Aktualisiert am: Montag, 16.02.2009 10:13

Nachrichten vom 16. Februar

Flüchtlingsdrama auf Lanzarote: Am Sonntagabend ist ein Flüchtlingsschiff vor der Küste Lanzarotes gekentert, 4 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, 18 werden weiterhin vermisst. Das Schiff ist nur wenige Meter vor der Costa Teguise gekentert, trotz sofort eingeleiteter Hilfsmassnahmen kam für 4 Immigranten jede Hilfe zu spät, unter den Toten befindet sich auch ein 8jähriges Mädchen. Nur 6 Afrikaner konnten unverletzt aus dem Meer geborgen werden, die Suchaktion nach den noch immer vermissten 18 Flüchtlingen ist heute früh fortgesetzt worden.

Wohnungsbrand in Jinamar. Aus bisher ungeklärter Ursache hat sich in einer Wohnung im 2. Stock eines Wohnhauses in Jinamar ein Feuer entzündet, das gesamte Gebäude ist von der Feuerwehr evakuiert worden, verletzt wurde bei dem Brand niemand. Zur Brandursache gibt es bisher keine Hinweise. Die Polizei gab bekannt, dass sich zum Zeitpunkt des Brandes 3 Jugendliche in der betroffenen Wohnung befunden haben.

Bei einer Gasexplosion in einem Bungalow in Playa del Ingles ist am Samstag ein 47jähriger Mann schwer verletzt worden. Die Explosion geschah am Vormittag in einem Bungalow der Anlage Dalmata, die genaue Unfallursache ist bislang unklar. Der 47jährige Mieter des Bungalows erlitt schwere Verbrennungen und wird derzeit im Hospital Doctor Negrin behandelt. Eine Frau, die sich in der Nähe des Bungalows befand, erlitt leichte Verletzungen.

Auf den Kanaren wird gespielt wie nie. Eine aktuelle Umfrage des Nationalen Statistikamtes zeigt, dass nirgendwo in Spanien soviel in Glückspiele investiert wird, wie auf den Kanarischen Inseln. 140 Euro pro Person wird auf den Inseln für das Glücksspiel ausgegeben, bevorzugt im Casino, beim Bingo und an den Automaten. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Einsatz im ganzen Land liegt bei 112 Euro.

Als "großen Erfolg" bezeichnen die Veranstalter den Bauernmarkt in Vecindario. Am vergangenen Samstag fand der Markt zum ersten Mal statt, ab sofort soll er im 2-Wochentakt wiederholt werden. Landwirte haben dort die Möglichkeit, ihre Produkte direkt an den Endverbraucher zu verkaufen. Die Kunden begeisterte vor allem die Frische und natürlich der Preis.

Las Palmas de Gran Canaria hat eine neue Karnevalskönigin. Carmen Murias heißt die junge Frau, sie ist aus 10 Kandidatinnen gewählt worden. Die junge Frau hat mit ihrem Kostüm "I love you" sowohl die Jury als auch das Publikum überzeugt. Sie vertritt im Karneval die Supermarktkette Alcampo.
Aktualisiert am: Freitag, 13.02.2009 10:01

Nachrichten vom 13. Februar 2009

Im Parque Santa Catalina in Las Palmas de Gran Canaria findet heute abend die Gala zur Wahl der Karnevalskönigin 2009 statt. Die Veranstaltung beginnt um 21 Uhr, Restkarten sind noch an den Vorverkaufsstellen erhältlich. 10 Kandidatinnen stellen sich der Herausforderung, die Abstimmung erfolgt durch das Publikum via Mobiltelefon. Die Gala wird von TVE live übertragen.

Die Bürgermeisterin von San Bartolome de Tirajana, Mari Pino Torres, hat gestern den Grundstein für ein neues Sozialprojekt in El Tablero gelegt. Auf dem Grundstück T6 wird ein Wohnhaus für sozial schwache Familien entstehen. 9 Wohnungen werden hier gebaut, die "pisos" werden an sozial schwache Familien vermietet, die Mietpreise werden jeweils an das Einkommen der Familien angepasst. Gestern wurde dazu der Grundstein gelegt, bis zur Fertigstellung des Projektes wird es rund 16 Monate dauern.

