Aktualisiert am: Montag, 13.07.2009 09:51

Nachrichten vom 13. Juli 2009

Der Sportflughafen, die Kartbahn und die Hochgeschwindigkeitsstrecke sollen nach Juan Grande verlegt werden. In Tarajalillo wird stattdessen ein Themenpark mit Schwerpunkt „Meer und Küste“ entstehen. Diese Pläne scheinen jetzt fix, ein Sprecher der Inselregierung hat das Projekt am Freitag bestätigt. Der Sportflughafen wird auf jeden Fall nach Juan Grande übersiedeln, für die Kartbahn und die Hochgeschwindigkeitsstrecke gibt es derzeit zwei mögliche Grundstücke zur Auswahl, eine ebenfalls in Juan Grande, und ein zweites bei Arguineguin. Die Umzugspläne sollen bis 2012 umgesetzt werden.

Am Wochenende ist ein weiterer Fall von Grippe A auf Gran Canaria bestätigt worden. Ein chronisch kranker Mann im Hospital Insular ist mit dem Grippevirus H1N1 identifiziert, der Zustand des Mannes ist kritisch, so die Ärzte. In der Vorwoche ist ein anderer Patient im Hospital Doctor Negrin an den Folgen der sogenannten „Schweinegrippe“ verstorben.

Die Stadtbusse von Las Palmas de Gran Canaria könnten jetzt möglicherweise doch den Besitzer wechseln. Wie am Wochenende bekannt wurde, nimmt die Stadtverwaltung ab heute die Verhandlungen mit dem Transportunternehmen Global wieder auf. Die Stadtverwaltung ist Mehrheitseigentümer der „guaguas municipales“, die seit Jahren rote Zahlen schreiben. Eine Einbindung ins Transportnetz der Linienbusse Global hätte auch für die Kunden erhebliche Vorteile, erklärte ein Sprecher der Stadtverwaltung gegenüber der Presse. Verhandelt wurde übrigens schon einmal, damals sind die Verhandlungen am Preis gescheitert.

Großes Glück hatte am Sonntag morgen ein kleines Mädchen im Stadtteil Escaleritas in Las Palmas. Das Kind ist aus dem 3. Stock eines Wohnblockes gestürzt, wie durch ein Wunder ist die Kleine dabei fast unverletzt geblieben. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist bislang unklar. Lt. Ersten Angaben der Polizei befand sich das Mädchen zum Zeitpunkt des Unfalls allein in der Wohnung.

Aktualisiert am: Montag, 13.07.2009 09:50

Nachrichten vom 13. Juli 2009

Der Sportflughafen, die Kartbahn und die Hochgeschwindigkeitsstrecke sollen nach Juan Grande verlegt werden. In Tarajalillo wird stattdessen ein Themenpark mit Schwerpunkt „Meer und Küste“ entstehen. Diese Pläne scheinen jetzt fix, ein Sprecher der Inselregierung hat das Projekt am Freitag bestätigt. Der Sportflughafen wird auf jeden Fall nach Juan Grande übersiedeln, für die Kartbahn und die Hochgeschwindigkeitsstrecke gibt es derzeit zwei mögliche Grundstücke zur Auswahl, eine ebenfalls in Juan Grande, und ein zweites bei Arguineguin. Die Umzugspläne sollen bis 2012 umgesetzt werden.
Am Wochenende ist ein weiterer Fall von Grippe A auf Gran Canaria bestätigt worden. Ein chronisch kranker Mann im Hospital Insular ist mit dem Grippevirus H1N1 identifiziert, der Zustand des Mannes ist kritisch, so die Ärzte. In der Vorwoche ist ein anderer Patient im Hospital Doctor Negrin an den Folgen der sogenannten „Schweinegrippe“ verstorben.
Die Stadtbusse von Las Palmas de Gran Canaria könnten jetzt möglicherweise doch den Besitzer wechseln. Wie am Wochenende bekannt wurde, nimmt die Stadtverwaltung ab heute die Verhandlungen mit dem Transportunternehmen Global wieder auf. Die Stadtverwaltung ist Mehrheitseigentümer der „guaguas municipales“, die seit Jahren rote Zahlen schreiben. Eine Einbindung ins Transportnetz der Linienbusse Global hätte auch für die Kunden erhebliche Vorteile, erklärte ein Sprecher der Stadtverwaltung gegenüber der Presse. Verhandelt wurde übrigens schon einmal, damals sind die Verhandlungen am Preis gescheitert.
Großes Glück hatte am Sonntag morgen ein kleines Mädchen im Stadtteil Escaleritas in Las Palmas. Das Kind ist aus dem 3. Stock eines Wohnblockes gestürzt, wie durch ein Wunder ist die Kleine dabei fast unverletzt geblieben. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist bislang unklar. Lt. Ersten Angaben der Polizei befand sich das Mädchen zum Zeitpunkt des Unfalls allein in der Wohnung.

