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| Aktualisiert am: Freitag, 14.05.2010 07:40 |
Nachrichten vom 14. Mai 2010 |
Streik der Beamten. Die Gewerkschaften CCOO und UGT haben gestern einen Streik der Bediensteten des öffentlichen Dienstes angekündigt. Am 2. Juni sollen die Beamten in Spanien streiken, wie der Chef der Gewerkschaft Comisiones Obreras, Ignacio Fernandez Toxo erklärte, könnten sich die Streiks der Beamten zu einem Generalstreik ausweiten. Die Beamten protestieren mit den Streiks gegen den „Plan Zapatero“, die spanische Regierung will die Gehälter der Beamten 2010 um 5 % kürzen, für 2011 sind keine Gehaltserhöhungen geplant. Für die spanische Regierung bedeutet diese Massnahme Einsparungen von 15 % im Bereich der Gehälter im öffentlichen Dienst.
Die Pläne zur Modernisierung des Touristenortes Playa del Ingles gestalten sich komplizierter als angenommen. Der Grund: mehr als ein Drittel der Apartments und Bungalows werden bereits als Wohnimmobilien genutzt, den Apartmentbetreibern und Hoteliers fehlt die Handhabe über die einzelnen Einheiten. Der Vorsitzende des Hoteliersverbandes FEHT bezeichnete die Entwicklung unlängst als „ständig wachsendes Geschwür, das den Touristenort mit der Zeit komplett lahmlegen wird“. In Playa del Ingles sind viele Apartmentanlage die nicht mehr den aktuellen Bestimmungen für eine touristische Vermietung entsprechen, die Apartments befinden sich in den Händen von vielen Eigentümern, gemeinsame Interessen sind da schwer durchzusetzen.
Ein Kätzchen hat gestern für einen stundenlangen Stromausfall auf Lanzarote gesorgt. In den Orten Punta Grande und der Hauptstadt Arrecife waren die Bewohner mehrere Stunden ohne Strom, der Grund war ein kleines Kätzchen, das sich in die Zentrale der Unelco in Punta Gorda verirrt hatte und ein Kabel beschädigt hat.
Die Bürgerinitiative gegen den Bau des Strafgefängnisses in Juan Grande macht wieder mobil. Der Grund ist, dass die Versprechen der Gefängnisleitung anscheinend nicht eingehalten werden. Zu Baubeginn hiess es, die Gemeinde werde vom Gefängnis profitieren, Arbeitsplätze werden geschaffen und die Versorgung für die Insassen komplett aus der Gemeinde garantiert. Jetzt allerdings erfolgte eine öffentliche Ausschreibung für Bäckerein, Wäscherein, und andere Servicebetriebe, die Unternehmen in der Gemeinde fürchten dabei auf der Strecke zu bleiben.
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| Aktualisiert am: Donnerstag, 13.05.2010 07:50 |
Nachrichten vom 13. Mai 2010 |
126.045 Beamte auf den Kanarischen Inseln sind von den Einsparungsmassnahmen der spanischen Regierung betroffen. Sie müssen Gehaltskürzungen von 5 % in Kauf nehmen. Für die kanarische Regierung bedeutet das eine Ersparnis von 140 Millionen Euro, erklärte der Finanzminister Jose Manuel Soria gestern gegenüber der Presse. Soria, der ausserdem der Vorsitzende der Partido Popular auf den Kanaren ist, bedauerte die Gehaltskürzungen für die Beamten und erklärte weiter: wenn die Zapatero-Regierung rechtzeitig auf die PP gehört hätte, hätte es dazu nicht kommen müssen. Vom Plan-Zapatero sind neben den Kanaren vor allem die Beamten in Madrid und in der Region Nordspanien betroffen.
Die Gemeinde Maspalomas will mit einer gross angelegten Aufklärungskampagne gegen die starke Verschmutzung der öffentlichen Bereiche vorgehen. Vor allem der Hundekot und Kaugummis machen der Reinigungsfirma Urbase zu schaffen, erklärte der zuständige Gemeinderat, die Gemeinde Maspalomas will die Bürger und Bürgerinnen zu mehr Verantwortung aufrufen und mit einfachen Massnahmen, wie dem Aufstellen von Ständen mit Plastiktüten für den Hundekot die Firma Urbaser unterstützen. Einige Gemeinderäte haben gestern an einem Infotisch über Möglichkeiten und Pläne informiert, auf der Avda. De Galdar ist mit vielen Bewohnern diskutiert worden.
