Aktualisiert am: Montag, 04.01.2010 07:45

Nachrichten vom 4. Januar 2010

Fast 60 Minuten lang musste der Flugbetrieb am Flughafen Gran Canaria gestern eingestellt werden. Grund war ein Stromausfall, der wichtige Teile des „towers“ lahmgelegt hatte, die Flugkontrolle musste bis auf weiteres ausgesetzt werden. Betroffen waren insgesamt 43 Flugzeuge, einige konnten erst mit mehreren Stunden Verspätung starten, ankommende flugzeuge wurden währenddessen nach Teneriffa umgeleitet und konnten erst am Nachmittag ihren Flug nach Gran Canaria fortsetzen.

Bei einem Autounfall an der Plaza de Maspalomas ist in der Nacht zum Sonntag ein junger Mann schwer verletzt worden. Der 22jährige ist von einem Auto angefahren und zu Boden gestossen worden, der Fahrer des Wagens hat Fahrerflucht begannen. Der Unfall ereignete sich gegen 3 Uhr morgens, der junge Mann ist mit schweren Verletzungen in die Clinica Roca gebracht worden, wo er zur Zeit noch stationär behandelt wird.

Mehr als 4,5 Millionen Fernsehzuschauer haben in der Silvesternacht den Jahreswechsel am Faro de Maspalomas gesehen. Das belegt die aktuelle Statistik der Fernsehanstalt TVE. Television Espanola hat erstmals den Jahreswechsel vom Süden Gran Canarias aus übertragen, ein kleiner Event am Leuchtturm, dem südlichsten Punkt der Insel, wurde spanienweit übertragen.

In Las Palmas de Gran Canaria findet seit gestern Sonntag die traditionelle Messe des Kunsthandwerks statt. An der Plaza San Telmo stellen die Vertreter des kanarischen Kunsthandwerks ihre Produkte und auch ihr Können zur Schau. Die Messe ist noch bis zum 5. Januar täglich geöffnet.

Das neue Jahr beginnt mit Preiserhöhungen. Strom und Wasser sind ab 1. Januar teurer geworden, beim Wasser variieren die Preiserhöhungen je nach Anbieter, Strom wird auf den Inseln um bis zu 2,6 % teurer. Ebenfalls angehoben werden die Gemeindesteuern in den meisten der 21 Kommunen Gran Canarias, die Gemeinden selbst begründen die Steuererhöhungen mit den gestiegenen Personalkosten und notwenigen Zusatzinvestitionen um die Krise zu bewältigen.
Aktualisiert am: Mittwoch, 30.12.2009 07:55

Nachrichten vom 30. Dezember 2009

Eine Patrouille der Guardia Civil hat gestern ein Flüchtlingsschiff an der Grenze zu den Kanarischen Inseln abgefangen. Das „cayuco“ mit 17 illegalen afrikanischen Immigranten an Bord ist in den Morgenstunden von Nuadibu in Mauretanien gestartet, das Patrouillenschiff hat die Immigranten vor dem Eintritt in die spanischen Küstengewässer abgewiesen, das Schiff ist nach Mauretanien zurückgekehrt. Die Immigranten stammen lt. Angaben der Guardia Civil aus Ghana, sie werden von Mauretanien aus in ihr Heimatland zurückgebracht.

Auf der ganzen Insel beginnen die Vorbereitungen für die Silvesterfeierlichkeiten. In der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria findet die große Silvesterparty dieses Jahr auf der Plaza de los Jardines Atlanticos, vor dem Auditorio Alfredo Kraus statt. In Maspalomas ist der Platz vor der Kirche wieder Austragungsort von zahlreichen Veranstaltungen, und ausserdem zum ersten Mal der Platz vor dem Leuchtturm von Maspalomas. Von hier aus wird TVE live senden, traditionell überträgt Television Espanola den Jahreswechsel live aus mehreren Punkten des Landes – diesmal kommt der Neujahrsgruß aus Gran Canaria vom Faro de Maspalomas. Die Übertragung wird von einem Rahmenprogramm begleitet. Beide Silvester.parties sind auch mit den Linienbussen zu erreichen, das Busunternehmen Global fährt im 15-Minuten-Takt zum Leuchtturm und auch die Stadtbusse Las Palmas haben Sonderlinien von und zum Auditorio Alfredo Kraus eingerichtet.

