney Houston geben wird. Ab Mai ist die Sängerin dann auf Tournee in mehreren Städten in Europa.

Zu einem aussergewöhnlichen Zwischenfall kam es gestern im Parque de Cocodrillos in Agüimes: 7 Tiger sind aus ihren Käfigen ausgebrochen, 3 wurden von Beamten der Guardia Civil-Einheit Seprona erschossen. Zu dem Zwischenfall kam es während der Fütterung der Tiere, der Park war zu dem Zeitpunkt geschlossen. Wie genau die Tiger aus ihren Käfigen gelangen konnten, wird derzeit noch untersucht. Die Parkleitung hat die Guardia Civil informiert, die Beamten konnten 4 der Tiger wieder einfangen, 3 wurden erschossen. Bei den Tieren handelt es sich um bengalische Tiger, eine bedrohte Art. Weltweit gibt es nur mehr rund 1.500 der majestätischen Raubkatzen. Der Umstand, dass die Beamten der Guardia Civil keine Betäubungsgewehre bei sich hatten und die Tiere getötet haben, sorgt für heftige Diskussionen. Eine offizielle Untersuchung ist eingeleitet worden.

Im spanischen Kongress ist gestern ein neues Gesetz verabschiedet worden, nachdem die Gemeinden und öffentlichen Institutionen in Zukunft offenen Rechnungen so rasch als möglich begleichen müssen. Die Institutionen müssen die Forderungen von Lieferanten und Dienstleistern innerhalb von 30 bis max. 60 Tagen begleichen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sind durch die Zahlungsmoral der öffentlichen Institutionen oft schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Gesetz ist ab sofort in kraft.

In Las Palmas de Gran Canaria ist am Dienstag ein kleines Mädchen von einem Auto angefahren und verletzt worden. Die 8jährige ist auf einem Fussgängerübergang von einem Fahrzeug erfasst und zu Boden gerissen worden, die Kleine erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Hospital Materno Infantil gebracht. Der Fahrer hat angegeben, das Mädchen zu spät gesehen zu haben.
Aktualisiert am: Dienstag, 23.03.2010 07:50

Nachrichten vom 23. März 2010

Raubüberfall in Ingenio. In Ingenio ist eine 60jährige Frau in ihrem Auto überfallen worden. An einer Kreuzung ist ein junger Mann plötzlich auf den Beifahrerseite des Autos eingestiegen und hat die Fahrerin mit einem Messer bedroht. Sie wurde gezwungen, in eine entlegene Seitenstrasse zu fahren und Bargeld, sowie ein Mobiltelefon herauszugeben. Der 21jährige Täter ist mit 60 Euro und dem Telefon geflüchtet, konnte aber kurz darauf von der Polizei gefasst und verhaftet werden. Die Frau steht unter Schock.

Comisiones Obreros will sich für die Lehrer einsetzen. Das hat ein Sprecher der Gewerkschaft gestern bekanntgegeben. Viele der Lehrer können keinerlei Überstunden abrechnen, ein ungerechter Zustand, um den sich die CCOO jetzt kümmern will. Die Gewerkschaftsvertreter haben die Lehrerverbände eingeladen, an den Verhandlungen mit dem Unterrichtsministerium teilzunehmen.

Die Policia Nacional hat gestern in ganz Spanien 14 Personen wegen des Verdachts auf Drogenhandel im grossen Stil festgenommen. Die Verdächtigen auf Gran Canaria, Fuerteventura und in Madrid stehen unter Verdacht, Kokain von Südamerika aus nach Spanien eingeschmuggelt und hier verkauft zu haben. Bei den ersten Festnahmen sind 6 Kilogramm Kokain beschlagnahmt worden, die Polizei geht davon aus, dass sich weit größere Mengen in noch unbekannten Lagern der Drogenbande befinden.

