Aktualisiert am: Freitag, 30.04.2010 07:40

Nachrichten vom 30. April 2010

Auf Teneriffa ist am Donnerstag ein Fischer ertrunken. Der 30jährige ist von einem Felsvorsprung ins Meer gestürzt, alle Rettungsversuche blieben erfolglos. Der Unfall geschah am frühen Vormittag bei Icod de los Vinos.

Das Whitney Houston Konzert auf Teneriffa ist abgesagt. Die Künstlerin kann wegen der Aschewolke nicht nach Teneriffa kommen, gab das Management bekannt. Das Equipment konnte nicht rechtzeitig von London aus nach Teneriffa gebracht werden, Whitney Houston wird stattdessen ihre Tournee am europäischen Festland fortsetzen. Alle, die bereits Karten gekauft haben, bekommen die Eintrittsgelder zurück, erklärte ein Sprecher des Managements, die Details zur Rückerstattung sollen Anfang nächster Woche bekanntgegeben werden.

In Las Palmas beginnt heute die Rally Islas Canarias – Trofeo El Corte Ingles. 58 Piloten werden in diesem Jahr daran teilnehmen. Einer der Favoriten, Victor Sa, musste wegen der Aschewolke absagen, sein Wagen konnte durch die Flugausfälle nicht rechtzeitig auf die Insel gebracht werden. Die Piloten werden insgesamt 668 Kilometer zurücklegen, Start und Ziel ist der Parque Santa Catalina in Las Palmas.

2.114.928 Menschen leben derzeit auf den Kanarischen Inseln, das hat das Statistikamt gestern bekanntgegeben. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Anstieg von 10.936 Menschen, fast 0,5 %. Der Ausländeranteil liegt auf den Kanaren bei 14,5 %, um mehr als 3 % höher als im spanischen Durchschnitt. 305.661 Ausländer sind derzeit auf den Kanaren gemeldet.
Aktualisiert am: Donnerstag, 29.04.2010 07:30

Nachrichten vom 29. April 2010

Bei einem schweren Autounfall in Guia sind am Mittwoch 5 Menschen schwer verletzt worden, unter den Verletzten befindet sich ein 17jähriges Mädchen. Die Betroffenen sind von einem Kleinlaster angefahren worden, lt. Angaben der Polizei haben sie die Strasse überquert, der Unfallfahrer war mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs.


Weitere Festnahmen im „caso jable“: auf Lanzarote ist gestern der Hotelier Juan Francisco Rosa festgenommen worden. Rosa ist einer der bedeutendsten Unternehmer der Insel Lanzarote, u.a. gehört das Hotel Princesa Yaiza zu seinen Unternehmen. Juan Francisco Rosa wird verdächtigt, hohe Regierungsleute bestochen und so Genehmigungen erwirkt zu haben. Er ist gestern festgenommen worden und befindet sich in Untersuchungshaft.


Die Zahl der Arbeitslosen auf den Kanaren ist auch im ersten Trimester weiter angestiegen. 302.000 Menschen sind derzeit auf den Inseln als arbeitslos gemeldet, die Arbeitslosenrate liegt bei 27,68 %. Die Kanaren haben die mit Abstand höchste Arbeitslosenquote in Spanien.


Mari Pino Torres, die Bürgermeisterin von Maspalomas, will mehr grosse Kaufhäuser und Einkaufszentren in der Gemeinde. Die Bürgermeisterin hat gestern gegenüber der Presse erklärt, dass ein El Corte Ingles-Kaufhaus in Meloneras wichtig, sowohl für den Tourismus, als auch für die Bewohner der Gemeinde sei, ebenso plant die Gemeinde die Errichtung eines weiteren Einkaufszentrums auf einem Grundstück neben der Markthalle von San Fernando. Die Argumente der Verbände der Klein- und Mittelbetriebe gegen grosse Einkaufszentren wies die Bürgermeisterin zurück, solche Einrichtungen fördern den Standort Maspalomas und damit indirekt auch die kleinen Betriebe, so Torres.

Die „Azura“, eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt macht auf ihrer Jungfernfahrt in Las Palmas de Gran Canaria halt. Das Schiff wird am 4. Mai im Puerto de la Luz erwartet. Die „Azura“ verfügt über Platz für 3.500 Passagiere und 1.200 Mann Personal und gehört der Reederei P&O.