Die Stauseen des Inselsüdens sind nach den Regenfällen der vergangen Tage gut gefüllt. Das haben die jeweiligen Gemeinderäte von San Bartolome de Tirajana und Mogan gestern bekanntgegeben. Für die Landwirte hat das Bangen ums Wasser damit ein Ende, sämtliche Stauseen in den Gemeinden haben mindestens 60 % ihrer Kapazitäten erreicht.

Zufrieden zeigt sich der Tourismusminister Gran Canarias, Roberto Moreno, mit der jüngsten Entwicklung auf dem Urlaubermarkt. In den vergangen Tagen und Wochen sind viele kurzfristige Buchungen für die Weihnachts- und Silvesterwoche eingegangen, die meisten davon vom spanischen Festland. Gran Canaria startet das Jahr damit erstmals wieder mit einem Anstieg an Übernachtungszahlen, die Insel ist ausserdem jene, die der momentane Krise auf dem Tourismusmarkt am meisten standhält. Im Vergleich zum Vorjahr verliert Gran Canaria übers Jahr hinweg gesehen weit weniger Touristen als alle anderen Inseln.
Aktualisiert am: Dienstag, 29.12.2009 07:40

Nachrichten vom 29. Dezember 2009

inkaufen bis 3 Uhr morgens kann man am kommenden 5. Januar in Las Palmas de Gran Canaria. Wie bereits in den vergangenen Jahren dürfen die Geschäfte auf der Triana bis weit nach Mitternacht geöffnet haben, erstmals in diesem Jahr wird es zusätzlich einen Markt mit mehr als 400 Ständen zwischen Las Canteras und dem Hafen von Las Palmas geben. Das Angebot ist in den vergangenen Jahren gut angenommen worden, viele Familien besuchen den traditionellen 3-Königs-Umzug und nutzen den Abend bzw. die Nacht anschliessend für einen ausgedehnten Einkaufsbummel. Die Geschäfte und die Marktstände dürfen in der langen Einkaufsnacht bis 3 Uhr morgens öffnen.

Die Playa de Alcaravaneras in Las Palmas bleibt weiterhin gesperrt. Die Stadtverwaltung hat am Wochenende ein Badeverbot für Alcaravaneras verhängt, Grund sind starke Verschmutzungen vor dem Strand, die durch den Südwind und die Unwetter im Süden der Insel verursacht wurden.

Einbussen im Verkauf der Lotterielose für El Nino verzeichnen die Lottoverkaufsstellen in diesem Jahr. Der Verkauf der Lose ist um bis zu 10 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, in der Provinz Las Palmas sind bisher nur knapp 62.000 Lose verkauft worden. Die Gründe sehen die Lottoverkaufsstellen im schlechten Ergebnis für die Inseln bei der Weihnachtslotterie – auf den Kanaren sind dabei keine großen Gewinne gezogen worden, und auch in der Wirtschaftskrise, die viele Familien davon abhält, in die Lotterie zu investieren. Wer dennoch ein Los gekauft hat, die Ziehung ist wie jedes Jahr am 6. Januar, dem 3-Königstag.

Videospiele sind auch in diesem Jahr der Renner im Weihnachtsgeschäft. Lt. einer aktuellen Studie des Wirtschaftsverbandes machen die Videospiele etwa 57 % der Weihnachtsgeschenke aus und sind damit – wie bereits im Vorjahr - das beliebteste Geschenk für Weihnachten und Reyes. Eine andere Studie des Verbraucherverbandes hat übrigens ergeben, dass 26 % aller untersuchten Spiele hart an der Schmerzgrenze in bezug auf Gewalt sind.