Aktualisiert am: Freitag, 10.07.2009 09:29

Nachrichten vom 10. Juli 2009

Wieder ein Todesfall durch die sogenannte "Schweinegrippe" und zwar diesmal auf Gran Canaria. Im Hospital Doctor Negrin ist gestern ein Patient an den Folgen der Grippe verstorben. Der 41jährige war mit dem Virus H1N1 infiziert, lt. Angaben der Ärzte hat das Virus den chronisch kranken Mann so stark geschwächt, dass er keine Überlebenschance hatte. Erst in der vergangenen Woche ist in Barcelona eine Frau an dem Virus verstorben.

Ein Streit unter Jugendlichen hat gestern zu einer Massenschlägerei in San Fernando de Maspalomas geführt. Mehrere Personen sind dabei verletzt worden. Einer der Jugendlichen sei ausgerastet - berichten Zeugen - und hat mit einer Kette auf einen anderen eingeschlagen - beiden Seiten haben rasch Verbündete gefunden, die Folge: eine Massenschlägerei. Die Polizei musste eingreifen, mehrere Jugendliche erlitten - zum Teil schwere Verletzungen.

Der Bebauungsplan von San Bartolome de Tirajana wird Anfang nächsten Jahres fertiggestellt. Das erklärte gestern der Sprecher der AV, Marco Aurelio Perez Sanchez, gemeinsam mit der Bürgermeisterin der Gemeinde, Mari Pino Torres. Der Bebauungsplan für San Bartolome de Tirajana war an und für sich bereits für das Jahr 1996 geplant, seit diesem Zeitpunkt konnten sich die jeweiligen Regierungsparteien und die Opposition allerdings nicht auf eine gemeinsame Linie einigen. Jetzt hat die kanarische Regierung Druck gemacht, immerhin sind die geplanten Renovierungsmassnahmen der Urlaubsgebiete San Agustin, Playa del Ingles und Maspalomas vom Bebauungsplan abhängig.

Unzufrieden zeigt sich Katharina Wagner mit der Zusammenarbeit mit dem Teatro Perez Galdos in Las Palmas de Gran Canaria. Nur zwei Tage vor der Premiere der Wagner-Oper Tannhäuser hat ihr Pressesprecher scharfe Kritik am Perez Galdos geübt. Die Wagner-Urenkelin bemängelt vor allem die sehr kurze Vorbereitungszeit - man habe ihr nur zwei Wochen für die Inszenierung gegeben - meint die Intendantin, zuwenig, um isch mit dem gesamten Team in das Werk einzuarbeiten. Auch mit dem Bühnenbild gab es Schwierigkeiten, viele Details konnten in der kurzen Zeit nicht mehr oder nicht richtig ausgeführt werden. Bei der gestrigen Pressekonferenz glänzte die Wagner mit Abwesenheit, ihr Pressesprecher hat die Verantwortlichen des Perez Galdos direkt vor der Presse mit den Vorwürfen konfrontiert.
Aktualisiert am: Donnerstag, 09.07.2009 09:46

Nachrichten vom 9. Juli 2009

Am Strandeingang von Playa del Ingles kam es Mittwoch nachmittag zu einer folgenschweren Schlägerei zwischen 2 Obdachlosen. Einer der Männer, ein Deutscher, ist dabei ums Leben gekommen. Lt. Angaben von Zeugen haben sich die beiden Männer auf der Treppe zum Büro des Tourismusamtes beschimpft und geschlagen, durch einen Schlag ist der eine die Treppe hinabgestürzt und dabei so schwer verletzt worden, dass er nur wenig später an den Folgen dieser Verletzungen verstarb.