Aktualisiert am: Mittwoch, 28.04.2010 07:50

Nachrichten vom 28. April 2010

Auf Lanzarote sind gestern wieder mehrere Personen im Zusammenhang mit dem Korruptionsfall „Jable“ festgenommen worden, darunter die ehemalige Präsidentin der Inselregierung, Maria Jose Docal, und ein amtierender Stadtrat der Stadtverwaltung von Arrecife. Mehrere Wohnungen und Häuser wurden durchsucht, insgesamt 8 Personen sind verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft untersucht im „caso jable“ den Verdacht auf Amtsmissbrauch innerhalb der Regierung von Lanzarote.

Einen überdurchschnittlich hohen Benzinverbrauch hatten die Fahrzeuge der Gemeinde Maspalomas in den vergangenen 3 Monaten. 18.000 Euro sind insgesamt an Benzinkosten bezahlt worden, den Hauptanteil dürften die Fahrzeuge der Policia Local verbraucht haben. Die hohen Ausgaben sollen jetzt genauer unter die Lupe genommen werden, den Gemeindebediensteten ist gestern bereits offiziell untersagt worden, die Fahrzeuge für den Weg von und zur Arbeit zu nutzen – immerhin ein Anfang.

Die Linken wollen den Flughafenausbau nicht so einfach hinnehmen. Der Euroabgeordnete der IU, Willy Meyer, hat angekündigt, einen Antrag auf neuerliche Untersuchung des Projektes bei der EU-Kommission einzureichen. Der Flughafen Gando soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden, geplant ist u.a. eine 3. Start- und Landebahn.

Der Mercado Agricola de San Fernando feiert Geburtstag. Am 2. Mai gibt es den Bauernmarkt in San Fernando bereits seit einem Jahr. Gefeiert wird mit Musik und einem kleinen Rahmenprogramm, sowie einer grossen Tombola. Der Bauernmarkt findet am Sonntag von 8.30 bis 13.30 Uhr gegenüber dem Stadion von Maspalomas statt.


Bereits zum 3. Mal findet nächste Woche das Internationale Gay-Treffen in Playa del Ingles statt. Rund 120.000 Besucher werden dazu erwartet, zwischen 3. und 9. Mai sind zahlreiche Veranstaltungen in und rund um das Einkaufszentrum Yumbo geplant.
Aktualisiert am: Dienstag, 27.04.2010 07:40

Nachrichten vom 27. April 2010

Mord auf Fuerteventura. Am späten Montag nachmittag ist im Süden der Insel eine Frau tot aufgefunden worden, lt. Ersten Angaben der Polizei wurde die Frau erstochen. Bei dem Opfer handelt es sich um eine junge Frau aus Brasilien, Nachbarn haben die Tote im Eingangsbereich ihrer Wohnung gefunden. Die Umstände der Tat sind noch vollkommen unklar, die Polizei geht im Moment davon aus, dass es sich um eine Beziehungstat handelt.

Kein „Supertelescopio“ auf La Palma. Das Supertelescop wird nun doch in Chile und nicht auf La Palma errichtet, das hat die zuständige Agentur gestern entschieden. Die Voraussetzungen in Chile sind ein stückweit besser, hiess es in einer Presseaussendung. Das Supertelescop wird einen Durchmesser von 42 m haben, die Fertigstellung des weltgrössten Teleskops wird für 2018 erwartet.

Der Kopftuchstreit an einer Schule in Las Palmas de Gran Canaria geht weiter. Die Mutter des Mädchens Najwa Malha hat ihre Tochter gestern aus der Schule genommen. Die Schuldirektion hat dem Mädchen verboten, mit dem traditionellen Kopftuch am Unterricht teilzunehmen. Jetzt soll die Schulbehörde eine Entscheidung treffen, die Eltern wollen jedenfalls nicht zulassen, dass ihre minderjährige Tochter ohne Kopftuch am Unterricht teilnimmt.