Zum bereits 5. Mal findet im März der Mountainbike-Marathon in Maspalomas statt. Der "V Maraton Open MTB Gran Canaria" wird am 13. und 14. März ausgetragen, die "Basis" der Biker wird im Parque Sur in Maspalomas sein. Rund 500 Teilnehmer werden erwartet, neben den klassischen Bewerben steht auch eine sogenannte "Charity-Tour" unter dem Motto der Aufklärung über Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs auf dem Programm.

In Vecindario findet morgen Samstag zum ersten Mal ein Bauernmarkt statt. Nach dem Beispiel von Arucas können hier Landwirte direkt ihre Produkte anbieten, der Markt findet in der Karpa Municipal statt, die Veranstalter rechnen mit ca. 70 Markständen. Die "Feria Agricola" erfreut sich in Arucas großer Beliebtheit, die Bauern verkaufen ihr Obst und Gemüse zum Niedrigpreis, Besucher schätzen die frische und vor allem günstige Ware. Die Feria soll jetzt auch im Süden der Insel etabliert werden, der nächste Bauernmarkt in Vecindario ist bereits für den 28. Februar geplant.

Großbritannien steht derzeit im Zentrum der spanischen Tourismuswerbung. Der zuständige Staatssekretär Joan Mesquida hat am Donnerstag Investitionen im Wert von 1,7 Millionen Euro in Werbemassnahmen auf der britischen Insel angekündigt. Die Briten sind mit die wichtigste Urlaubergruppe für den spansichen Tourismus, einer der Schwerpunkte der Werbemassnahmen werden auch die Kanarischen Inseln sein. Hierher kommen nämlich vor allem Stammgäste. Eine Statistik zeigt, dass 74 % der Kanaren-Besucher aus Großbritannien die Inseln regelmässig besuchen.
Aktualisiert am: Donnerstag, 12.02.2009 10:04

Nachrichten vom 12. Februar 2009

Am Flughafen Gran Canaria ist gestern eine 59jährige Deutsche festgenommen worden, die Frau wird per internationalem Haftbefehl gesucht. Ihr wird vorgeworfen, in Deutschland mehrere ältere Menschen beraubt und getötet zu haben. Die 59jährige war Ende des Vorjahres nach Gran Canaria gekommen und hat die letzten Wochen im Süden der Insel verbracht. Gestern wollte die Frau nach Italien weiterreisen, Beamte der Guardia Civil haben sie allerdings enttarnt und festgenommen.

1 1/2 Kilogramm Kokain hat die Polizei bei einer jungen Frau auf dem Flughafen Los Rodeos im Norden Teneriffas sichergestellt. Die 21jährige Frau hat die Drogen in einem Aktenkoffer transportiert, sie war auf dem Weg von Teneriffa nach Gran Canaria. Der Polizei war die Frau durch extreme Nervosität aufgefallen, im Rahmen einer Routinekontrolle sind die Drogen dann im Aktenkoffer gefunden worden.

Auf der kleinen Insel El Hierro ist am Mittwochabend ein Flüchtlingsschiff mit 61 Menschen an Bord angekommen. Unter den Immigranten befinden sich zahlreiche Minderjährige. Das Schiff hat gegen 21 Uhr einen kleinen Strand im Gemeindegebiet von El Pinar erreicht, Anwohner haben das Schiff entdeckt und die Polizei verständigt. Mehrere der Flüchtlinge waren stark geschwächt und mussten medizinisch betreut werden.

Die Gemeinderegierung von San Bartolome de Tirajana hat gestern gleich 16 Bauvorhaben freigegeben. Die Arbeiten werden aus einem speziellen Fond der spanischen Regierung bezahlt, und sind vor allem für die Modernisierung der Infrastruktur bestimmt. Die 16 Projekte sind quer durch die Gemeinde verteilt, es handelt sich vor allem um Parks und Grünzonen in den neuen Wohngebieten von El Tablero, Juan Grande und Castillo de Romeral, Verbesserungen der Sporteinrichtungen und der öffentlichen Bereiche. Insgesamt werden dabei 8,7 Mio. Euro investiert.