Bei einem Badeunfall gestern bei Agaete ist ein Mann nur knapp dem Ertrinken entkommen. Der 20jährige ist lt. Angaben von Begleitern an einer Felswand abgerutscht und ins Meer gefallen. Bei dem Sturz erlitt er leichte Verletzungen. Der junge Mann ist mit dem Rettungshelicopter ins Krankenhaus Doctor Negrin gebracht worden. Lt. Angaben der Ärzte befindet er sich bereits wieder auf dem Weg der Besserung.

Die Abgeordneten des kanarischen Parlaments müssen ab sofort ihre Einkünfte und Besitztümer offenlegen. Das ist das Ergebnis eines Beschlusses, der gestern Mittwoch im Parlament verabschiedet und von allen Parteien einstimmig angenommen wurde. Jeder Abgeordnete muss bis Anfang September eine Aufstellung seiner Einkünfte abgeben, diese muss entweder von einem Notar oder einem Mitglied der Kammer beglaubigt sein.

236 Soldaten der spanischen Armee brechen heute von Fuerteventura aus nach Afghanistan auf. Es ist bereits der 4. Einsatz, an dem Soldaten einer Militärbasis auf den Kanaren teilnehmen. Die Soldaten werden im Rahmen des Programms ASPFOR XXIII in den Qala e Naw und Herat eingesetzt. Ihre erste Aufgabe ist die Absicherung der Wahlen, die am kommenden 20. August in Afghanistan stattfinden.

Im Leuchtturm von Maspalomas ist seit gestern Abend die Ausstellung „Foto Press 07“ geöffnet. In der Ausstellung sind 129 Fotos von 9 Künstlern zu sehen, organisiert wird die Foto-Press von der Fundación Caixa und dem Kulturamt der Gemeinde Maspalomas. Die Ausstellung ist bis einschliesslich 14. August, jeweils von Montag bis Freitag, von 10 bis 14 Uhr und von 17.30 bis 21.30 Uhr geöffnet.

Aktualisiert am: Mittwoch, 08.07.2009 09:35

Nachrichten vom 8. Juli 2009

"Oben ohne" oder nicht, das ist derzeit die Frage in Telde. Die PP-Fraktion der Gemeinderegierung hat eine Abstimmung in Erwägung gezogen, wonach "top-less" an den Stränden der Gemeinde Telde verboten werden soll. Der Sprecher der PP in Telde, Francisco Sanchez, begründete die Idee damit, dass viele der älteren Strandbesucher sich durch die freizügigen Damen belästigt fühlen, die Einwohner von Telde sind normalerweise sehr konservativ, fügte Sanchez dazu. Deshalb müsste man überlegen, "oben ohne" nur an bestimmten Strandabschnitten zu erlauben oder generell zu verbieten. Die Forderung einer Bürgerinitiative nach einem FKK-Strand in Telde lehnt die PP kategorisch ab. Es gibt ein ausreichendes Angebot in genügend anderen Gemeinden, lautet das Argument dazu.

Der Stich einer Biene hat gestern einen Autounfall bei Arucas ausgelöst. Ein Lastwagenfahrer war gegen 9 Uhr in der Nähe der Ortsausfahrt von Arucas mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und in den Strassengraben gestürzt, eine Biene hatte sch im Fahrerhaus eingenistet und den Fahrer gestochen. Der LKW hat sich bei dem Unfall überschlagen, der Mann wurde - wie durch ein Wunder - nur leicht verletzt.