Die kanarische Regierung hat 2,1 Millionen Euro an die Arbeitsmarktverwaltung zur Verfügung gestellt. In speziellen Programmen sollen ab Anfang Januar 1.005 Personen geschult und an sogenannten Probearbeitsplätzen ausgebildet werden, es wird erwartet, dass mindestens 30 % der Betroffenen dadurch langfristig wieder ins Beschäftigungsverhältnis eintreten kann.
Aktualisiert am: Montag, 28.12.2009 07:55

Nachrichten vom 28. Dezember 2009

Zigaretten und Tabak dürfen ab heute wieder an den Zeitungskiosken verkauft werden. Grund dafür ist eine Gesetzesänderung. Seit mehreren Jahren dürfen die Zeitungsläden keine Tabakwaren verkaufen, durch die Modifikation im Marktregelungsgesetz ist der Verkauf seit heute wieder möglich. Der Verband der Zeitungsläden hat die Neuregelung begrüßt.

Scharfe Kritik gibt es an den hohen Taxigebühren für die Silvesternacht. In Las Palmas de Gran Canaria haben sich die Verbände „taxistas“ auf eine einheitliche Standgebühr für die Silvesternacht geeinigt, die Gebühren liegen bei 4,60 Euro – wohlgemerkt nur die Standgebühr. Verbraucherschützer kritisieren den hohen Zuschlag. Als Alternative für die Besucher der Silvesterparties stehen die Busse zur Verfügung. Die Stadtbusse haben ihren Dienst erweitert und werden bereits, wie in den vergangenen Jahren, die ganze Nacht im Einsatz sein.

Schnelle Hilfen für die Opfer der starken Regenfälle der vergangenen Tage hat die kanarische Regierung gestern den Betroffenen von Tasarte zugesagt. Die Strasse zwischen Mogan und San Nicolas war durch die Regenfälle schwer beschädigt worden, Steinschläge hatten die Strasse zum Teil unpassierbar gemacht, die Bewohner von Tasarte waren komplett von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Regierung hat am Wochenende eine Sonderhilfsprogramm verabschiedet. Demnach werden in den kommenden Wochen sämtliche Felswände gestützt und abgesichert, die Arbeiten werden voraussichtlich bis zu 600.000 Euro kosten.

Im Loro Parque ist am Wochenende ein Mitarbeiter tödlich verunglückt. Der 29jährige Alexis Martinez ist im Becken der „orcas“ ertrunken. Lt. Auskunft der Parkleitung war der 29jährige ein erfahrener „Orca-Trainer“, die Umstände seines Todes werden noch untersucht, derzeit geht man aber davon aus, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat. Der junge Mann war bereits mehrere Minuten unter Wasser, als er von einem Kollegen entdeckt und aus dem Becken gezogen wurde, alle Wiederbelebungsmassnahmen bleiben erfolglos.

In Puerto Rico ist am Hl. Abend ein junger Mann in einem Becken der Abwasseranlage ertrunken. Die Umstände des Unfalls sind bisher noch ungeklärt, die Polizei geht davon aus, dass der junge Urlauber in einen Kanal gestürzt und in das Abwasserbecken gezogen worden ist. Die Untersuchungen dazu sind noch am laufen.
Aktualisiert am: Mittwoch, 23.12.2009 09:16

Nachrichten vom 23. Dezember 2009

78.294 lautet der „gordo“ der Weihnachtslotterie. Das Los ist mit 3 Millionen Euro für die Serie dotiert, verkauft worden ist es in Madrid. Gestern vormittag , pünktlich um 11.38 Uhr ist der „gordo“ gezogen worden. Die Ziehung der Weihnachtslotterie findet jeweils in sehr feierlichem Rahmen statt: Kinder des „colegios San Isidro“ in Madrid ziehen die Nummern und singen die jeweiligen Zahlen. Auf den Kanaren ist in diesem Jahr scheinbar kein großer Gewinn gezogen worden. Die Hoffnung bleibt, in knapp 2 Wochen gibt’s den nächsten „gordo“ bei der 3-Königs-Lotterie, genannt „el niño“.

Auf Kupferkabel hatte es ein Dieb in Ingenio abgesehen. Der 43jährige Mann hat in Carrizal und in Ingenio Kupferkabel im Wert von 8.000 Euro gestohlen, dafür hat er einige Stromleitungen der Gemeinde gekappt und die Leitungen einfach abmontiert. Der Mann ist von der Polizei verhaftet worden.