In Puerto Mogan ist gestern der Neubau der Cofradia offiziell eröffnet und den Fischern übergeben worden. Das neue Gebäude direkt am Fischerhafen wurde zum Teil von der Genossenschaft und von der Inselregierung finanziert, den Fischern steht ab sofort neue, moderne Installationen für die Fischverarbeitung zur Verfügung. Gekostet hat der Neubau im Hafen von Mogan 799.000 Euro.
In Arguineguin sind gestern jene 16 Männer angekommen, die am vergangenen Sonntag mit einem Frachtschiff vor der Küste Mauretaniens gekentert waren. Ein Fischfrachter aus Nordspanien war beim Fischen vor der Küste Mauretaniens in einen Sturm geraten, warum das Schiff schlussendlich gekentert ist, ist noch unklar. Die 16-Mann-starke Besatzung konnte von drei anderen Schiffen gerettet werden, einige der Männer sind schwer verletzt worden.
Grünes Licht für den Umbau des alten Estadios Insular in Las Palmas de Gran Canaria gibt es seit gestern. Das alte Stadion soll jetzt doch zu einem Freizeitpark umgebaut werden, die Pläne für ein Einkaufszentrum scheinen vom Tisch zu sein. Das gab der zuständige Stadtrat gestern bekannt. Das Stadion steht seit Jahren leer, alle bisherigen Umbaupläne sind an den Protesten der Anwohner gescheitert.
Die Flughäfen der Kanaren sind weiter offen. Gestern kam es auf allen Inseln zwar immer wieder zu Verzögerungen, weil viele der Flugzeuge Umwege wegen der Aschewolke fliegen müssen, so heisst es offiziell von seiten der Flughafenverwaltungsgesellschaft AENA. Nach wie vor kann es zu kurzfristigen Sperren kommen, die AENA hat die Passagiere aufgerufen, sich vor Abflug auf dem jeweiligen Flughafen zu informieren. |
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| Aktualisiert am: Mittwoch, 12.05.2010 07:50 |
Nachrichten vom 12. Mai 2010 |
Die Aschewolke schwebt weiterhin über Südspanien und den Kanarischen Inseln. Gestern Dienstag blieben die Flughäfen von Malaga, Granada und Jerez geschlossen, am Nachmittag hat die AENA auch den Flugverkehr auf Fuerteventura und La Palma eingestellt. Die Flughäfen La Gomera, Teneriffa Nord und Teneriffa Süd wurden vorübergehend für 4 Stunden geschlossen, in den frühen Abendstunden ist dort der Flugbetrieb wieder normal aufgenommen worden. 1.400 Passagiere waren gestern vo den Flugausfällen betroffen, die Iberia hat am Abend Sondermaschinen eingesetzt, die die Fluggäste von Fuerteventura über Las Palmas nach Madrid gebracht haben. Die Interinselflüge sind lt. AENA derzeit nicht von den Flugverboten betroffen, da die Maschinen auf einer niedrigen Flughöhe verkehren und somit nicht in Gefahr sind.
Die Gewerkschaft UGT fordert eine rasche Lösung für die Strandliegenvermietung in Playa del Ingles und Maspalomas. Die Liegenverwaltung sollte eigentlich bereits vor einem Jahr öffentlich ausgeschrieben und von der Gemeinde Maspalomas ausgegliedert werden, bis heute ist dahingehend allerdings nichts unternommen worden. Für die Gemeinde selbst ist die Liegenverwaltung ein Defizitgeschäft, eine Vergabe an eine Privatfirma soll den Service verbessern und die Gemeinde von der Aufgabe entlasten.