Viele Apartment- und Bungalowanlagen im Süden Gran Canarias werden den Sommer über geschlossen bleiben. Das hat der Verband der "extrahoteleros" gestern angekündigt. Im Mai und Juni schließen viele Anlagen traditionell um zu renovieren und sich auf die Sommersaison vorzubereiten, aufgrund der schlechten Buchungslage werden viele kleinere Anlagen heuer erst im Oktober wieder eröffnen um die teuren Betriebskosten einzusparen. Der Verband rechnet, dass somit ca. 20.000 Gästebetten für den Sommer ausfallen, in Gran Canaria gibt es derzeit ca. 100.000 Gästebetten in Apartmentanlagen. Das Tourismusamt der Inselregierung rechnet für den Sommer mit Einbussen von bis zu 20 % auf Gran Canaria, das bedeutet in Zahlen rund 200.000 Besucher weniger als noch im Vorjahr.

Personalschwierigkeiten scheint es derzeit bei der Guardia Civil zu geben, zumindest bei der Seprona, jener Einheit, die für den Schutz der Natur und Umwelt zuständig ist. Im Moment gibt es keine Streife der Seprona im Süden Gran Canarias, die Gemeinden Ingenio, Agüimes, San Bartolome de Tirajana und Mogan werden normalerweise von zwei Beamten betreut, einer davon ist noch bis Ende Juli auf Urlaub, der andere ist derzeit für Reparaturarbeiten in der Guardia Civil-Quartier in Vecindario abgestellt. Die Gemeindeverwaltungen finden diesen Zustand unhaltbar und haben die Guardia Civil zum Handeln aufgefordert. Gerade der Juli ist normalerweise einer der arbeitsreichsten Monate für die Seprona: am 16. Juli beginnt die Jagdsaison und im gesamten Gebiet droht die Gefahr von Waldbränden.
Aktualisiert am: Dienstag, 07.07.2009 09:36

Nachrichten vom 7. Juli 2009

5 Millionen Euro wird die spanische Regierung im Herbst für den Bau der Bahntrasse auf Gran Canaria zur Verfügung stellen. Das bestätigte gestern ein Sprecher der Inselregierung. Eine dementsprechende Vereinbarung soll im September unterschrieben werden. Die Bahntrasse zwischen Las Palmas de Gran Canaria und Maspalomas ist bereits von der kanarischen Regierung genehmigt, derzeit laufen die Ausschreibungen rund um das Projekt, mit dem Bau wird voraussichtlich nächstes Jahr begonnen.

Maspalomas hat immer noch Priorität in den Plänen der Tourismusverantwortlichen und deshalb will die kanarische Regierung aktiv in den Streit rund um den Bebauungsplan eingreifen. Ungewöhnlich - denn der Bebauungsplan ist normalerweise Gemeindeangelegenheit, aber die Gemeinde im Inselsüden Gran Canarias hängt seit Jahren in der Luft, Regierung und Opposition können sich nicht auf eine Version einigen, und genau darunter leiden auch wichtige Projekte zur Sanierung des veralteten Urlaubsgebietes. Die kanarische Regierung hat erst im Vorjahr große Summen für die Renovierung des Touristengebietes freigestellt, die Einmischung der Regierung in Gemeindeangelegenheiten soll die Umsetzung dieser vorhaben garantieren.

Auf Gran Canaria gibt es derzeit drei aktuelle Fälle von Schweinegrippe. Das hat ein Sprecher des Krankenhauses Doctor Negrin in Las Palmas de Gran Canaria bestätigt. In der Vorwoche ist in Barcelona eine Frau infolge der Schweinegrippe ums Leben gekommen, Angehörige des Opfers vermuten einen Behandlungsfehler der Ärzte. Den drei Patienten im Hospital Doctor Negrin geht es lt. Angaben der Ärzte gut, sie stehen weiter unter Beobachtung.