Roman Rodriguez, der zuständige Minister für Transport der Inselregierung, will das Bahnprojekt auf Gran Canaria auf jeden Fall durchziehen. Bisher fehlt es an der Finanzierung, die spanische Regierung hat bis jetzt nur 5 der notwendigen 20 Mio. Euro genehmigt. Roman Rodriguez hat gestern angekündigt, dass die Inselregierung das Projekt vorfinanzieren könnte, das heißt, die fehlenden 15 Mio. könnten aus diversen Fonds der Inselregierung bezahlt , das Geld später bei der spanischen Regierung zurückgefordert werden. Auf diese Art könnte das Projekt der Bahnverbindung zwischen Santa Catalina und Meloneras bereits auf 2010 vorverlegt werden.
Aktualisiert am: Mittwoch, 11.02.2009 09:58

Nachrichten vom 11. Februar 2009

In Las Palmas de Gran Canaria ist gestern ein 8jähriges Mädchen auf einem Sportplatz plötzlich verstorben. Das Mädchen erlitt einen Herzanfall, trotz sofort eingeleiteter Hilfsmassnahmen konnte das Leben des Kindes nicht gerettet werden. Eine Obduktion soll jetzt die genaue Todesursache klären.

Bei einem Autounfall auf Fuerteventura sind gestern 2 Deutsche ums Leben gekommen. Das deutsche Paar, 30 und 31 Jahre alt, war mit seinem PKW gegen einen Bus gefahren, die beiden waren sofort tot. Im Bus befanden sich 26 Urlauber, mehrere von ihnen erlitten leichte Verletzungen, 4 mussten ins Krankenhaus nach Puerto del Rosario gebracht werden. Die genaue Unfallursache ist noch unklar, lt. ersten Erkenntnissen ist der PKW von seiner Fahrspur abgekommen und frontal gegen den Autobus gefahren.

Die kanarische Regierung hat am Dienstag eine Ausweitung der Öffnungszeiten für Lokale in Einkaufszentren genehmigt. Bars und Restaurationsbetriebe der Klasse 2 dürfen in Zukunft bis 4 Uhr morgens öffnen, bisher mussten die Lokale um 2 Uhr schließen. Die Neuregelung gilt für alle Lokale in Einkaufszentren, die sich entweder im Urlaubs- oder im Stadtgebiet befinden.

Die Immobilienpreise fallen. Das bestätigt ein aktuelles Gutachten der Tinsa, des Verbandes der Immobiliengutachter auf den Kanaren. Demnach sind die Preise für Wohnungen und Einfamilienhäuser im Januar um weitere 8,2 % zurückgegangen. Bis zum Jahresende rechnet man bei der Tinsa mit einem Preisverfall von bis zu 20 %. Grund für die Immobilienpreisrückgänge sind Spekulationsgeschäfte, aber auch viele Familien sehen sich durch die hohe Verschuldung nicht mehr in der Lage ihre Häuser zu halten.

Die Gemeinde Telde will die Strände von Melenara und La Garita komplett sanieren. Begonnen wird mit der Playa Melenara, dort werden in den kommenden Wochen rund 9.000 m3 Sand bewegt, der Strand wird neu aufgeschüttet, der Meereszugang verbessert. Lt. Aussagen des zuständigen Gemeinderates in Telde sind die beiden Vorzeigestrände der Gemeinde in den vergangenen Jahren stark vernachlässigt worden, allein in Melenara ist seit 11 Jahren keine Sanierung erfolgt. Spätestens in der Osterwoche sollen die beiden Strände in neuem Glanz erstrahlen.

Das Straßenbauamt hat eine Komplettsperre der Verbindung von Las Palmas de Gran Canaria nach Santa Brigida angekündigt. Die Strasse wird heute und morgen Nacht wegen Bauarbeiten gesperrt sein, Bewohner und Besucher von Santa Brigida müssen großräumig über San Mateo ausweichen. Die Sperre dauert jeweils von 21.30 Uhr bis 6 Uhr morgens an.