Fernando Fraile wird vorerst nicht von seinem Amt als Vorsitzender des Hoteliersverband FEHT zurücktreten. Das hat Fraile gestern gegenüber der Presse bestätigt. Die Gerüchte haben sich in den vergangenen Wochen verdichtet, viele FEHT-Mitglieder scheinen mit der Führung Frailes nicht mehr einverstanden zu sein, in den Medien war bereits über einen baldigen Rücktritt spekuliert worden. Lt. Aussage Fernando Frailes ist an diesen Gerüchten allerdings nichts dran, er werde solange Vorsitzender des Verbandes bleiben, bis die Mitglieder ihn von diesem Posten abwählen, erklärte er gestern.
In Arguineguin ist am Montag die neue Gemeindebibliothek eröffnet worden. Rund 6.000 Bücher stehen den Besuchern zur Verfügung, die Bibliothek verfügt über verschiedene Lese- und Studienräume und über Diskussionsäale. Der Neubau hat ca. 175.000 Euro gekostet, die Inselregierung hat davon 75.000 Euro übernommen.
Einen Beamtenüberschuss im kanarischen Verwaltungapparat beklagt der ehemalige Finanzminister der kanarischen Regierung, Jose Carlos Mauricio. Etwa 4 bis 5.000 Beamte auf den Inseln seien vollkommen überflüssig, erklärte Mauricio, der gesamte Apparat ist zu schwerfällig um auf die aktuellen Bedürfnisse des Marktes zu reagieren. Mauricio hat diese Aussage im Rahmen einer Rede über die Zukunft der kanarischen Inseln im Wirtschaftsbereich getätigt, er kämpft seit Jahren dafür, die Inseln mittels Subventionen zu einem attraktiven Niederlassungsort für internationale Unternehmen zu machen, die Zukunft der Inseln liegt einzig und allein darin, sich als eine Art Drehscheibe für die Märkte Europas, Afrikas und der USA – nach dem Vorbild von Singapur – anzubieten, meint Jose Carlos Mauricio. Die Idee selbst hat seit Jahren viele Anhänger, unternommen wurde in diese Richtung allerdings bisher wenig.
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| Aktualisiert am: Dienstag, 11.05.2010 07:40 |
Nachrichten vom 11. Mai 2010 |
Mordfall auf Teneriffa: Eine 33jährige Frau ist am Montag vermutlich von ihrem Lebensgefährten umgebracht worden. Die 33jährige ist im Wohnzimmer ihres Hauses tot aufgefunden worden, der 40jährige Freund befand sich im Nebenzimmer, er hatte starke Beruhigungsmittel genommen und war nicht ansprechbar. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus, Nachbarn hatten von wiederholten Streits des Paares berichtet, der 40jährige Mann neigt lt. Aussagen von Bekannten zu Gewaltausbrüchen. Lt. ersten ersten Angaben der Polizei ist die Frau erwürgt worden.
Die Krise wird sich auch auf die Arbeit der Guardia Civil auswirken. Wegen Sparmassnahmen innerhalb des Polizeiapparats sollen in Zukunft weniger Alkoholkontrollen durchgeführt werden, die Alkoholproben sollen nur mehr ausgeführt werden, wenn der betroffene Autofahrer sichtlich unter Alkoholeinfluss steht, hiess es gestern aus dem Innenministerium. Auch der Fuhrpark der Guardia Civil soll effektiver genutzt werden, die Treibstoffkosten seien viel zu hoch, die Streifen auf den Autobahnen sollen reduziert werden. Innerhalb der Guardia Civil stossen die Pläne auf Gegenwehr: die Beamten fürchten eine negative Auswirkung auf die Sicherheit auf den Strassen.
Die Kanaren sind Marktführer in Spanien, wenn es um die Nutzung des Internets geht. 88,6 % aller Kinder surfen hier regelmässig im Netz, in ganz Spanien sind es nur knapp 85 %. Auf den Kanaren haben 66,7 % aller Haushalte mindestens einen Computer im Haus, 54,6 % nutzen regelmässig Internet von zu Hause aus.
