Aktualisiert am: Dienstag, 30.06.2009 09:55

Nachrichten vom 30. 6.

Die Polizei hat gestern Details über jenen Mann bekannt gegeben, der sich am vergangenen Wochenende während seiner Verhaftung in seiner Wohnung getötet hat. Ein Sprecher der Policia Nacional erklärte, die Beamten wurden von den Nachbarn gerufen weil der Mann seine Ehefrau geschlagen und bedroht hatte. Während die Beamten die Wohnung des Verdächtigen durchsuchten, hat dieser sich mit Zyankali vergiftet. Erste Meldungen, der Mann hätte sich im Beisein der Beamten erschossen wurden widerlegt. In der Wohnung wurden trotzdem 3 nicht registrierte Schusswaffen gefunden.

Großzügige Zusagen hat der spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero gestern bei seinem Besuch in Las Palmas de Gran Canaria gemacht. Die Kanaren sollen in den kommenden Jahren mehr Förderungen erhalten, u.a. werden fast 100 Millionen Euro in den Tourismus der Inseln fließen. Der Tourismus ist nach wie vor der wichtigste Wirtschaftszweig auf den Inseln und der Motor der gesamten kanarischen Wirtschaft, so Zapatero in einer Pressekonferenz.

Heute ist der letzte Tag für die Abgabe der Steuererklärung. Die Hacienda rechnet mit fast 20.000.000 Anträgen auf Steuerrückzahlungen. Zur Steuererklärung verpflichtet ist in Spanien jeder, der ein Jahreseinkommen von über 22.000 Euro brutto hat. In diesem Jahr sollen die Steuerrückzahlungen etwas zügiger abgerechnet werden und bereits im Juli bei den Empfängern ankommen, verspricht man bei der Hacienda.

In Mogan fand gestern der erste Mercadillo de Artesania y Gastronomia statt. Ab sofort wird der Markt jeden Montag an der Playa de Mogan stattfinden. Vom kanarischen Kunsthandwerk bis zum typischen Leckerbissen ist alles dabei. Die Gemeinde hat vorerst 70 Marktstände bereitgestellt, geplant ist bei Bedarf auf bis zu 150 Stände zu erhöhen.
Aktualisiert am: Montag, 29.06.2009 10:16

Nachrichten vom 29. Juni

Jose Luis Rodriguez Zapatero, der spanische Ministerpräsident, wird heute auf Gran Canaria erwartet. Zapatero trifft hier mit dem kanarischen Regierungschef Paulino Rivero und den Ministern für Handel und Industrie sowie Arbeit und Soziales zusammen. In einem Gipfel sollen Maßnahmen zur Belebung des Arbeitsmarktes erörtert werden. Für den Nachmittag ist eine Pressekonferenz angesetzt, gegen Abend wird Zapatero die Insel wieder in Richtung Madrid verlassen.

Ab Mittwoch fällt das Energiemonopol in Spanien endgültig. Die Übergangsfristen sind dann abgelaufen, jeder Konsument kann dann frei seinen Anbieter wählen - sofern Alternativen vorhanden sind. Das genau ist nämlich das Problem - während man noch vor Jahren auf eine Freigabe des Marktes gedrängt hat, haben Unelco & Co bisher kaum Konkurrenz. Und selbst wenn, dann halten diese sich werbemäßig äußerst bedeckt. Konsumentenverbände rechnen allerdings damit, dass in den kommenden Monaten mehrere Anbieter für Gas, Strom und andere Energiequellen auf den Markt strömen und mit Konkurrenzdruck die Preise etwas senken.

Die Handelskette Carrefour will die Plastiktüten in ihren Supermärkten abschaffen. Das hat ein Sprecher des Unternehmens am Wochenende bekannt gegeben. Bis zum Jahresende sollen die Gratis-Tüten aus allen Carrefour-Märkten verschwunden sein, bis dahin will das Unternehmen umweltfreundliche Tragtaschen am seine Kunden verteilen, um diesen die Umstellung zu erleichtern. Carrefour ist die erste Kette, die diese Maßnahmen umsetzt, es wird erwartet, dass andere dem Beispiel folgen. Spanien ist eines der Länder der EU in denen am meisten Plastiktüten verbraucht werden, im Durchschnitt nutzt jeder Einwohner pro Jahr 238 Tüten, davon werden nur 10 % recycled.