Das schlechte Wetter bleibt uns bis auf weiteres erhalten. Das Meteorologische Institut hat gestern eine neuerliche Unwetterwarnung ausgegeben, und zwar für morgen, den Hl. Abend. Auf allen Inseln werden Regenfälle und Sturmspitzen bis 120 km/h erwartet, auf Gran Canaria werden die Unwetter vor allem den Süden der Insel treffen. Die Temperaturen fallen auf bis zu 19 bis 21 Grad.

Gespart wird in diesem Jahr an den Weihnachtsgeschenken. Rund 56 % der Canarios haben angegeben, heuer weit weniger für Weihnachtsgeschenke auszugeben, als noch im Vorjahr. Vor allem die Partner müssen dabei zurückstecken, an den Geschenken für Ehepartner und Freund oder Freundin wird am meisten eingespart.
Aktualisiert am: Dienstag, 22.12.2009 09:17

Nachrichten vom 22. Dezember 2009

Der schwedische Urlauber, der am Sonntag an der Plaza de Maspalomas überfallen worden ist, ist an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. Das gab ein Sprecher der Polizei gestern bekannt. Der junge Mann ist bei einem Spaziergang durch die Plaza am Sonntag morgen niedergestochen und schwer verletzt worden, nach dem Täter wird noch gefahndet.

Wieder Streit rund um den Bau der Haftanstalt in Juan Grande. Am Montag haben die Arbeiten für die Abwasseranlage der Haftanstalt begonnen, und die wird an einer Stelle gebaut, wo sie für Proteste sorgt: nur 300 m weit entfernt befindet sich ein Kindergarten, die Sportplätze von Castillo de Romeral sind ebenfalls in unmittelbarer Nähe. Der Bürgerverband von Castillo de Romeral hat die Gemeinde aufgefordert, zu handeln.

Der Taxiverband hat sich auf mehr Zusammenarbeit unter den einzelnen Gemeindegruppen geeinigt. In einer Sitzung am Montag sind verschiedene Massnahmen beschlossen worden, die Gemeindegrenzen sollen flexibler werden, den Kunden wird damit mehr Service geboten, die Taxizentralen dagegen profitieren durch ein einfacheres Abrechnungssystem. Die Neuregelungen sollen ab Anfang 2010 in kraft treten.

Die starken Regenfälle haben gestern zu zahlreichen Zwischenfällen in den Tourismusgemeinden geführt. Zeitweise ist das Stromnetz unterbrochen worden, in Meloneras, Playa del Ingles und El Tablero hielten die Stromausfälle teilweise über eine Stunde an. Einige Keller sind durch den Regen unter Wasser gesetzt worden, im Bereich von Taurito haben sich Steine aus der Felswand gelöst, die Strasse musste wegen Räumungsarbeiten immer wieder kurzfristig gesperrt werden.
Aktualisiert am: Montag, 21.12.2009 07:44

Nachrichten vom 21. Dezember 2009

In Playa del Ingles ist gestern ein junger, schwedischer Urlauber niedergestochen und schwer verletzt worden. Der junge Mann war gegen 10 Uhr morgens mit einem Freund auf der Plaza unterwegs, ein Unbekannter hat die beiden angegriffen und versucht, sie zu berauben. Der junge Urlauber hat sich gegen den Überfall gewehrt und ist dabei mit einem Messer niedergestochen worden. Er erlitt schwere Verletzungen im Bauchraum, der Täter konnte unerkannt flüchten.

Schwere Regenfälle und Sturm haben gestern zu zahlreichen Flugverspätungen auf den Inseln La Palma und La Gomera geführt. Die Flughäfen mussten teilweise gesperrt werden, Flüge vom Festland Spaniens sind auf Teneriffa umgeleitet worden. Die Unwetter werden auch heute weiter anhalten, vor allem auf den westlichen Inseln der Kanaren sind starke Regenfälle und Sturmspitzen bis 100 km/h zu erwarten.