Die Aschewolke zieht über die Kanaren. Gestern mittag hat die Aschewolke den Luftraum über den Kanarischen Inseln erreicht, Flugausfälle gab es keine, da die Aschewolke weit über der Flughöhe der Verkehrsflugzeuge schwebt, hiess es gestern von Eurocontrol. Auch die Ausfälle auf dem spanischen Festland hielten sich gestern in Grenzen, alle Flughäfen sind wieder geöffnet, zeitweise mussten zwar Flüge eingestellt werden, zu größeren Verzögerungen kam es aber nicht, gab die Flughafenverwaltungsgesellschaft AENA bekannt.
Verzögerungen kann es heute auch im Bereich der Post- und Paketzustellung geben. 3.000 Postbeamte auf den Kanaren sind von den Gewerkschaften zum Streik aufgerufen, die Mitarbeiter der Post protestieren gegen die geplanten Kürzungen des Unternehmens. Die Post plant eine Umstrukturierung, der einige Postämter und deren Mitarbeiter zum Opfer fallen sollen.
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| Aktualisiert am: Montag, 10.05.2010 07:50 |
Nachrichten vom 10. Mai 2010 |
Zu einer ganz besonderen Welle der Gewalt kam es in der Nacht zum Samstag in Las Palmas de Gran Canaria. Eine Gruppe Jugendlicher hat mehrere Personen angegriffen, darunter ein junges Mädchen von 17 Jahren, das mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die 8 Jugendlichen, zwischen 14 und 19 Jahren alt, haben bei einem Streifzug durch die Altstadt mehrere Lokale verwüstet und mehrere Personen tätlich angegriffen. Das Motiv sei ganz einfach Spass an der Gewalt gewesen, gab ein Sprecher der Polizei am Samstag Morgen bekannt.
Die Flughäfen Nordspaniens sind seit gestern nacht wieder geöffnet. Das hat die AENA gestern abend bekanntgegeben. Die Gefahr der Aschewolke sei gebannt, der Flugbetrieb kann wieder normal durchgeführt werden. Allein am Sonntag sind in ganz Spanien 340 Flüge ausgefallen, 55 davon von den kanarischen Inseln.
König Juan Carlos ist wieder auf dem Weg der Besserung. Der König musste sich am Wochenende in Barcelona einer Lungenoperation unterziehen, wie ein Sprecher des Königshauses gestern mitteilte, ist die Operation sehr gut verlaufen, Don Juan Carlos wird noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, bereits in 2 Wochen soll das Staatsoberhaupt wieder öffentliche Termine wahrnehmen.
Rund 50.000 Menschen haben am vergangen Samstag an der grossen Gay-Pride in Playa del Ingles teilgenommen. 150 Drag Queens verschiedener Nationalitäten sind dabei mit 16 bunt geschmückten Wagen durch die Strassen gezogen, die Stimmung war gut, das Wetter – wie erwartet sonnig und heiß – und die Veranstalter waren mehr als zufrieden. Die Gay-Pride war gleichzeit der Abschluss der „Semana Gay“ in Playa del Ingles.
Es darf geraucht werden: das heisst es für die Hotels auch weiterhin. Das Anti-Rauchergesetz bzw. die Neuauflage des Gesetzes sieht vor, dass in den Hotels in ganz Spanien auch weiter Raucherzimmer angeboten werden. Jedes Hotel darf bis zu 30 % ihrer Gesamtzimmerzahl als Raucherzimmer anbieten. Der ursprüngliche Plan eines generellen Rauchverbots ist damit vom Tisch, die Hoteliersverbände haben sich gegen ein Totalverbot gewehrt und die Neuregelung im Sinne ihrer rauchenden Gäste durchgesetzt.
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| Aktualisiert am: Freitag, 07.05.2010 07:50 |
Nachrichten vom 7. Mai 2010 |
Die Guardia Civil hat gestern 2 weitere Männer im Zusammenhang mit dem Mordfall an einem 24jährigen in Vecindario vor 2 Wochen festgenommen. Der 24jährige Schwarze war auf offener Strasse erstochen worden, ein junger Mann ist daraufhin festgenommen worden. Lt. Zeugenaussagen waren 2 weitere junge Männer am Tatort und offensichtlich auch an der Tat beteiligt. Die Polizei hat diese beiden Verdächtigen jetzt ausgeforscht und gestern einen 22jährigen und einen 25jährigen Mann in Las Palmas festgenommen. Bisher leugnen sie jede Verbindung zu dem Mord.