Aktualisiert am: Dienstag, 10.02.2009 10:12

Nachrichten vom 10. Februar 2009

Nachholbedarf scheint es für Gastronomie- und Restaurationsbetriebe im Touristengebiet rund um Maspalomas zu geben. Wie eine aktuelle Studie der FEHT zeigt, lassen sowohl Service, Angebot und die Ausstattung stark zu wünschen übrig. Die meisten Restaurants zwischen Bahia Feliz und Meloneras hatten während der vergangenen Monate mit starken Umsatzeinbussen zu kämpfen, die Studie der FEHT zeigt jetzt, dass 42 % der Befragten nicht wegen der schlechten Wirtschaftslage, sondern wegen des schlechten Services auf einen Restaurantbesuch verzichten. Durchschnittlich 31 % der Besucher eines Restaurants im Touristengebiet ist mit dem Service und Angebot nicht zufrieden und kommt nicht wieder - die Betriebe leben also oft von "Einmalbesuchern" und legen wenig Wert auf Kundenbindung. Auch das Angebot ist schlecht: nur 16 % aller Restaurants bieten heimische Spezialitäten an, gar nur 7 % verfügen über korrekt und ordentlich gekleidetes, freundliches und kompetentes Personal, und 39 % aller Gastronomie- und Restaurationsbetriebe sind nicht rollstuhlgerecht ausgestattet.

Die Calle Las Retamas in San Agustín ist seit heute Einbahn. Die Strasse ist zwischen dem Hotel Costa Canaria und dem Einkaufszentrum San Agustín nur mehr einspurig befahrbar, und zwar in Richtung Einkaufszentrum. Die Änderung der Straßenführung soll neue Parkplätze und mehr Platz für Fußgänger bringen.

Neuigkeiten aus dem "caso faycan", dem Fall rund um Korruption und Amtsmissbrauch in der Gemeinde Telde: die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind vor wenigen Monaten ausgeweitet worden und jetzt liegen die ersten Ergebnisse vor: demnach sind vermutlich mehr als 1 Million Euro an Schmiergeldern geflossen, die Begünstigten sollen vor allem hochrangige Politiker, sowohl der Inselregierung als auch der kanarischen Regierung, sein. Den Betroffenen wird vorgeworfen, Ausschreibungen beeinflusst und Genehmigungen gefälscht zu haben. Einer der neuen Hauptverdächtigen im "caso faycan" ist der Sprecher der PP im kanarischen Parlament, Jorge Rodriguez.

Die RIU-Kette setzt in Zukunft weniger auf die Kanaren und will vermehrt in der Karibik investieren. RIU bietet derzeit gleich mehrere der 22 Kanaren-Hotels zum Verkauf an, die spanische Hotelkette sieht ihre Zukunft in der Karibik. RIU plant, sich vermehrt auf die osteuropäischen Märkten zu konzentrieren, bei den Osteuropäer liegt die Karibik voll im Trend, im Gegensatz zum "alten Europa" hat sich in den Osteuropäischen Ländern die Niedrigpreispolitik noch nicht ausgebreitet.

Ganz im Zeichen des Reggaes steht der Parque Sur am kommenden Freitag, den 13. Februar. Im Rahmen des Festivals "Musicalidad" werden verschiedenen Reggae-Gruppen im Park auftreten. Die Veranstaltung beginnt um 21 Uhr, der Eintritt ist gratis.

Aktualisiert am: Montag, 09.02.2009 09:52

Nachrichten vom 9. Februar 2009

Bei La Aldea auf der Westseite Gran Canarias, ist gestern ein Radfahrer ums Leben gekommen. Der 50jährige Mann ist mit seinem Fahrrad gestürzt und einen mehrere Meter tiefen Strassengraben hinabgestürzt. Er erlitt dabei tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle.

Bei einem Motorradunfall zwischen Agaete und San Nicolas ist am Sonntag ein 36jähriger Mann verletzt worden. Der Mann hat in einer engen Kurve die Kontrolle über sein Motorrad verloren und ist gestürzt, er erlitt Verletzungen an beiden Beinen und wurde ins Krankenhaus nach Las Palmas de Gran Canaria gebracht.

In einem Einkaufszentrum in Las Palmas de Gran Canaria ist am Samstag ein Feuer in der Tiefgarage ausgebrochen. Der Brand ist gegen 14 Uhr im Mercadona Guarnateme gemeldet worden, das gesamte Zentrum wurde sofort evakuiert, es gab keine Verletzten. Die Brandursache ist bislang unklar, die Feuerwehr brauchte mehr als 2 Stunden um das Feuer zu löschen. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Die Spanair hat angekündigt, die Flugplätze für den Sommer in Richtung Kanaren kürzen zu wollen. Einige Routen sollen komplett eingestellt, andere mit kleineren Maschinen geflogen werden. Anstelle von rund 1,5 Millionen Passagieren wie im Vorjahr, wird die Spanair in diesem Sommer nur rund 1.000.0000 Flugplätze vom Festland auf die Kanarischen Inseln anbieten. Der Sprecher der Spanair begründete diese Maßnahmen mit der derzeitigen schlechten Buchungslage.