Das Projekt eines El-Corte-Ingles-Kaufhauses in Meloneras scheint endgültig gescheitert. Die kanarische Regierung hat gestern eine geplante Änderund des Bebauungsplans zurückgewiesen, diese Änderung wäre aber unbedingt notwendig, da die betroffene Parzelle derzeit für den Bau eines Hotels vorgesehen ist. Das Kaufhaus sollte direkt neben dem Hotel Baobab gebaut werden, die Pläne gibt es seit Jahren, die Umwidmung der Parzelle musste durch mehrere Instanzen – jetzt in der letzten Instanz, der kanarischen Regierung, scheint sie gescheitert.

Streik des Iberia-Bodenpersonals. Die Gewerkschaften haben gestern Streiks des Iberia-Personals angeboten. Pünktlich zum Feiertagswochenende kann es dadurch auf allen Flughäfen des Landes zu Verzögerungen kommen. Geplant sind die Streiks vorerst für den 30. April, den 3. und den 7. Mai, die Mitarbeiter der Iberia protestieren gegen die geplante Fusion mit der British Airways und deren Low-Cost-Politik.
Aktualisiert am: Montag, 26.04.2010 23:55

Nachrichten vom 26. April 2010

„Völlig übertrieben“ bezeichnet der Tourismusverband die Klagen der Hoteliers und deren Verbände im Zusammenhang mit der Aschewolke über Europa. Die FEHT hat zuletzt Entschädigungszahlungen für Hoteliers aus dem Katastrophenfond gefordert und angekündigt, dass einige ihrer Mitglieder durch die Flugausfälle in ernsthafte Schwierigkeiten geraten werden. Jose Manuel Bermudez, der Tourismuschef von Teneriffa, hat diese Aussagen gestern zurückgewiesen. Die vermeintliche Katastrophe geschah erstens in einer ohnehin sehr buchungsschwachen Zeit, die Hysterie der Verbände deshalb vollkommen übertrieben.


In Vecindario ist am vergangenen Samstag ein 20jähriger Mann auf offener Strasse erstochen worden. Ein Passant hat ein Handgemenge zwischen zwei jungen Männern beobachtet, einer lief weg, der andere brach auf der Strasse zusammen. Alle Wiederbelebungsversuche waren erfolglos, der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Die Hintergründe der Tat sind bislang völlig unklar.

Im Korruptionsfall „Union“ auf der Insel Lanzarote, sind am Wochenende 3 der 7 Verdächtigen auf freien Fuss gesetzt worden. Darunter die Tochter des ehemaligen Präsidenten der Inselregierung Dimas Martin, und ein hoher Beamter der kanarischen Regierung. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte, sind die Vermittlungen im Korruptionsfall rund um die illegale Vergabe von Aufträgen in der Stadtverwaltung von Arrecife noch nicht abgeschlossen.

In Mogan sind am Wochenende Auszeichnungen für mehrere Restaurants des Inselsüdens vergeben worden. Bewertet wurde u.a. die Qualität der Speisen und die Professionalität des Personals. Unter den Siegern befinden sich Restaurants wie La Toja, Rias Bajas oder Ciao-ciao, ebenso wie Mc Donalds. Die Preise sind am Freitag von Bürgermeister Francisco Gonzalez überreicht worden.
Aktualisiert am: Freitag, 23.04.2010 07:40

Nachrichten vom 23. April 2010

Die „Feria de Abril“, die typische andalusische Fiesta, findet von 28. April bis 2. Mai in Maspalomas statt. Der Parque Sur steht dann wieder ganz im Zeichen von Andalusien, mit viel Folklore, landestypischer Musik und Bräuchen aus dem Süden Spaniens. Das Programm der Fiesta ist gestern vorgestellt worden, Beginn ist am 28. April ab 21 Uhr.

Die Handelskammer beklagt, dass die Banken kleine und mittlere Unternehmen fast vollständig fallenlassen. Gerade jetzt, in Krisenzeiten, haben die Banken ihr Geschäftsgebahren gegenüber den Klein- und Mittelbetrieben verschärft, Finanzierungen sind seit dem Jahresende für die kleinen Unternehmer kaum zu bekommen. Die Handelskammer hat die kanarische Regierung um Unterstützung gebeten, Sonderbürgschaften sollen den kleinen Unternehmern aus der Krise helfen.