Im Kongresspalast von Meloneras fand am Wochenende die erste "Expo Meloneras" statt. Expo Meloneras ist die erweiterte Ausgabe der "Moda Calida", der internationalen Bademodeschau, die seit Jahren auf Gran Canaria stattfindet. Diese soll jetzt zu einer Bademodenmesse von internationalem Rang werden, neben der Schau haben diesmal die Aussteller das erste Mal die Möglichkeit gehabt, ihren potentiellen Kunden die neuen Modelle auf Messeständen zu präsentieren. Die erste EXPO war jedenfalls ein Erfolg, da waren sich Veranstalter, Aussteller und Besuchern einig.
Aktualisiert am: Freitag, 26.06.2009 09:56

Nachrichten vom 26. 6.

Auf Teneriffa ist gestern ein Flüchtlingsschiff mit 41 illegalen afrikanischen Immigranten angekommen. Das "cayuco" wurde vor der Küste von der Guardia Civil entdeckt und in den Hafen von Los Cristianos gebracht. Die 41 Flüchtlinge waren lt. Angaben der Behörden zum Teil stark geschwächt und mussten medizinisch versorgt werden.

Die Sandentnahme am Las Canteras-Strand wird am 1. Juli abgeschlossen sein, das erklärte gestern der zuständige Beamte der Stadtverwaltung von Las Palmas. In den vergangenen Wochen sind 60.000 m3 Sand vom Canteras Strand entnommen worden, ein Großteil wird für die Aufschüttung der Küstenabschnitte zwischen Playa del Ingles und Las Burras verwendet werden.

Die Europäische Kommission hat den "silbo gomero" offiziell als Sprache anerkannt. Der "silbo" ist eine weltweit einzigartige Pfeifsprache, mit der sich die Einwohner La Gomeras bereits vor Jahrhunderten verständigt haben. Selbst heute wird der "silbo" noch gelehrt, und genau das, soll die offizielle Anerkennung auch fördern. Der "silbo gomero" ist bereits vor Jahren von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden.

Gloria Estefan kommt nach Las Palmas de Gran Canaria. Die "reina del pop latino" gibt am 25. Juli ein Konzert in der Hauptstadt Gran Canarias, über den genauen Austragungsort wird derzeit noch verhandelt. Unklar ist, ob Gran Canaria die einzige Station auf der Tournee von Gloria Estefan ist, ein Konzert auf Teneriffa war zwar im Gespräch, vom Management der Künstlerin gab es dazu gestern allerdings keine Angaben.
Aktualisiert am: Donnerstag, 25.06.2009 09:25

Nachrichten vom 25. Juni

Eine Flotte von Wasserflugzeugen soll in Zukunft das Verkehrsnetz zwischen den kanarischen Inseln erweitern. Die erste 3 Flugzeuge sind bestellt, sie sollen ab 2010 zwischen Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife verkehren. Die Flugzeuge stammen von der kanadischen Firma Harbour Air Seaplanes, dem größten Hersteller von Wasserflugzeugen der Welt. Die Flugzeuge des Typs Viking verfügen über 19 Passagierplätze, die voraussichtliche Flugzeit zwischen den beiden Hauptstädten wird ca. 35 Minuten betragen. Neben dem Umweltaspekt sehen die zukünftigen Betreiber beträchtliche Vorteile im Zeitplan der Reisenden. Die "hidroaviones" starten und landen direkt im jeweiligen Hafen der Stadt, sowohl in Las Palmas als auch in Santa Cruz wird dafür ein eigener Landesteg bereitgestellt, die Boardingzeiten sind kurz.

Auf einer Finca in Tunte bei San Bartolome de Tirajana ist am Mittwoch ein Feuer ausgebrochen. Der Brand wurde lt. Angaben der Feuerwehr gelegt, bisher unbekannte Täter hatten gleich mehrere Feuerstellen auf dem Gelände der Finca gesetzt, vermutlich geschah das ganze gegen 4 Uhr morgens. Der Schaden hielt sich zum Glück in Grenzen, ein Nachbar hat das Feuer rechtzeitig entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Die Eigentümer der Finca haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Auf der Strasse zwischen Galdar und Sardina ist am Dienstag abend ein Mann überfahren und schwer verletzt worden. Der Mann ist beim Überqueren der Strasse von einem Fahrzeug erfasst worden. Der Lenker ist unerkannt vom Tatort geflüchtet. Ein nachkommendes Auto hat den Verletzten gefunden und die Rettung gerufen. Der Mann ist mit schweren Verletzungen ins Hospital Doctor Negrin gebracht worden.