Es wird viel über erneuerbare Energien auf den Kanaren geredet - bisher aber ohne konkrete Auswirkungen, wie eine aktuelle Studie des spanischen Umweltministeriums zeigt. Die Kanaren sind Schlusslicht im Land, wenn es um erneuerbare Energien geht, die Windparks verfügen zwar über ein großes Potential, derzeit fließen aber nur 134 Megawatt pro Jahr davon ins Stromnetz ein. Die spanische Regierung hat für die kommenden Jahre großzügige Fördermittel für die Investitionen in erneuerbare Energien bereitgestellt.

Schiedsrichtertreffen auf Gran Canaria. Bereits zum 3. Mal in Folge ist Gran Canaria Veranstaltungsort für das jährliche Seminar der FIFA Schiedsrichter. In dem Seminar werden die Schiedsrichter und ihre Assistenten ausgebildet, bei der anschließenden Prüfung entscheidet sich, wer in Zukunft bei den großen Spielen der FIFA pfeifen dar, und wer nicht. 42 Schiedsrichter aus verschiedenen Ländern nehmen derzeit an dem Seminar in San Agustin teil.
Aktualisiert am: Samstag, 07.02.2009 10:04

Nachrichten vom 7. Februar 2009

Vor der Insel Teneriffa ist gestern ein Flüchtlingsschiff aufgegriffen worden. Das Schiff ist vor der Küste in Höhe des Golfplatzes Amarilla Golf entdeckt und von der Küstenwache in den Hafen von Los Cristianos gebracht worden. Lt. ersten Angaben der Behörden sind die Immigranten zwar stark geschwächt aber unverletzt.

Das Strassenbau-Ministerium hat gestern eine Sperre des Autobahnteilstücks Arinaga - Vecindario während der Nacht angekündigt. Der Autobahnabschnitt wird während der kommenden Wochen wegen Bauarbeiten gesperrt und zwar jeweils zwischen 22.30 Uhr und 6 Uhr morgens. Autofahrer müssen über die Umfahrung von Vecindario ausweichen.

Die Eintrittskarten zur Gala Drag Queen in Las Palmas de Gran Canaria sind seit gestern vormittag ausverkauft. Innerhalb von nur einer Stunde sind alle 4.900 Karten verkauft worden, der Andrang zur Gala der Wahl der Drag Queen war wie immer enorm. Die Gala Drag hat in der Beliebtheitsskala sogar fast die Wahl zur Karnevalskönigin verdrängt. Der Karneval Las Palmas de Gran Canaria ist übrigens seit gestern offiziell eröffnet und dauert bis zum 23. Februar an.
Aktualisiert am: Freitag, 06.02.2009 10:12

Nachrichten vom 6. Februar

Die Unwetter auf den Kanaren haben gestern zu zahlreichen Verzögerungen im Flug- und Schiffsverkehr gesorgt. Der Hafen von Agaete musste am Nachmittag gesperrt werden, meterhohe Wellen waren über die Hafenmauer geschwappt.
Auf La Palma und El Hierro mussten die Flughäfen immer wieder gesperrt werden, 32 Flüge wurden nach Teneriffa umgeleitet.
Ebenfalls gesperrt wurden am Nachmittag die Zufahrten zum Nationalpark Teide, im oberen Bereich des Nationalparks waren die Strassen wegen starken Schneefalls unbefahrbar.

In Las Palmas de Gran Canaria hat der Abbau der Weihnachtsbeleuchtung auf der Avda. de Maritima zu Verkehrsverzögerungen geführt. Eine Fahrspur in Richtung Süden - Santa Catalina war gesperrt, auf der ohnehin schon überlasteten Autobahn passierten dazu noch mehrere Auffahrunfälle, die den Verkehr fast vollständig lahm gelegt haben.
Heute wird die Weihnachtsbeleuchtung auf der anderen Richtung abmontiert, auf der Avda. Maritima in Fahrtrichtung Süden kann es daher den ganzen Tag über zu Verzögerungen kommen.