Gegen Maria Isabel Deniz, die ehemalige Bürgermeisterin von Arrecife, ist gestern Haftbefehl erlassen worden. Die Politikerin ist in Untersuchungshaft, der Untersuchungsrichter hat den Antrag ihrer Anwälte auf Freilassung gegen Kaution abgelehnt. Maria Isabel Deniz ist die Hauptverdächtige im Korruptionsfall Union rund um Bestechung und Amtsmissbrauch in der Stadtverwaltung von Arrecife, die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie während ihrer Amtszeit mehrere hundert tausend Euro an Schmiergeldern kassiert hat.

Bei einem Autounfall auf der GC-1 sind gestern 5 Personen verletzt worden. 4 Fahrzeuge sind zusammengestossen, darunter ein Taxi und ein Kleinlastwagen. Der Unfall geschah am Vormittag in höhe der Ausfahrt Las Terrazas.


Bei einem Unfall in Santa Cruz de Tenerife sind am Donnerstag nachmittag 7 Personen verletzt worden. Ein Zug der Strassenbahn war aus bisher ungeklärter Ursache aus den Schienen geraten und mit einem PKW zusammengestossen. Mehrere Personen im Inneren der Strassenbahn erlitten durch den Aufprall leichte Verletzungen, der Fahrer des PKW ist ebenfalls verletzt worden.
Aktualisiert am: Donnerstag, 22.04.2010 07:55

Nachrichten vom 22. April 2010

Die Kanaren sind das Schlusslicht in Sachen Bildung des Landes. Das erklärte gestern ein Sprecher der Gewerkschaft gegenüber der Presse. Nirgendwo im Land sind die Bildungschancen so gering wie auf den Kanaren, die meisten Schüler brechen ihre Ausbildung ausserdem vorzeitig ab. Das Budget für Bildung wird jedes Jahr gekürzt, anstatt erhöht, und das macht die Kanaren schliesslich zu jener Region Spaniens, in der die Menschen über die geringste Bildung und Ausbildung verfügen.

Scharfe Kritik an der Arbeit des Tourismusverbandes übt der Verband der Unternehmer aus dem Tourismusbereich FECAO. „Die Tourismuswerbung gewinnt einen neuen Urlauber und verliert gleichzeitig 10“, so die Aussage des Pressesprechers des Verbandes. Anlass zur Kritik ist die fehlende Initiative des Tourismusverbandes in punkto Freizeitangebot. Ideen werden nicht unterstützt oder sogar blockiert, an einem neuen modernen Image scheint man in der Behörde kein Interesse zu haben, erklärte der Sprecher weiter.

Paulino Rivero, der Vorsitzende der kanarischen Regierung, kann sich durchaus eine Seilbahn auf den Roque Nublo vorstellen, er findet dies sogar eine ausgesprochen gute Idee, erklärte Rivero gestern. Die Ablehnung des Projektes durch die Umweltbehörde COTMAC hält Rivero nicht unbedingt für ein Problem. Das Projekt müsste nocheinmal neu geprüft werden, denn auch in anderen Naturschutzgebieten können und konnten Seilbahnen errichtet werden. In dem betroffenen Ort Tejeda ist eine Mehrheit der Bewohner für die Errichtung einer Seilbahn, man erwartet sich einen starken Aufschwung in punkto Besuchern.

Marco Aurelio Perez Sanchez zurück in die PP? - die Spekulationen gibt es seit längerem, wieviel Wahrheit darin steckt bleibt auch weiterhin unklar. Der Vorsitzende der PP in San Bartolome de Tirajana, Ignacio Casteleiro, hat jedenfalls gestern bestritten, dass die PP Herrn Perez ein lukratives Angebot für seine Rückkehr gemacht hat. Marco Aurelio Perez und andere AV-Mitglieder sind natürlich gerne in der PP willkommen, dementsprechende Verhandlungen gibt es allerdings nicht, erklärte Castelleiro gegenüber der Presse. Die AV ist derzeit in Koalition mit der NC und der PSOE, für die nächste Legislaturperiode hat man sich in der AV allerdings wieder auf eine stärkere Zusammenarbeit mit der Partido Popular ausgesprochen.
Aktualisiert am: Mittwoch, 21.04.2010 07:50