Brand im Hafen von Las Palmas. Ein altes Frachtschiff hat gestern im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria Feuer gefangen, die Brandursache ist bisher unklar. Das Schiff ist von der Feuerwehr aus dem Hafen geschleppt und einige Meilen vor der Küste der Insel versenkt worden. Lt. Angaben der Hafenverwaltung handelt es sich um ein sehr altes Frachtschiff, das seit Jahren an der Mole liegt und nicht mehr fahrtauglich war.
Das Anti-Rauchergesetz wird immer unpopulärer. Wie eine aktuelle Studie des Gesundheitsministeriums jetzt zeigt, scheint das Rauchen in Spanien wieder in Mode zu kommen. Viele, die vor einigen Jahren anlässlich der Nichtraucherkampagnen und der gesetzlichen Beschränkungen in Bars und Restaurants aufgehört haben zu rauchen, greifen jetzt doch wieder zur Zigarette. Eine Verschärfung des Anti-Rauchergesetzes, wie sie die spanische Regierung für den Sommer plant, stösst auf harte Kritik. Auf verschiedenen Internetseiten werden bereits Unterschriften gegen die Neuauflage des Gesetzes gesammelt.
Mister Gay Maspalomas: der Brasilianer Will Mota ist am Mittwoch zum Mister Gay Maspalomas gekürt worden. Der 28jährige hat sich gegen seine 23 Konkurrenten durchgesetzt, etwa 600 Menschen haben die Wahl live verfolgt. Die Gay Pride Maspalomas findet noch bis einschliesslich Sonntag in Playa del Ingles statt. Auf dem Programm stehen zahlreiche Parties im Einkaufszentrum Yumbo und die große Parade am Samstag nachmittag durch Playa del Ingles. |
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| Aktualisiert am: Donnerstag, 06.05.2010 07:50 |
Nachrichten vom 6. Mai 2010 |
Eine Rettungseinheit der Küstenwache hat gestern mittag an der Nordküste die Leiche des seit Dienstag vermissten Fischers geborgen. Der Leichnam ist zwischen den Felsen vor der Küste von Tinoca gefunden worden. Das Boot des jungen Fischers war am Dienstag gekentert, der junge Mann ertrunken.
Auf Teneriffa ist gestern ein schweizer Urlauber tot aufgefunden worden. Der 76jährige Mann ist von der Rezeption seines Hotels als vermisst gemeldet worden, nachdem er während der ganzen Nacht nicht zurückgekommen war. Der 76jährige war zum Wandern in einen Barranco in der Nähe von San Andres aufgebrochen, seine Leiche ist gestern nachmittag gefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann eine Felswand abgerutscht war und dabei tödlich verletzt wurde.
Gran Canaria hat seit gestern eine neue Touristenattraktion: ein Delfinarium. Das Delfinarium ist gestern im Palmitos Park für die Besucher freigegeben worden, es besteht aus 3 Becken mit einer Gesamtfläche von 3.000 m². Der Zuschauerbereich bietet Platz für 1.500 Personen. Lt. Angaben der Parkleitung gehört das neue Delfinarium zu den 10 größten seiner Art in Europa.
Beamte der Polizei und der Feuerwehr haben gestern in Las Palmas de Gran Canaria für mehr Zuschüsse aus dem öffentlichen Bereich demonstriert. Mehr als 100 Beamte haben sich vor dem Sitz der kanarischen Regierung versammelt, sie forderten Investitionen in die Ausrüstung, diese seit in beiden Bereichen oft veraltet und gar nicht auf dem letzten Stand. Alle bisherigen Verhandlungen mit den zuständigen Ämtern sind gescheitert, die Polizisten und Feuerwehrleute wollen jetzt mit Protesten und Streiks auf ihre Situation aufmerksam machen.
