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| Aktualisiert am: Dienstag, 19.01.2010 09:19 |
Nachrichten vom 19. Januar 2010 |
Die Verbände der Restaurationsbetriebe wehren sich gegen das generelle Rauchverbot in Lokalen, Bars und Restaurants. Ein Sprecher des Verbandes der Bars, Cafeterías und Restaurants der Provinz Las Palmas, erklärte gestern gegenüber der Presse, das Gesetz sei ein Ruin für viele Mitglieder des Sektors, in Las Palmas rechnet man damit, dass rund 700 Lokale .aufgrund der neuen Auflagen schliessen müssen. Das neue Gesetz soll Mitte des Jahres in kraft treten, vor allem kleine Bars und Cafeterias fürchten, dass die Kunden ausbleiben, bzw. weit weniger konsumieren.
Proteste gegen die Zustände im Inselgefängnis Salto del Negro. Mitarbeiter haben gestern in Salto del Negro gegen die unhaltsamen Zustände protestiert, der Verantwortliche des spanischen Innenministeriums ist in einem offenen Brief aufgefordert worden, zu reagieren. Salto del Negro ist schwer überlastet, die Kapazität der Gefangenen übertrifft derzeit um fast 40 % die vorgeschriebene Auslastung. Die Mitarbeiter beklagen, dass die Situation sowohl für die Insassen als auch für die Mitarbeiter katastrophal ist, und fordern eine Intervention des Ministeriums bzw. eine Verlegung von Gefangenen in andere Haftanstalten.
Die Zahlungsmoral auf den Kanaren ist weiter gesunken. Die Inseln gehören zu jenen Regionen in Spanien, wo man am längsten auf ausstehende Zahlungen, sowohl von Kunden, als auch von Geschäftspartnern, wartet. Die aktuelle Statistik belegt das ganz klar, darin liegen die Kanaren in punkto Zahlungsverzug ganz vorne, gefolgt von den Balearen und Madrid.
Gute Nachrichten aus den Urlaubsgebieten: die Polizeichefin der Kanarischen Inseln, Concepcion Vega, hat am Montag die aktuellen Zahlen der .. vorgelegt und demnach sind die kleinen Delikte in den Urlaubsgebieten drastisch zurückgegangen. Vor allem in San Bartolome de Tirajana, mit den Orten Maspalomas, Playa del Ingles und San Agustin, sind im Jahr 2009 sehr wenig Delikte gemeldet worden, insgesamt ein Rückgang im Vergleich zum Jahr 2008 von über 10 %. Die Polizeichefin führt die positive Entwicklung auf einen eine verstärkte Präsenz der Polizei zurück.
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| Aktualisiert am: Montag, 18.01.2010 23:55 |
Nachrichten vom 18. Januar 2010 |
Diebstahl an einer Schule in Carrizal aufgeklärt. Die Polizei hat gestern 4 Jugendliche festgenommen, die vermutlich für den Diebstahl an einer Schule in Carrizal vom vergangenen Freitag verantwortlich sind. Die Jungendlichen, 3 Jungs und ein Mädchen, sind am Freitag abend in das Schulgebäude eingebrochen und hatten zahlreiche Wertgegenstände, darunter Computer, Drucker und Faxgeräte, gestohlen. 2 der Beteiligten, ein Junge und das Mädchen, sind Schüler des „Institutos“, bei den Jugendlichen sind zahlreiche Geräte sichergestellt worden.
Eine positive Bilanz zieht das spanische Innenministerium in punkto Flüchtlingsstrom aus Afrika für das Jahr 2009. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Flüchtlinge stark zurückgegangen, und zwar um mehr als 50 % im Vergleich zum Jahr 2008. 7.285 illegale Immigranten aus Afrika sind während des Jahres 2009 in Spanien aufgegriffen worden, die meisten davon auf dem Seeweg zwischen der afrikanischen Küste und den Kanarischen Inseln. Den Grund für den massiven Rückgang des Flüchtlingsstroms sieht der spanische Innenminister in den Patrouillen der EU-Behörde Frontex.
Am Wochenende ist ein Problem bei vielen DVBT-Nutzern aufgetreten: die Kanäle der Television Canaria sind seit Freitag nicht mehr zu empfangen. Die Betreiber empfehlen eine Neu-Synchronisierung der Boxen, es handelt sich um einen Herstellungsfehler der meisten DVBT-Boxen, so die Erklärung. Nach einer Synchronisierung der Box können alle Kanäle von Television Canaria wieder empfangen werden.
Die Tourismusministerin der kanarischen Regierung, Rita Martin, hat am Wochenende das Teilstück Maspalomas – Meloneras der GC-500 wieder eröffnet. Die Arbeiten an der Strasse sind zwar noch nicht ganz abgeschlossen, das Strassenstück ist aber wenigstens wieder befahrbar. In den kommenden Wochen wird noch eine eigenen Fahrspur für Radfahrer fertiggestellt, die Strassenbeleuchtung wird voraussichtlich nächste Woche in Betrieb genommen.