Der Bau einer Strafanstalt auf Fuerteventura ist nach wie vor umstritten. Der Grund: es fehlt am passenden Grundstück. Das spanische Innenministerium sucht seit Jahren nach einem geeigneten Grundstück für den Bau einer kleinen Haftanstalt auf der Insel, die Inselregierung scheint dabei aber zu blockieren. Ein vor Monaten ausgesuchtes Grundstück auf dem Gelände des Hafens von Puerto del Rosario ist kurzerhand von der Gemeinde umgewidmet worden, dort soll jetzt eine Müllsammelstelle entstehen. Die Notwendigkeit einer Strafanstalt auf Fuerteventura ist lt. Angaben der Inselregierung nicht gegeben, die Verhandlungen mit dem Innenministerium sollen im April aber weitergehen.
Aktualisiert am: Montag, 22.03.2010 07:50

Nachrichten vom 22. März 2010

Die Polizei ist auf der Suche nach der vermissten Sara auf menschliche Überreste gestossen, ob es sich dabei um das vermisste Mädchen handelt, ist noch unklar. Die Suche der Polizei nach dem seit 2006 vermissten Mädchen ist vor ein paar Wochen wieder aufgenommen worden, „aufgrund neuer Hinweise“, wie die Polizei damals angab. Am Wochenende sind jetzt auf einem Grundstück ausserhalb von Las Palmas menschliche Überreste gefunden worden, diese werden im Moment gerichtsmedizinisch untersucht.

In Arrecife auf Lanzarote ist am Wochenende ein Supermarkt überfallen worden. Die Täter konnten mit ca. 10.000 Euro Tageseinnahmen flüchten, die Angestellte des Supermarkts wurde mit einer Pistole bedroht und in den Kühlraum des Supermarkts gesperrt. Lt. Angaben der Polizei handelt sich bei den Tätern vermutlich um 2 junge Männer südamerikanischer Herkunft.


Die PSC hat einen neuen Generalsekretär. Jose Miguel Perez ist am Wochenende auf dem Parteitag von einer grossen Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt worden, er löst damit Juan Fernando Lopez Aguilar ab. Jose Miguel Perez gilt als weniger liberal als sein Amtsvorgänger, in einer ersten Pressekonferenz hat er allerdings angekündigt, die bisherige Linie der PSC voll und ganz beibehalten zu wollen.


Der Karneval von Maspalomas ist gestern zu Ende gegangen. Am Samstag hat der große Umzug stattgefunden, 84 Wagen haben daran teilgenommen. Als Sieger des Bewerbs ging die „Grupo de Amigos de Maspalomas“ hervor mit einem Wagen ganz im Stil des Wilden Westens. Anschliessend wurde die ganze Nacht gefeiert – das Zentrum des Karnevals war auch in diesem Jahr das Einkaufszentrum Yumbo.


Aktualisiert am: Donnerstag, 18.03.2010 07:50

Nachrichten vom 18. März 2010

Das Meteorologische Institut hat für heute „alerta amarilla“ für de Inseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera ausgerufen. Ein Kalima zieht von Afrika aus über die Inseln, der heisse Wind bringt Temperaturen von über 30 Grad, trockene Luft und jede Menge Sand und Staub. Der Kalima wird voraussichtlich bis Samstag anhalten.

Die EU-Kommission hat die Förderungen für den Import von Bananen festgelegt, die Kanaren gehen dabei ohne Förderung aus. 190 Millionen Euro wird die EU für den Import der Südfrüchte aus den Ländern Lateinamerikas zuschiessen, die europäische Banane wird dagegen aufgrund ihrer „niedrigen Qualität“ nicht mehr gefördert. Die kanarischen Bananenbauern haben Proteste angekündigt.

Die Fluglotsen haben zwar noch keine Einigung mit der AENA, der Flughafenverwaltungsgesellschaft, erzielt, die geplanten Streiks für die Osterwoche sind aber ausgesetzt worden. Wie ein Sprecher der Gewerkschaft erklärte, wollen die Fluglotsen ihr Arbeitspensum in der Osterwoche vollständig erfüllen, für viele Passagiere eine Erleichterung, eine Streik der Fluglotsen hätte zu stundenlangen Verspätungen auf den Flughäfen geführt.