Auf Teneriffa ist am Mittwoch ein Tourist während einer Wanderung schwer verletzt worden. Der Unfall geschah gegen 12 Uhr mittags im Barranco del Infierno im Gemeindegebiet von Adeje. Lt. Angaben der Behörden hatte sich ein Stein aus einer Felsmauer gelöst und den Wanderer am Bein getroffen. Der Verletzte musste mit dem Rettungshubschrauber aus dem unwegsamen Gelände geborgen werden, er wurde ins Krankenhaus von La Laguna gebracht.
Aktualisiert am: Montag, 22.06.2009 10:07

Nachrichten vom 22. Juni

In der Nacht zum Sonntag ist bei El Hornillo ein 42jähriger Brite überfahren und getötet worden. Die Unfallursache ist bislang unklar, der britische Resident ist lt. Auskunft der Polizei mehrmals überfahren worden, ob von ein und demselben Fahrzeug oder von verschiedenen Autos ist noch unklar. Gefunden wurde die Leiche erst gegen 5 Uhr morgens von einem Taxifahrer. Zu dem Zeitpunkt dürfte der Mann lt. Angaben der Gerichtsmedizin allerdings schon mehr als 2 Stunden tot gewesen sein.

Auf Lanzarote ist am Samstag ein Flüchtlingsschiff mit 27 illegalen Immigranten an Bord angekommen. Die "patera" ist am frühen Nachmittag von Anwohnern an einem Küstenabschnitt bei Haria gesehen worden, Beamte der Küstenwache haben das Schiff daraufhin in den Hafen geleitet. Unter den 27 Flüchtlingen befinden sich lt. Angaben der Polizei zahlreiche Minderjährige.

Noch ist unklar, ob in diesem Jahr das traditionelle Johannisfeuer an der Playa del Ingles stattfindet. Das erklärte der zuständige Gemeinderat Eulogio Hernandez am Wochenende gegenüber der Presse. Der Grund: von der Küstenverwaltung liegt bisher keine offizielle Genehmigung für das Feuer vor. Morgen Dienstag werden an vielen Stränden der Inseln die traditionellen "hogueras", die Lagerfeuer, stattfinden. Tausende von Menschen finden sich an den Stränden ein, um die"noche de San Juan" gemeinsam zu feiern.

650 Häuser und Wohnungen auf den Kanarischen Inseln werden in den kommenden Wochen von Banken und Kreditinstituten versteigert. Es handelt sich dabei um die sogennante "erste Welle" der Hypothekenkrise. Die Banken in Spanien haben jahrelang großzügig Hypotheken vergeben, was dazu geführt hat, dass viele Familien heute ihre Raten nicht mehr bezahlen können. Über den Ausgang der Versteigerungen brauchen sich die Kreditinstitute aber anscheinend keine Gedanken zu machen, der Ansturm dürfte groß sein, immerhin liegen die Ausrufungspreise der Immobilien weit unter dem offiziellen Wert.
Aktualisiert am: Freitag, 19.06.2009 09:45

Nachrichten vom 19. Juni

Eine Unwetterwarnung für Teneriffa ist für heute ausgegeben worden. Der Wetterdienst warnt vor starken Unwettern auf der Nachbarinsel, vor allem im Gebiet von Vilaflor und Orotava muss mit starkem Sturm und Regenfällen gerechnet werden.

Die Hotelgruppe Dunas hat gestern den Verkauf des Hotels La Canaria bestätigt. Das ehemalige Steigenberger-Hotel ist lt. Dunas-Chef Angel Luis Tadeo an eine norwegische Hotelgruppe verkauft worden. Der Verkaufspreis wurde nicht bestätigt, es wird gemunkelt, dass er sich zwischen 50 und 60 Millionen Euro bewegt. Das La Canaria steht seit über einem Jahr zum Verkauf, verschiedene Hotelgruppen waren am Erwerb interessiert, die norwegische Gruppe hat schließlich den Zuschlag erhalten.