Die Krise ist in aller Mund und das scheint sich langsam auszuwirken: Lt. Angaben der Handelskammer haben etwa 80 % der Klein- und Mittelbetriebe Zahlungsschwierigkeiten, die von der Regierung zugesagten Förderungen und Sonderkredite sind bisher noch nicht umgesetzt worden. Die Handelskammer hat die Regierung zu einem rascheren Handeln aufgefordert, immerhin sind auch hierzulande die Klein- und Mittelunternehmen der Motor der Wirtschaft. Bei den Sonderkrediten handelt es sich um Darlehen oder Überbrückungskredite mit besonders niedrigen Zinssätzen, diese sind zwar schon vor Monaten angekündigt worden, den Banken fehlt allerdings bisher die Absicherung seitens der Regierung. Diese Kredite sollen den kleinen und mittleren Unternehmern helfen, kurzfristige Zahlungsprobleme zu überbrücken.
Aktualisiert am: Montag, 06.07.2009 09:58

Nachrichten vom 6. Juli 2009

Bei einem Autounfall bei Telde ist am Samstag ein 29jähriger Mann schwer verletzt worden. Der Mann ist mit seinem Fahrzeug bei Cuatro Puertas von der Strasse abgekommen und in einen mehrere Meter tiefen Graben gestürzt. Die genaue Unfallursache ist unklar, der Verletzte musste mit dem Rettungshubschrauber von der Unfallstelle geborgen werden, er erlitt schwere Kopfverletzungen.

In Playa del Ingles ist am Wochenende ein Mann verhaftet worden, der vermutlich für 24 Einbrüche in Ferienapartments im Urlaubsgebiet verantwortlich ist. Der 47jährige Mann aus Las Palmas de Gran Canaria ist jeweils tagsüber in die Urlauberapartments eingedrungen, bei seiner Festnahme sind zahlreiche Gegenstände aus den Diebeszügen sichergestellt worden. Die Einbrüche geschahen in verschiedenen Anlagen auf und um die Avda. de Tirajana.

Der Arbeitsmarkt hat sich leicht erholt. Im Juni ist die Arbeitslosenquote erstmals seit Monaten gesunken, und zwar um 0,54 %. Auf den Inseln gab es im Vormonat um 1.336 Arbeitlose weniger als noch im Mai. Dennoch sind derzeit 248.325 Menschen auf den Inseln arbeitslos gemeldet, darunter sehr viele Zuwanderer. Die extrem hohe Arbeitslosenquote ist auf einen Einbruch in der Bauwirtschaft und im Dienstleistungssektor zurückzuführen.

Das Fischsterben in der Charca von Maspalomas gibt den Experten immer noch Rätsel auf. Am Donnerstag letzter Woche sind die ersten toten Fische an der Wasseroberfläche aufgetaucht, seitdem sind bereits hunderte Fische in der Charca verendet. Fachleute der Gemeinde Maspalomas und des Umweltministeriums der Inselregierung sind derzeit mit Untersuchungen beschäftigt. Lt. ersten Angaben könnte es sich um illegal ins Wasser geleitete Abwässer handeln, die das Fischsterben verursacht haben. Umweltfachleute sehen allerdings eher eine natürliche Ursache: Der Sauerstoffanteil in der Charca könnte durch die Hitze auf ein Minimum gesunken sein. Für andere ist der Eingriff des Menschen in das heikle Ökosystem verantwortlich: bis noch vor wenigen Jahren hat sich die natürlichen Oase immer wieder auch mit Wasser aus dem Meer vermischt, in den letzten Jahren ist das Strandstück zwischen Charca und Meer aufgeschüttet worden, damit die Strandbesucher ungehindert passieren können, vom Meer aus gibt es seitdem keinen Zugang.
Aktualisiert am: Freitag, 03.07.2009 10:10

Nachrichten vom 3. Juli

In Las Palmas de Gran Canaria ist am Donnerstag morgen eine junge Frau von ihrem Lebensgefährten niedergestochen und schwer verletzt worden. Die 20jährige erlitt Verletzungen am Hals und an Armen und Beinen. Nachbarn hatten den Streit des Paares mitbekommen und die Polizei verständigt. Die Frau hat versucht ihrem Angreifer über einen Balkon im 9. Stock des Wohnhauses zu entkommen. Der Täter, ein 22jähriger Mann aus Kolumbien, gab gegenüber der Polizei an aus Eifersucht auf seine Freundin eingestochen zu haben.