Mit Streiks drohen die Arbeiter im Hafen von Las Palmas. Die Gewerkschaften haben in den vergangenen Wochen erfolglos um die Zahlung von ausstehenden Überstunden und Lohnanpassungen für ihre Mitglieder gekämpft, jetzt scheint es den Hafenarbeitern zu reichen. Gestern wurden großräumige Streiks angekündigt, die gleich mehrere Wochen lang andauern sollen. Die Streiks würden den Warenverkehr im Hafen von Las Palmas komplett lahm legen.

Die Stadt Las Palmas de Gran Canaria muss 52.000 Euro Entschädigung an eine Familie bezahlen, deren Frau bzw. Mutter in einem städtischen Schwimmbad ums Leben gekommen ist, Das hat ein Gericht in Las Palmas gestern bestätigt. Die junge Mutter hat am 16. März 2004 im Schwimmbad Ciudad Alta einen Herzkrampf erlitten, in dessen Folge sie kurz darauf im Krankenhaus verstarb. Die Familie hat geklagt, da sich im Schwimmbad zum Zeitpunkt des Vorfalls kein Arzt befand. Wäre die Frau sofort versorgt worden, hätte das die Überlebenschancen gestärkt, so der Anwalt der Kläger. Das Gericht gab den Klägern zum Teil Recht und hat die Stadt Las Palmas zur Zahlung einer Entschädigung von 52.000 Euro an die Familie verurteilt.

Die Discounterkette Lidl wird eine Filiale in Jinamar eröffnen, allerdings nicht als "Discounter", sondern als normaler Supermarkt. Das gab der zuständige Generaldirektor für Handel der kanarischen Regierung, Arturo Cabrera, gestern bekannt. Cabrera reagierte damit auf die Proteste der zahlreiche Verbände von Klein- und Mittelbetrieben, die sich seit Jahren gegen eine Eröffnung von Lidl-Märkten auf Gran Canaria wehren. Arturo Cabrera erklärte gegenüber der Presse, die zukünftigen Lidl-Supermärkte verfügen nicht über die für Discounter notwendigen Auflagen und müssten deshalb als normale Supermärkte geführt werden.
Aktualisiert am: Donnerstag, 05.02.2009 09:57

Nachrichten vom 5. Februar

In der Nähe von Tenerife ist gestern eine Segelyacht mit 940 Kilogramm Haschisch an Bord aufgegriffen worden. Die Guardia Civil hat das Schiff gegen 1 Uhr morgens angehalten, weil die vorgeschriebene Beleuchtung nicht korrekt funktioniert. Bei der routinemäßigen Kontrolle des Segelschiffs fanden die Beamten im Innenraum des Schiffes 940 Kilogramm Haschisch. Der Bootsbesitzer, ein 52jährige Ire, und sein marokkanischer Helfer wurden festgenommen.

In letzter Minute konnte gestern ein Patrouillenschiff der Guardia Civil geborgen werden. Das Schiff ist auf dem Weg von Gran Canaria nach Fuerteventura in Seenot geraten, ein Schlauch in der Maschine des Bootes war gerissen, der Maschinenraum hat sich daraufhin mit Wasser gefüllt. Das Patrouillenschiff "Rio Duero" konnte von der Küstenwache kurz vor Fuerteventura geborgen und in den Hafen von Morro Jable gezogen werden, die Besatzung des Bootes blieb unverletzt, der Schaden am Boot selbst soll genauer untersucht werden.

Sorgenvoll schauen die Tourismusverantwortlichen in die Zukunft. Die FEHT, der Verband der Hoteliers, und die Verbände der so genannten "Extrahoteleros" rechnen bis zum Sommer mit einem drastischen Personalabbau im Tourismusbereich. Die Verbände rechnen mit bis zu 30.000 Arbeitslosen, falls sich die Buchungslage in den nächsten Monaten nicht ändert. Derzeit verzeichnen die Hotels um fast 50 % weniger Buchungen als im Vergleich zum Vorjahr, vor allem der Verkauf der Pauschalreisen ist zurückgegangen.
In Las Palmas de Gran Canaria fand dazu gestern eine Sondersitzung von Regierung und Tourismusverbänden statt - es wurde über zahlreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise diskutiert; über eines war man sich allerdings einig: an der Preispolitik soll nicht gerüttelt werden, die Kanaren werden sich weiterhin im mittleren Preissegment bewegen, extreme Sonderangebote und damit ein "Ausverkauf" der Urlaubsgebiete wird es nicht geben.