Die Sozialisten kritisieren den Regierungschef Paulino Rivero, und zwar wegen seiner Fluggewohnheiten. Paulino Rivero ist sehr viel zwischen den Inseln unterwegs und nutzt dazu vorzugsweise den Hubschrauber. Wie der Sprecher der PSC, der Partido Socialista Canaria, Juan Carlos Aleman, jetzt erklärte, hat Rivero in den vergangenen 4 Monaten allein 47 mal Flüge mit dem Hubschrauber der kanarischen Regierung in Anspruch genommen, darunter – so Aleman – einige, die nicht unbedingt notwendig gewesen wären. „Rivero fliegt mit dem Helicopter zu jeder romeria“ meinte Juan Carlos Aleman vor dem kanarischen Parlament und fordert eine klare Aufstellung und eine anschliessende Untersuchung der Flugkosten.

13,7 % aller Haushalte haben Schwierigkeiten, mit ihrem Einkommen bis ans Monatsende zu gelangen. Das ergab eine aktuelle Umfrage des INE, des Instituto Nacional de Estadistica. Die Zahlen haben sich demnach im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Die Wirtschaftskrise ist jetzt auch deutlich in der Bevölkerung zu spüren, meinen Experten. Eine andere Umfrage belegt, dass 1 von 3 Haushalten gerade so durchkommt, sobald unerwartete Kosten aufkommen, kommen viele ins Schleudern.
Aktualisiert am: Mittwoch, 17.03.2010 07:40

Nachrichten vom 17. März 2010

Ein Zollboot der Guardia Civil hat gestern früh vor der Küste von Las Palmas ein Schlauchboot mit 1.010 Kilogramm Haschisch aufgegriffen. An Bord befanden sich 2 Personen, beide aus Marokko, die beiden sind festgenommen worden. Das Schlauchboot ist rund eine Meile vor der Insel, in der Höhe von Jinamar entdeckt worden. Die Drogen haben einen Marktwert von über einer Million Euro.

Vertreter der kanarischen Regierung haben sich gestern gemeinsam mit den Gewerkschaften und Arbeitgebervertretern auf eine Reform der Arbeitsverträge geeinigt. Ab sofort soll auf den Kanaren das sogenannte „deutsche System“ in kraft treten, das heisst, die Verträge der Arbeitnehmer können gekürzt werden, um Kündigungen zu vermeiden. Der zuständige Minister für Arbeit der kanarischen Regierung, Jorge Rodriguez, hat eine umfassende Information über das neue System in den nächsten Tagen angekündigt. Unternehmern dürfen in Zukunft die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter reduzieren, die Betroffenen erhalten in einigen Fällen Unterstützung vom Arbeitsamt.

Die canarios schlafen schlecht. Das ergab eine aktuelle Studie des Gesundheitsministeriums. Demnach werden auf den Kanaren so viele Schlafmittel wie nirgends anderswo im Land gekauft, die Apotheken verkaufen pro Jahr 100.000 Schlafmittel, meist mit pflanzlichen Wirkstoffen. Frauen schlafen generell schlechter als Männer, das zeigt die Studie ebenfalls. Die Gründe für die Schlafstörungen sind unterschiedlich, Arbeitnehmer schlafen oft aus Sorge um die Arbeit selbst oder den Verlust des Arbeitsplatzes schlecht, bei Hausfrauen dagegen liegt die Ursache oft in der Angst um Familienmitglieder.

Verkehrsbehinderungen auf der Nordverbindung Gran Canarias sind in den nächsten Tagen zu erwarten. Das Strassenbauamt wird an verschiedenen Stellen der Nordverbindung Asphaltierungsarbeiten und Verbesserungen an den Strassen durchführen. Die Arbeiten sollen bis zum langen Osterwochenende fertiggestellt sein.
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