Am Gericht in San Bartolome de Tirajana haben gestern die Untersuchungen über den vermeintlichen Scheckbetrug im Rathaus von Maspalomas begonnen. Im Vorjahr ist die Kopie eines Schecks über 114.600 Euro aufgetaucht, der die vermutlich gefälschte Unterschrift von Ex-Bürgermeisterin Concepcion Narvaez trägt. Der Scheck war für den Kauf eines Grundstückes ausgestellt worden, da der Kauf im letzten Moment storniert wurde, ist er aber offiziell nie ausgestellt bzw. unterschrieben worden. Unter Verdacht steht eine Mitarbeiterin des Rathauses, die Frau war aufgeflogen, als sie versucht hat, den Scheck bei der Bank einzulösen.

32 Strände auf den Kanaren haben gestern die "Blaue Flagge" erhalten. Diese wird seit 1987 in Zusammenarbeit mit der F.E.E. - der Foundation for Environmental Education - vergeben, wenn bestimmte Anforderungen wie Wasserqualität, Sicherheitsstandards, Serviceleistungen und andere Umweltauflagen erfüllt werden. Die Blaue Flagge ist das erste gemeinsame Umweltsymbol, das für jeweils ein Jahr vergeben wird.

Das Innenministerium hat gestern die "Operacion Verano 2009" gestartet. Ab sofort werden 4.500 zusätzliche Beamte in den Urlaubsgebieten der Inseln für mehr Sicherheit sorgen. Die Beamten sollen mit verstärkter Präsenz und Routinekontrollen die Kriminalität einschränken. Die Zahl der Beamten ist seit den letzten Jahren erstmals angehoben worden, in der Sicherheitsdirektion befürchtet man im Sommer einen Anstieg der kleineren Delikte, wie Einbrüche und Taschendiebstähle.
Aktualisiert am: Donnerstag, 02.07.2009 09:43

Nachrichten vom 2. 7.

Bei Tafira im Norden Gran Canarias hat ein Beamter der Guardia Civil seine Lebensgefährtin erschossen. Die 30jährige wollte die Beziehung beenden, daraufhin hat der Mann die Nerven verloren und seine Freundin mit 2 Schüssen getötet. Im Anschluss an die Tat hat er selbst die Polizei gerufen und den Beamten erklärt, seine Freundin hätte sich selbst erschossen. Diese Aussage konnte von der Kriminalpolizei widerlegt werden, wenig später gestand er die Tat.

Das kanarische Parlament wird erstmals kürzere Sommerferien machen. Anstatt Mitte September / Anfang Oktober werden die Parlamentarier heuer erstmals bereits Anfang September ihre Arbeit wieder aufnehmen, die letzte Sitzung Mitte Juli ist ebenfalls später als sonst. Das kanarische Parlament reagiert damit auf die Vorwürfe, jene Autonomieregierung in Spanien zu sein, die am wenigsten arbeitet. Die Ferienzeiten sind an Festland-Spanien angepasst worden, erklärte ein Parlamentsprecher gestern kurz der Presse.

Die Haushaltsausgaben der Gemeinde San Bartolome de Tirajana waren 2008 wieder zu hoch. Lt. ersten Angaben ist das Budget der Gemeinde weit überschritten worden, es wurden Verluste von rund 28,7 Millionen Euro gemacht. Einnahmen von 82.608.600 Euro, stehen Ausgaben von 111.369.500 Euro gegenüber. Die Opposition verlangt eine Sonderprüfung der Gemeinde und reklamiert vor allem die hohen Personalkosten der Kommune.