1.510 Euro verdient ein Arbeitnehmer derzeit durchschnittlich auf den Kanarischen Inseln und reiht sich damit unter die Schlusslichter im landesweiten Vergleich. Nur in Galizien und in Extremadura sind die Gehälter gleich oder niedriger, Spitzenreiter in punkto Verdienst ist unverändert die spanische Hauptstadt Madrid. Die aktuellen Zahlen sind gestern vom Instituto Nacional de Estadistica veröffentlicht worden.

Die FEHT verweist auf Sicherheitsprobleme im Urlaubsgebiet von San Agustin, Playa del Ingles und Maspalomas. Vor allem Playa del Ingles ist in den vergangenen Monaten unsicherer geworden, so der FEHT-Sprecher Tom Smulders, die Zahl der Überfälle und Einbrüche ist gestiegen, die Ursachen dürften in der hohen Arbeitslosigkeit und der wirtschaftlichen Situation vieler Menschen liegen. Ebenfalls gestiegen scheint das Aggressionspotential: vor den Zentren der Nachtschwärmer kommt es immer wieder zu Ausschreitungen, in die oft unbeteiligte Urlauber verwickelt werden. Die FEHT berät nächste Woche mit dem zuständigen Gemeinderat über eine verstärkte Polizeipräsenz.
Aktualisiert am: Donnerstag, 18.06.2009 10:27

Nachrichten vom 18. Juni

In Vecindario ist gestern Abend ein 26jähriger niedergestochen und getötet worden. Die Bluttat geschah in der Avda. de la Union gegen 19 Uhr abends. Der Täter, nur 2 Jahre älter als sein Opfer, ist von der Polizei mit dem Messer in der Hand am Tatort aufgefunden worden. Er saß weinend neben dem Opfer. Die beiden Männer waren anscheinend befreundet, Auslöser der Tat dürfte der Streit um eine Frau gewesen sein.

Die Strände von San Bartolome de Tirajana erhalten mehr Polizeischutz. Das hat die Bürgermeisterin der Gemeinde, Mari Pino Torres, gestern bekannt gegeben. Eine zusätzliche Strandeinheit der Policia Local soll die kleinen Diebstähle, die sich in den vergangenen Wochen gehäuft haben, durch vermehrte Präsenz verhindern, die Patrouillen der Polizei werden an allen Stränden verschärft.

Die Straßenbeleuchtung zwischen El Berriel und Las Burras funktioniert wieder. Die Straßenlampen sind seit Jahren in schlechtem Zustand, einzelne haben seit Monaten nicht funktioniert. Die Gemeinde hat die komplette Beleuchtung jetzt austauschen lassen, gestern Abend ist das neue Lichtsystem das erste Mal wieder in Betrieb genommen worden.

Das Casino Las Palmas de Gran Canaria zieht um - und zwar diesmal definitiv. Zum Jahresende hin werden die alten Räume im Hotel Santa Catalina geräumt und ein neues Lokal an der Plaza Santa Catalina bezogen. Konkret handelt es sich um jenes Lokal, das zurzeit ein Restaurant der amerikanischen Fast-Food-Kette Tony Roma's beherbergt. Juan Padron, der Chef des Casinos, hat das Lokal jetzt gekauft, die Umbauarbeiten inkl. Umzug werden rund 12 Millionen Euro betragen und ca. 6 Monate dauern. Ursprünglich war die alte Jet-Foil-Station am Hafen von Las Palmas als neuer Sitz des Casinos im Gespräch. Dafür müsste allerdings das komplette Areal umgewidmet werden, der Aufwand war schließlich zu hoch.
Aktualisiert am: Mittwoch, 17.06.2009 09:46

Nachrichten vom 17. Juni

In Maspalomas sind gestern 2 junge Männer festgenommen worden, die vermutlich für den Übergriff auf einen Jugendlichen am vergangenen Wochenende verantwortlich sind. Der Übergriff geschah in der Nacht von Samstag auf Sonntag vor dem Einkaufszentrum Cita. Lt. Aussagen von Zeugen haben die beiden jungen Männer den Jugendlichen angepöbelt und begonnen, grundlos auf ihn einzuschlagen. Zeugen haben die Polizei gerufen, als die Beamten kurz danach vor der Cita eintrafen, fanden sie den 17jährigen schwer verletzt vor, die Täter waren bereits geflüchtet. Aufgrund von Zeugenaussagen konnten die Täter jetzt gefasst werden, der Junge liegt seit dem Überfall schwer verletzt im Hospital Insular in Las Palmas.