Die Sportstadt in Maspalomas ist wieder ein Stück größer geworden. Gestern sind neben dem Parque Sur 5 neue Padel-Plätze eröffnet worden, ausserdem 2 Tennisplätze und ein Mehrzweckplatz, z.B. für Handballspiele, etc. Die Plätze sind täglich geöffnet und können in dem kleinen Büro direkt vor Ort angemietet werden.
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| Aktualisiert am: Mittwoch, 05.05.2010 07:50 |
Nachrichten vom 5. Mai 2010 |
An der Nordküste Gran Canarias ist gestern ein Fischer als vermisst gemeldet worden. Der junge Mann war in den Morgenstunden bei Tinoca aufs Meer hinausgefahren, seitdem fehlt von ihm jede Spur. Eine Suchmannschaft der Küstenwache hat gestern bis 20 Uhr abends nach dem Vermissten gesucht, die Suche wird heute fortgesetzt. Das Boot des Fischers ist mittlerweile gefunden worden, es war an einer Felswand gekentert.
Großeinsatz der Feuerwehr gestern in Telde: gegen 6 Uhr morgens ist ein Feuer in einer Autowerkstatt ausgebrochen, die Feuerwehren haben daraufhin das Gebiet grossräumig abgesperrt. Mehrere Häuser wurden komplett evakuiert, eine Tankstelle musste vorübergehend geräumt werden. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an, verletzt wurde bei dem Brand zum Glück niemand.
Die Azura, das derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt, hat gestern im Hafen von Las Palmas halt gemacht. Die Azura befindet sich auf Jungfernfahrt, das Schiff mit 3.500 Passagieren und 1.200 Mann Personal an Bord ist auf dem Weg von Großbritannien aus in die Karibik. Das Schiff ist insgesamt 289 m lang und 36 m breit, es gilt als das derzeit größte Passagierkreuzfahrtschiff der Welt.
Mehr Geld für das kanarische Gesundheitssystem fordert die kanarische Regierung. Die zuständige Ministerin, Mercedes Roldos, hat gestern einen dementsprechenden Antrag bei der Regierung in Madrid gestellt, durch die massiven Einsparungen ist das Gesundheitssystem ernsthaft in Gefahr, erklärte Roldos gegenüber der Presse. Die spanische Regierung hat die Gelder gegenüber des Vorjahres um 20 % gekürzt.
Die Zahl der Arbeitslosen auf den Kanaren ist auch im April wieder leicht angestiegen, und zwar im 1,72 %. Entgegen dem landesweiten Trend waren im April um 4.508 Personen mehr auf den Arbeitsämtern registriert als noch im Vormonat, vor allem betroffen sind junge Menschen und Arbeitnehmer ohne Ausbildung.
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| Aktualisiert am: Dienstag, 04.05.2010 07:50 |
Nachrichten vom 4. Mai 2010 |
Die Gemeinde Maspalomas will gegen den sonntäglichen Flohmarkt auf dem Parkplatz des Shoppingcenters Faro 2 vorgehen. Das hat der zuständige Stadtrat David Delgado gestern angekündigt. Der Flohmarkt sei absolut illegal, der Gemeinde liegen verschiedene Anzeigen von Geschäftsleuten vor, die seit Monaten massiv gegen den Flohmarkt protestieren. Öffentliche Märkte müssen beim Marktamt angemeldet sein, die Stände über eine dementsprechende Genehmigung verfügen, beides sei beim Flohmarkt nicht der Fall, so Delgado weiter. Vorgehen will man jetzt erstmals nicht gegen die Marktstände, sondern gegen jene, die diese Stände vermieten und die Miete kassieren. Inwieweit das Einkaufszentrum Faro 2 für in den illegalen Markt verantwortlich ist, soll noch geprüft werden.
Sinead O'Connor kommt nach Gran Canaria. Die Sängerin wird im Rahmen des Musikfestivals „Arrecife de Musica“ auftreten, das von 28. Mai bis 5. Juni im Auditorio Alfredo Kraus stattfindet. Karten für das Festival und dessen Veranstaltungen sind über das Onlinebuchungssystem der La Caja „cajatique.com“ erhältlich.