Nachholbedarf sieht die kanarische Regierung in Bezug auf die Förderung von Wohnungen und Ausbildungsplätzen von jungen Menschen. Lt. einer aktuellen Studie wohnen fast 80 % der jungen Leute zwischen 15 und 29 Jahren noch bei ihren Eltern, nur 21,3 % leben in eigenen bzw. gemieteten Wohnungen. Damit liegen die Canarios weit über dem spanischen Durchschnitt. Weitere Zahlen belegen, dass nur etwa die Hälfte der 15 bis 29jährigen einen Job ausüben, 37 % studieren, 11 % sind ohne Arbeit.

Auf eine einheitliche Sperrstunde in der Silvesternacht hat man sich am Wochenende in den Regierungen der Inseln geeinigt. Auf allen kanarischen Inseln wird die Silvesternacht in den Lokalen um 5.30 Uhr enden, Ausnahmeregelungen gibt es dafür lt. Auskunft der Regierungssprecher keine.

Aktualisiert am: Freitag, 18.12.2009 07:45

Nachrichten vom 18. Dezember 2009

Die Weihnachtsbeleuchtung in Maspalomas ist seit gestern an. Pünktlich eine Woche vor dem Heiligen Abend sind die Hauptstrassen und größeren Plätze der Insel gestern in vorweihnachtlichen Glanz versetzt worden, den Schwerpunkt bilden 7 8-m hohe Weihnachtsbäume, die an verschiedenen Plätzen der Touristengemeinde aufgestellt worden sind.

Ein Militärflugzeug hat gestern Abend die Menschenrechtsaktivistin Aminatu Haidar von Lanzarote aus zurück in die Westsahara gebracht. Haidar ist am 14. November aus der Westsahara ausgewiesen worden, weil sie die Regierung scharf kritisiert und international angeklagt hat. Mit einem Hungerstreik hat die politische Aktivistin gegen ihre Ausweisung protestiert, seit 32 Tagen verweigert Haidar jede Nahrungsaufnahme. Nach Verhandlungen der spanischen Regierung mit Marokko darf die Bürgerrechtlerin jetzt erstmal wieder in ihr Heimatland zurückkehren.

Die Gemeindesteuern können in San Bartolome de Tirajana ab sofort online bezahlt werden. Die Bürgermeisterin, Mari Pino Torres, hat gestern das Online-System der Steuerstelle vorgestellt, unter www.emursa.es können User sich registrieren und ihre Steuern abrufen bzw. direkt online bezahlen. Die Regierunsparteien sehen in dem neuen Zahlungssystem eine erhebliche Erleichterung für die Steuerzahler, nach wie vor stehen natürlich auch noch die Schalter im Gebäude der Hacienda für die Einzahlung der Steuern zur Verfügung.

Die Expo Meloneras ist heute Nacht Austragungsort für die „größte Party des Jahres“, wie die Veranstalter die Fiesta „Circus“ nennen. Die besten Djs und 60 Artisten aus verschiedenen Ländern gestalten die Party, die auf einer Fläche von 4.000 m² stattfinden wird. Los geht’s ab 23 Uhr, die Eintrittskarten sind über das CajaTique-System bzw. direkt in der Expo Meloneras zum Preis von 35 Euro erhältlich.
Aktualisiert am: Donnerstag, 17.12.2009 07:55

Nachrichten vom 15. Dezember 2009

Die Unwetter auf den Kanaren haben gestern zu zahlreichen Zwischenfällen geführt. Auf den Inseln La Palma und Teneriffa mussten die Flughäfen teilweise gesperrt werden, im Landesinneren Gran Canarias waren einige Strassen wegen der Gefahr von Steinschlägen unbefahrbar. Lt Wetterdienst wird sich die Situation bis heute mittag erstmal beruhigen, Anfang nächster Woche muss allerdings mit neuen Niederschlägen gerechnet werden.

Bis zu 4 Stunden konnte gestern früh die Fahrt nach vom Süden nach Las Palmas dauern - Grund waren gleich 3 Unfälle an verschiedenen Stellen, die kilomterlange Staus und Verkehrsverzögerungen hervorgerufen hatten. 12 Fahrzeuge sind bei den Unfällen beschädigt worden, 5 Menschen wurden verletzt. Erst um die Mittagszeit hatte sich die Situation beruhigt und die Strassen waren wieder frei.