Nachrichten vom 21. April 2010

Auf rund 25 Millionen Euro pro Tag beziffert der Hoteliersverband FEHT die Schäden, die dem kanarischen Tourismus durch den Vulkanausbruch auf Island und die damit verbundene Sperre der Flughäfen zugefügt werden. Etwa 250.000 Urlauber werden in der kommenden Woche ausbleiben, das ist ungefähr die Hälfte der Gesamtkapazität. Viele Hotels stehen dann fast vollständig leer, andere können sich nur durch Langzeiturlauber oder die Besucher vom spanischen Festland retten. Der Vorsitzende der FEHT, Fernando Fraile, ist gestern in Las Palmas mit der Tourismusministerin Rita Martin und dem Finanzminister der kanarischen Regierung, Jose Manuel Soria, zusammengetroffen. Die FEHT fordert Sonderhilfen für die betroffenen Hotels. Währenddessen werden immer mehr Urlauber von den Kanaren zurück in ihre Heimatländer geflogen. Die grossen Reiseveranstalter bringen die Betroffenen mit Spezialflügen aufs spanische Festland, von dort aus geht es dann per Bus weiter. Auf einigen Flughäfen werden auch die von der Flugsicherung genehmigten Zeitfenster genutzt, um die Passagiere direkt in ihre Heimatländer zu bringen.

Auf Lanzarote weitet sich der Korruptionsfall „Union“ rund um die illegale Auftragsvergabe durch die Stadtverwaltung von Arrecife immer weiter aus. Wie jetzt bekannt wurde, sollen allein im Zusammenhang mit dem Auftrag der Stadtreinigung an die Firma Urbaser 300.000 Euro Schmiergelder geflossen sein, einen Großteil dieses Geldes soll die Bürgermeisterin selbst erhalten haben. Die Ermittlungen gegen 8 weitere Verdächtige sind aufgenommen worden, in der kommenden Woche sollen die ersten Anhörungen am Gericht in Las Palmas stattfinden.

Die Zahl der Firmen-Neugründungen ist in den vergangenen Monaten stark zurückgegangen. Das belegt einen aktuelle Studie der Handelskammer. Demnach sind in den ersten 3 Monaten des Jahres 2010 um 14 % weniger Firmen neu angemeldet worden, fast 10 % der im Vorjahr gegründeten Unternehmen haben ihre Geschäftstätigkeit nach weniger als einem Jahr Laufzeit wieder eingestellt. Die Handelskammer erwartet einen Aufschwung der Wirtschaft auf den Inseln frühestens zum Ende des Jahres.

In Maspalomas ist gestern ein 50jähriger Italiener festgenommen worden. Der Mann ist lt. Angaben der Polizei für mehrere Einbrüche in Wohnhäuser in San Fernando verantwortlich. Insgesamt 11 Enbrüche werden dem Mann zugeordnet. Bei einer Hausdurchsuchung sind zahlreiche gestohlene Gegenstände sichergestellt worden, der Mann hat die Taten bisher bestritten.
Aktualisiert am: Dienstag, 20.04.2010 07:00

Nachrichten vom 20. April 2010

In Puerto Rico ist ein 12jähriges Mädchen von einem Auto angefahren und getötet worden. Lt. Angaben der Polizei hat das Mädchen die Strasse an eine unübersehbare Stelle an der Ortsausfahrt von Puerto Rico überquert, der Autofahrer hatte noch versucht, zu bremsen, aber leider zu spät. Das Mädchen ist bei dem Sturz so schwer verletzt worden, dass es kurz darauf seinen Verletzungen erlag.

67 von 97 geplanten Flügen mussten gestern auf dem Flughafen Gran Canaria storniert werden. Noch immer sitzen tausende von Urlaubern auf den Inseln fest, die großen Reiseveranstalter haben mittlerweile begonnen, die Reisenden über „Umwege“ zurück in ihre Heimatländer zu bringen. Und diese Umwege sind oftmals nicht klein: einige Urlauber wurden von Gran Canaria aus nach Rom geflogen, von dort setzen sie die Heimreise dann mit Bussen fort. Andere wieder werden nach Spanien-Festland geflogen und von dort aus weiter in Richtung Heimat gebracht. Die spanischen Flughäfen sind zwar weitestgehend nicht betroffen, auf den Kanaren sitzen aber viele Urlauber aus Zentral- und Nordeuropa fest.