Zwei Kampflugzeuge des Typs F-18 sind gestern zwischen Gran Canaria und Fuerteventura zusammengestoßen. Die beiden Piloten konnten sich rechtzeitig aus den Jets retten, sie wurden kurz nach dem Zwischenfall aus dem Meer geborgen. Der Unfall geschah im Rahmen einer Übung, die genaue Ursache wird derzeit vom Militär noch geprüft. Die Jagdflugzeuge sind gegen 13.45 Uhr vom Flughafen Gando aus aufgebrochen, der Zwischenfall ereignete sich nur wenige Minuten später, ca. 60 Meilen südöstlich von Gran Canaria. Die beiden Piloten wurden mit dem Militärhubschrauber aus dem Meer geborgen und ins Militärhospital nach Fuerteventura gebracht. Lt. ersten Angaben der Militärbasis Gando sind beide Piloten unverletzt geblieben.

Die Zahl der Urlauber auf den Kanaren ist weiterhin zurückgegangen. Im Mai haben 497.180 ausländische Urlauber die Inseln besucht, um 17,66 % weniger als noch im Vorjahr. Die Tourismusministerin der kanarischen Regierung, Rita Martin, zeigte sich in einer ersten Stellungnahme wenig besorgt, sie verwies darauf, dass die Zahlen auf den Balearen und in Barcelona weit schlechter sind, die Kanaren werden die Krise gut überstehen, so die Ministerin. Seit Jahresbeginn haben 3.505.116 ausländische Urlauber die Kanaren besucht, das bedeutet einen Rückgang gegenüber des Vorjahres von 14 %.

Ebenfalls Rückgänge verzeichnen die Freizeit- und Themenparks in Spanien. Der zuständige Verband hat gestern in Barcelona die aktuellen Zahlen. Demnach ist die Branche erstmals seit 10 Jahren leicht im Rückgang. 1,4 % betragen die Einbussen der Parks allgemein in Spanien, bis zum Ende 2010 werden weitere Rückgänge erwartet. Der Verband rechnet damit, dass der Besucherandrang im Sommer in den Parks weitestgehend ausbleibt. Viele Familien werden auf die Besuche verzichten oder diese zumindest einschränken, meinen Experten. In ganz Spanien gibt es derzeit 146 große Freizeit- und Themenparks, die meisten davon in Andalusien, den Kanaren und auf den Balearen.
Aktualisiert am: Dienstag, 16.06.2009 10:07

Nachrichten vom 16. Juni 2009

In Las Palmas de Gran Canaria hat ein 58jähriger am Montagabend seine Ehefrau erstochen. Die Bluttat geschah gegen 18 Uhr im Stadtteil Hoya de la Plata. Die Polizei hat den Ehemann kurz nach der Tat gefasst, der Mann saß im Auto vor dem Haus und hielt das Messer auf sich selbst gerichtet. Die Umstände des Verbrechens sind bislang völlig unklar. Lt. Angaben der Nachbarn galt die Beziehung der beiden als weithin harmonisch. Das Paar war über 30 Jahre verheiratet und hat 4 Kinder.

Die Hauptstadt Gran Canarias gilt als einer der Vorreiter in Sachen CO2-Verminderung. Innerhalb von nur einem Jahr ist in Las Palmas de Gran Canaria der Ausstoß an CO2 um 2.600 Tonnen verringert worden. Gelungen ist das mit einem drastischen Umstieg auf umwelt- und klimafreundliche Technologien. In den vergangenen Monaten sind sämtliche Verkehrsampeln und Straßenbeleuchtungen zum Beispiel auf neue LED-Lampen umgestellt worden, öffentliche Gebäude und Einrichtungen mit Solar- und Fotovoltaikanlagen ausgestattet. Die Stadtverwaltung selbst will den ersten Erfolg aber nicht so stehen lassen, wie der zuständige Stadtrat gestern erklärte, ist das Ziel, Las Palmas de Gran Canaria in punkto Klimaschutz zur Pionierstadt in Spanien zu machen.