Zu Ausschreitungen kam es am Dienstag nachmittag nach dem Match der Fussballfrauen der UD Las Palmas gegen die Damenmannschaft von Athletic. Die Damen aus dem Baskenland haben das Spiel mit 4 zu 2 gewonnen, daraufhin sind einige Fans der UD ausgerastet und haben die Spielerinnen regelrecht verfolgt. Unter Polizeischutz gelangten die Fussballerinnen in den Bus, aber damit nicht genug: auf der Fahrt vom Stadion ins Stadtzentrum ist er Mannschaftsbus mit Steinen beworfen worden, eine Fensterscheibe brach, 2 Spielerinnen sind dabei leicht verletzt worden. Die Täter konnten festgenommen werden.

Der erste von 6 Tunneln des neuen Autobahnteilstücks zwischen Arguineguin und Mogan ist fertig, das gab ein Sprecher des Infrastrukturministeriums gestern bekannt. Insgesamt 60 % des 6,3 Kilometer langen Teilstücks verlaufen in Tunnels und über Viadukte, die Bauarbeiten werden frühestens 2012 abgeschlossen sein.

7.777.450 ausländische Urlauber haben in den ersten 11 Monaten die Kanarischen Inseln besucht, um 14,12 % Prozent weniger als noch im Jahr 2008. Die aktuellen Zahlen sind gestern vom Tourismusministerium präsentiert worden, die Ministerin, Rita Martin, rechnet mit weiteren Einbussen in den kommenden Wochen und Monaten, erst im Sommer nächsten Jahres sollen die Urlauberzahlen wieder steigen.
Aktualisiert am: Mittwoch, 16.12.2009 07:55

Nachrichten vom 16. Dezember 2009

Erste Erfolge gibt es für die Staatsanwaltschaft im Korruptionsfall in der Gemeinde Arrecife. 2 Beamte der Gemeinde Arrecife haben gestern vor Gericht gestanden, jeweils 20.000 Euro für die Erstellung einer Baugenehmigung von einem Bauunternehmer kassiert zu haben. Ubaldo Beccera und Jose Miguel Rodriguez sind nur 2 von insgesamt 8 Angeklagten. Ein Bauunternehmer hat die illegalen Geldforderungen im letzten Jahr zur Anzeige gebracht, die Beamten der Kommunalregierung von Arrecife sollen sich in den vergangenen Jahren an den Baugenehmigungen bereichert haben.

Der Wetterdienst hat gestern eine neuerliche Unwetterwarnung ausgegeben. Auf allen kanarischen Inseln wird es heute im laufe des Tages und morgen Donnerstag immer wieder zu Regenfällen kommen. Auf den westlichen Inseln, Teneriffa, La Palma, El Hierro und La Gomera muss ausserdem mit Sturmspitzen von bis zu 120 km/h gerechnet werden.

Eine Einbruchserie hält die Polizei in Maspalomas derzeit auf Trab. Während der vergangenen Tage sind immer wieder Garagen und Abstellräume im Gebiet von Lomo de Maspalomas aufgebrochen und ausgeraubt worden. Viele der Opfer haben bereits Weihnachtsgeschenke für die Kinder dort gehortet, einen weiteren großen Anteil an gestohlenen Gegenständen bilden Werkzeug und Autozubehör. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur.

Die Gesundheitsministerin Trinidad Jimenez, hat gestern eine weitere Verschärfung des Anti-Raucher-Gesetzes für 2010 angekündigt. Ab 2010 soll das Rauchen an allen öffentlichen Plätzen verboten werden, bisherige Raucherecken in oder vor öffentlichen Gebäuden wird es nicht mehr geben. Hart durchgreifen will die Ministerin auch bei den Lokalbetreibern. Lt. einer aktuellen Studie erfüllen viele Restaurants und Bars nicht die vorgeschriebenen Auflagen, empfindliche Strafen und mehr Kontrollen sollen die Lokalbetreiber 2010 mehr unter Druck setzen, so die Ministerin.
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