Ein Leck in einem Abwasserrohr hat gestern Nachmittag die halbe Stadt Arrecife auf Lanzarote lahm gelegt. Die Wasserleitungen der Inselhauptstadt mussten über Stunden gesperrt werden, der Schaden konnte erst in den Abendstunden behoben werden. Mehrere tausend Haushalte blieben den ganzen Nachmittag über ohne Wasser. Die genaue Ursache des Schadens ist bislang nicht bekannt.

Der Sommerschlussverkauf hat begonnen. Während der "rebajas" in den kommenden Wochen locken die Geschäfte mit großzügigen Rabatten, vor allem Mode wird mit einem Preisnachlass von bis zu 70 % abverkauft.
Trotzdem erwarten viele Geschäfte durch die Krise einen Umsatzrückgang. Es wird erwartet, dass heuer nur ca. 90 Euro pro Kopf für den Sommerschlussverkauf ausgegeben wird, das bedeutet einen Rückgang von fast 30 % gegenüber den Jahren zuvor.

Aktualisiert am: Mittwoch, 01.07.2009 10:14

Nachrichten vom 1. 7.

Auf Lanzarote ist gestern ein Mann festgenommen worden, der vermutlich für die Schleusung von mehreren hundert Immigranten verantwortlich ist. Der 32jährige Marokkaner Brahim J. ist vor einigen Tagen an Bord eines Flüchtlingsschiffes aufgegriffen worden, lt. Angaben der anderen Insassen war er der Bootsführer. Wie sich jetzt herausstellt, ist Brahim J. bereits mindestens 16 Mal mit Flüchtlingsbooten von Marokko aus auf die Kanaren gefahren, unter anderem dürfte er der Bootsführer jener "patera" gewesen sein, die im vergangenen Februar vor der Küste Lanzarotes gekentert ist. Damals starben 25 Immigranten, unter ihnen mehrere Minderjährige.

Schwere Einbussen im Tourismussektor erwarten die Vertreter der Tourismuswirtschaft für dieses Jahr. In einem Meeting gestern Dienstag haben Unternehmer und Wirtschaftsfachleute über die aktuelle Lage diskutiert, das Ergebnis lässt aufhorchen: allein die FEHT, der Verband der Hoteliers, rechnet bis zum Jahresende mit über 50.000 Entlassungen aus dem Tourismusbereich. Lt. den aktuellen Berechnungen werden die Inseln übers Jahr gerechnet 2 Millionen Urlauber weniger verzeichnen, als noch im Vorjahr, das bedeutet einen Einnahmerückgang von rund 1.500 Millionen Euro. Die Unternehmerverbände haben der Regierung zahlreiche Vorschläge zur Ankurbelung des Marktes vorgelegt, darunter eine Förderung der Flughafengebühren bzw. der Flugkosten. Ein günstiger Flug könnte viele animieren, ihre Ferien auf einer der Kanarischen Inseln zu verbringen, meinen die Unternehmer.

In Las Palmas de Gran Canaria ist gestern das Plakat für den nächsten Karneval vorgestellt worden. Der "Carnaval Las Palmas 2010" steht im Motto der Welt des Fernsehens, das Plakat zeigt eine Frau ganz in Rot auf gelbem Hintergrund. Und dementsprechend heißt das Plakat auch: "La mujer de rojo" oder "die Frau in Rot". Entworfen wurde das Plakat vom Grafikdesigner Benjamin Cárdenes.
Der Carnaval in Las Palmas de Gran Canaria findet nächstes Jahr von 26. Januar bis 20. Februar statt.

Seit gestern gibt es keine analoge Fernsehübertragung mehr auf Lanzarote. Lanzarote ist damit die erste der kanarischen Inseln auf denen die Hauptfernsehkanäle ab sofort nur mehr über DVBT zu sehen sind, auf den anderen Inseln werden die Signale noch einige Tage erhalten bleiben. In Zukunft werden nur mehr einige kleine Privatsender über die normale Hausantenne zu empfangen sein, alle größeren Sender haben bereits auf DVBT umgestellt.
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