Maßnahmen gegen die Zustände im alten Edificio Viajes Insular fordern Anwohner und Geschäftsleute der Umgebung des Gebäudes. Gestern ist der Gemeinde Maspalomas eine dementsprechende Petition überreicht worden. Die betroffenen Nachbarn und Anwohner hoffen auf ein Eingreifen der Gemeinde. Das Edificio Insular, einst ein modernes Bürohaus und Sitz von Reiseveranstaltern, ist in den vergangenen Jahren komplett verkommen. Das Gebäude an der Hauptstrasse gilt als Unterschlupf für Drogenabhängige und Obdachlose. Die ehemaligen Büroräume sind voll mit Müll, immer wieder werden kleinere Feuer dort ausgelöst, die die Umgebung zusätzlich bedrohen. Die Eigentümer des Edificios Insular haben lt. eigenen Angaben in den letzten Jahren immer wieder Hilfe bei der Gemeinde angefordert, bisher aber ohne Erfolg. Jetzt probieren es in einem zweiten Schritt die Anwohner und die Geschäftsleute der Umgebung.

Seit dem vergangenen Wochenende sind in den Bergen Gran Canarias die so genannten "Ranger" wieder im Dauereinsatz. Im Inselinneren gilt - wie in jedem Sommer - die höchste Alarmstufe in punkto Feuergefahr. Offene Feuerstellen sind in allen Teilen des Inselinneren ab sofort verboten. Der zuständige Umweltminister hat zu mehr Verantwortung und Vorsicht aufgerufen und mehrmals daraufhin gewiesen, dass selbst eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe einen Waldbrand auslösen kann.
Aktualisiert am: Donnerstag, 11.06.2009 10:08

Nachrichten vom 11. Juni 2009

Maria del Mar Julios, die Abgeordnete der CC- Gran Canaria im kanarischen Parlament hat gestern die Gemeinderegierung von San Bartolome de Tirajana stark für ihre Haltung im Fall rund um den Anexo II kritisiert. Julios wirft den Verantwortlichen vor, den Lokalbesitzern die Unwahrheit über die Zukunft des Anexo II zu erzählen, und sich mit nicht vorhandenen Verhandlungserfolgen zu profilieren. Die Küstenverwaltung Costas sucht derzeit nach einer Lösung für die Einkaufsmeile am Strand von Playa del Ingles. Die Lokale werden höchstwahrscheinlich nicht komplett abgerissen, für den Anexo II soll es aber hohe Auflagen und damit zumindest die Chance auf eine Modernisierung geben.

Die Moda Calida findet am 27. Juni im Kongresszentrum von Maspalomas statt. Die zuständige Ministerin für Industrie und Handel der grankanarischen Regierung, Ines Jimenez, hat gestern die Details der Veranstaltung vorgestellt. Die Gran Canaria Moda Calida wird ab sofort umbenannt in ExpoMeloneras und soll in den kommenden Jahren zu einer der bedeutendsten Trendschauen im Bereich Bademode avancieren. Auf dem Laufsteg werden die aktuellen Modelle von La Perla & Co ebenso vorgestellt, wie die von jungen kanarischen Designern. Der Star auf dem Laufsteg ist das Topmodel Ariadne Artiles, sie stammt selbst aus Gran Canaria und ist bereits Stammgast auf der Moda Calida.

Dinosol hat die Kürzung der Arbeitszeiten und der Gehälter seiner Mitarbeiter angekündigt. Die Unternehmensführung will damit Engpässe ausweichen und den Mitarbeiterstamm halten können, hieß es gestern aus der Chefetage. Dinosol bildet gemeinsam mit Supersol und Hiperdino eine der größten Unternehmen auf den kanarischen Inseln. Durch die hohen Transportkosten und die gestiegenen Energiepreise ist das Unternehmen lt. eigenen Angaben in den vergangenen Jahren an den Rand der Krise gerutscht. Gewerkschaften und Mitarbeitervertreter haben sich bisher zu dem Vorschlag der Unternehmensleitung nicht geäußert.

Auf dem Flughafen Gran Canaria ist gestern ein Flugzeug der Airline Iberworld knapp 10 Minuten nach dem Start wieder notgelandet. Das Flugzeug des Typs Airbus 320 hatte Probleme in einem der Motoren gemeldet, der Schaden konnte kurzfristig behoben werden. Lt. Auskunft der technischen Leitung des Flughafens hat es sich um einen Kommunikationsfehler im Computersystem gehandelt. Iberworld konnte den Flug nach Oslo nach ca. 1 Stunde Verzögerung fortsetzen. 16 der 180 Passagiere haben sich allerdings geweigert, das Flugzeug nochmals zu betreten und haben die Ausweichroute über Madrid gewählt.
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