Härtere Strafen für Autofahrer gibt es ab sofort, wenn man ohne gültigen TÜV erwischt wird. In diesem Fall wird nicht nur die Strafe von 150 Euro erteilt, sondern auch der Fahrzeugschein abgenommen. Das hat die Verkehrsdirektion gestern bekanntgegeben. Autofahrer dürfen den Termin für die vorgeschriebene TÜV-Inspektion maximal um 10 Tage überschreiten, ab dann muss die Polizei durchgreifen.

Auf der Nordautobahn kommt es ab morgen zu Strassensperren und grossräumigen Umleitungen. Das hat ein Sprecher der Inselregierung gestern bekanntgegeben. Auf der GC-2 werden Ausbesserungsarbeiten durchgeführt, ab Mittwoch werden die Beläge erneuert, die Strassen zwischen Guia und El Pagador dafür immer wieder gesperrt. Die Bauarbeiten werden bis Freitag anhalten, mit Verzögerungen und grossräumigen Umleitungen muss gerechnet werden.
Aktualisiert am: Montag, 19.04.2010 07:40

Nachrichten vom 19. März 2010

Die Aschewolke über Europa und die damit verbundene Sperre der Flughäfen betrifft auch tausende von Urlaubern auf den Kanaren. Fast 300 Flüge sind allein gestern ausgefallen, mehr als 30.000 Urlauber sitzen auf den Kanaren fest. Die TUI hat am Sonntag morgen begonnen, einige Urlauber von Gran Canaria aus nach Alicante zu fliegen, von dort werden sie die Heimreise mit dem Bus fortsetzen. Ab heute ist zwar eine – zumindest vorläufige Öffnung – der Flughäfen geplant, bis alle Urlauber wieder in ihrer Heimat zurück sind, wird es aber einige Tage dauern.

Mit dem Rettungshubschrauber musste am Sonntag früh ein junger Mann von der Playa de Güi-Güi, im Südwesten der Insel, geborgen werden. Der Mann hat sich bei einem Sturz am Strand das Bein verletzt, er war gemeinsam mit Freunden zum Zelten an der Playa de Güi-Güi. Der junge Mann ist gegen 10 Uhr morgens mit dem Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden.

Regenrekord – Der Wetterdienst hat am Wochenende eine aktuelle Statistik über die Wetterlage der vergangenen Monate vorgelegt, demnach war der Winter der regenreichste auf Gran Canaria seit mehr als 50 Jahren, zumindest im Süden und im Zentrum der Insel. Sowohl die Regenhäufigkeit als auch die Wassermengen waren in diesem Winter mehr als doppelt so hoch als in den vergangenen Jahren. Gemessen wurden die Niederschlagsmengen zwischen November 2009 und Februar 2010.

Die Zahl der Raucher in Spanien nimmt wieder zu. Das zeigt eine aktuelle Studie des Gesundheitsministeriums. Im vergangenen Jahr sind in Spanien um 8 % mehr Zigaretten verkauft worden als noch im Jahr 2008, die Tendenz ist weiter steigend. Nur in einer Region des Landes ist der Zigarettenkonsum rückläufig und zwar auf den Balearen. Dort ist die Zahl der Raucher seit der Einführung des Anti-Raucher-Gesetzes um über 20 % gesunken.

Die Gewerkschaft UGT in San Bartolome de Tirajana setzt auf Bildung. Gemeinsam mit dem IES Faro de Maspalomas will die Gewerkschaft ab sofort Weiterbildungskurse für Arbeitslose anbieten. Die Kurse sind kostenlos und für jedermann verfügbar, erklärte ein Sprecher der UGT. Die Kurse sollen den Arbeitslosen neue Chancen zeigen und eröffnen. In der Gemeinde San Bartolome de Tirajana sind derzeit 12 % der Bewohner als arbeitslos gemeldet, für die Touristengemeinde bedeutet das einen Rekord.
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