Juan Fernando Lopez Aguilar, der Vorsitzende der spanischen Sozialisten im Europäischen Parlament, hat sich gestern für Religionsfreiheit an den Schulen Spaniens ausgesprochen. Anlässlich des Streitfalls um ein Mädchen, dem in einer Schule in Las Palmas das Tragen des Kopftuches verweigert wurde, übte Lopez Aguilar scharfe Kritik an der Schulverwaltung. Die Religionsfreiheit ist Teil der Verfassung und müsste in allen Bereichen akzeptiert werden, so Lopez Aguilar. Die Mutter des Mädchens hat die Schülerin vorerst von der Schule genommen, die Schulbehörde sucht jetzt nach einer Lösung.
Die Vizepräsidentin der spanischen Regierung, María Teresa Fernández de la Vega , hat den Kanaren volle Unterstützung im Kampf gegen die Krise zugesagt. Bei einem Besuch gestern in Las Palmas de Gran Canaria hat Fernandez de la Vega angekündigt, die spanische Regierung wird mit der kanarischen Verwaltung ein umfangreiches Subventionspaket ausarbeiten, im Mittelpunkt stehen vor allem Massnahmen gegen die Arbeitslosigkeit. Vor allem für junge Menschen müssen neue Ausbildungswege und Jobchancen geschaffen werden, erklärte Fernandez de la Vega gegenüber der Presse. Die Arbeitslosigkeit ist auf den Kanaren so hoch wie nirgend anderswo im Land, lt. Aktuellen Zahlen sind auf den Inseln derzeit 28 % der Bevölkerung ohne Job. |
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| Aktualisiert am: Montag, 03.05.2010 07:50 |
Nachrichten vom 3. Mai 2010 |
2 Hochhäuser werden in Zukunft die Einfahrt von El Tablero zieren. Das hat ein Sprecher des Gemeindeamtes bekanntgegeben. Der Bebauungsplan ist dafür verändert worden, aus den ursprünglich geplanten – und sehr umstrittenen – 5 Wohntürmen sind jetzt 2 geworden. Die beiden Hochhäusern werden insgesamt 150 Wohnungen á 90 m² beinhalten.
Mit einem Generalstreik drohten die Führer der beiden Gewerkschaften UGT und CCOO gestern bei den beiden großen Demonstrationen anlässlich des 1. Mai in Las Palmas und in Santa Cruz de Tenerife. Die Situation den Arbeitsmarkt betreffen sei nicht mehr tragbar, so die Gewerkschaften, die Kanaren verfügen mittlerweile über eine Arbeitslosenquote von fast 28 %, Tendenz weiter steigend. Die Regierung muss hier dringend eingreifen, fordern die Gewerkschaften und drohen mit grossräumigen Streiks.
Bei einem Brand in einem Bürogebäude ist gestern ein 45jähriger Mann ums Leben gekommen. Es handelt sich um einen Bediensteten einer Wachfirma, der Mann befand sich im Keller des Hauses, in dem gegen 11 Uhr vormittags ein Feuer ausbrach. In einem angrenzenden Raum waren verschiedene Chemikalien gelagert, die Feuerwehr brauchte mehrere Stunden um in die Kellerräume vorzudringen. Für den 45jährigen Wachmann kam jede Hilfe zu spät.
Eine möglichst rasche Entschädigung will die Inselregierung Gran Canarias für den Bau des Strafgefängnisses in Juan Grande von der spanischen Regierung durchsetzen. Die Gemeinde Maspalomas soll umfangreiche Entschädigungszahlungen für den Bau erhalten, die genaue Höhe dieser Zahlungen steht noch nicht fest.
Wieder Kritik an der Tourismusministerin, und zwar diesmal aus den Reihen der PSOE. Deren Sprecherin Olivia Estevez, hat Rita Martin, die amtierende Tourismusministerin der Kanaren schwer kritisiert „Martin fügt dem kanarischen Tourismus mehr Schaden zu als sie ihm nutzt“ liess sie erklären, und forderte den Rücktritt von Rita Martin. Auch andere Parteien über immer wieder Kritik an der Tourismusministerin, diese hat aber alle Rücktrittsforderungen bisher abgelehnt.
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