LIDL ist nach dem Urteil vom vergangenen Montag optimistisch und macht sich auf den Kanaren bereits auf die Suche nach Personal für die geplanten Supermärkte. Der Discounter hatte gegen die kanarische Regierung geklagt, weil diese eine Lizenz zur Niederlassung auf den Kanaren verweigert hat, der Oberste Gerichtshof hat LIDL am Montag Recht gegeben. Das spanische Lidl-Management sieht dadurch den Weg frei für die geplanten Niederlassungen auf Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote, auf der Internetseite des Unternehmens sind bereits mehrere Jobs für die Kanaren-Märkte ausgeschrieben. Gesucht werden Mitarbeiter für alle Filialen und für das Logistikzentrum, das auf Teneriffa entstehen wird.

Der Strand von Meloneras wird mit Sand vom Canteras-Strand aufgeschüttet. Das hat das Umweltministerium gestern bestätigt. Von der Playa de las Canteras sollen ca. 40.000 Kubikmeter Sand abgetragen und auf die Strände Meloneras und Las Marañuelas, im Gemeindegebiet von Mogan, verteilt werden. Einen Schaden für den Canteras-Strand bedeutet dies allerdings nicht - die Sandmenge dort wächst stetig an, der Canteras-Strand wächst pro Jahr um ca. 0,8 m, der Sand muss deshalb regelmäßig abgebaut werden.
Aktualisiert am: Mittwoch, 04.02.2009 10:01

Nachrichten vom 4. Februar

Der Oberste Gerichtshof hat gestern die Tür für Lidl auf den Kanaren geöffnet. Das Gericht hat einer Klage von Lidl stattgegeben. Lidl versucht seit 2002 Märkte auf den Inseln zu eröffnen, alle Anträge sind bisher mit unterschiedlichsten Begründungen abgelehnt worden. Das aktuelle Urteil bezieht sich auf einen Lidl-Markt in Puerto del Rosario auf Fuerteventura, es dürfte aber in allen anderen Fällen als Präzedenzfall gelten.

Ein Auffahrunfall hat gestern die GC-1 in Richtung Süden kurzfristig lahm gelegt. An der Stadtausfahrt Las Palmas sind gleich 4 Fahrzeuge kollidiert, 2 der Fahrer wurden dabei leicht verletzt. Die Unfallstelle musste für fast 1 Stunde gesperrt werden, die Folge waren Staus entlang der Avda. de Maritima und auf der Umfahrung von Las Palmas.

Gleich 11 Fahrzeuge hat ein Mann in Las Palmas de Gran Canaria in einer Nacht aufgebrochen und Wertgegenstände aus dem Inneren der Autos gestohlen. Die Fahrzeuge waren am Paseo de San Jose abgestellt, ein Anwohner hat den Einbrecher bemerkt und die Polizei verständigt. Der 22jährige Täter ist einschlägig vorbestraft, er wurde festgenommen worden. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Auf La Gomera ist gestern ein Flüchtlingsschiff mit 62 Menschen an Bord angekommen. Das Schiff erreichte am späten Nachmittag einen Strand im Gemeindegebiet von Alajero, die Guardia Civil hat die Immigranten dort in Empfang genommen. Die 62 Frauen und Männer sind lt. eigenen Angaben von Mauretanien aus auf die Kanaren übergesetzt.

Die Zahl der Arbeitslosen ist auf den Kanaren im Januar rasant angestiegen. Im Vormonat haben sich 12.983 Personen arbeitslos gemeldet, das bedeutet einen Anstieg von 6,40 % im Vergleich zum Dezember. 216.000 Menschen sind derzeit auf den Inseln ohne Arbeit, die INEM rechnet mit einem weiteren Anstieg bis zur Jahresmitte.
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