Spendenaktion für die Erdbebenopfer in Haiti. Wer für die Betroffenen der schweren Erdbeben auf der Karibikinsel spenden möchte, kann das ab sofort auch hier in Spanien tun: die Banken BBVA, La Caixa und Santander haben am Wochenende eigene Spendenkonten für die Erdbebenopfer eingerichtet, nähere Infos erhalten sie in allen Filialen der Banken.
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| Aktualisiert am: Freitag, 15.01.2010 07:55 |
Nachrichten vom 15. Januar 2010 |
In Güimar auf Teneriffa ist gestern das neue Logistikzentrum der Firma Lidl eröffnet worden. Der Direktor von Lidl Spanien, Michael Aranda, nannte die Eröffnung einen „wichtigen Schritt nach einem 7 Jahre andauernden Rechtsstreit“. 7 Jahre hat Lidl gebraucht, um die Eröffung von Supermärkten auf den Kanaren durchzubringen, Klein- und Mittelbetriebe und andere Multikonzerne haben immer wieder gegen die Niederlassung des Konzerns auf den Kanaren angekämpft. Ab 4. Februar wird Lidl Supermärkte auf den Inseln Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote eröffnen. 12 Supermärkte sind geplant, ausserdem ein weiteres Logistikzentrum auf der Insel Gran Canaria. Insgesamt wird Lidl im Laufe des Jahres mehr 600 Mitarbeiter auf den Insel einstellen, 2.200 Arbeitsplätze werden indirekt durch die Lidl-Niederlassungen geschaffen.
Der Karneval von Maspalomas wird wie geplant stattfinden. Das bestätigte gestern die Bürgermeisterin, Mari Pino Torres, in einer Pressekonferenz. Erst am Mittwoch hat Concepcion Narvaez, die Tourismuschefin der Gemeinde, Probleme in der Organisation des Karnevals angekündigt, diese wurden gestern von der Bürgermeisterin zurückgewiesen. Die Organisation verlaufe nach Plan, der Karneval von Maspalomas wird von 11. bis 22. März stattfinden.
San Fernando de Maspalomas 2014 – das ist der Name für das neue Projekt eines offenen Einkaufszentrums im alten Ortsteil von San Fernando. In den kommenden Jahren wird der Teil San Fernandos, zwischen der Hauptstrasse GC-500 und dem Einkaufszentrum San Fernando komplett restauriert, hier werden überall offenen Einkaufsstrassen und neue Grünanlagen und Ruhezonen entstehen, 2014 soll der ganze Ortsteil dann in neuem Glanz erstrahlen. Geplant ist eine Investition von rund 8,3 Millionen Euro, das gesamte Gebiet soll in ein neues, modernes Geschäfts- und Einkaufsviertel verwandelt werden.
Änderungem im Linienbusnetz hat der zuständige Direktor von Global Gran Canaria gestern bekanntgegeben. Ab Februar wird Global verschiedene verlustträchtige Linienverbindungen einstellen, betroffen sind vor allem die entlegeneren Ortschaften, wie Cercado de Espino oder Pozo Izquierdo. Auf vielen dieser Stecken sind die Busse kaum genutzt, das Unternehmen kann die Strecken aus Kostengründen nicht mehr aufrecht erhalten. Für die Bevölkerung soll es allerdings keine Einschränkungen geben, anstatt der teueren Linienbusse hat Global Verträge mit den Taxiunternehmen abgeschlossen, die Strecken werden in Zukunft von kleinen, kostengünstigen Minibussen betrieben.
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| Aktualisiert am: Donnerstag, 14.01.2010 08:05 |
Nachrichten vom 14. Januar 2010 |
Die Urlauberzahlen sind im Dezember weiter zurückgegangen. Gestern hat das Tourismusministerium die aktuellen Daten veröffentlicht, demnach haben im Dezember um 13 % weniger Urlauber die Kanaren besucht, als noch im Jahr 2008. Vor allem aus Deutschland und Großbritannien sind Rückgänge zu verzeichnen, aufgeholt haben dagegen die Urlauber aus Norwegen und Polen, die im Dezember – neben den Festlandspaniern – einen beträchtlichen Teil der Besucher ausgemacht haben. Insgesamt haben im Jahr 2009 7.982.256 Urlauber die kanarischen Inseln besucht.
Die Zahl der Arbeitslosen steigt weiter an. Für Januar werden in Spanien 65.000 weitere Arbeitslose erwartet, das bestätigte gestern der zuständige Minister der spanischen Regierung, Celestino Corbacho. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt wird sich vorraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte 2010 verbessern, bis sich der Arbeitsmarkt komplett erholt hat, kann es bis zu 5 Jahre dauern, zeigt eine aktuelle Studie, die vom Arbeitsministerium in Auftrag gegeben wurde. Insgesamt waren von der Wirtschaftskrise in Spanien mehr als 1 Million Arbeitsplätze betroffen.
Spekulationen gibt es derzeit um die Liste der Partido Popular für die Wahlen im Jahr 2011. Jose Manuel Soria, der Vize-Präsident der kanarischen Regierung und Vorsitzende der PP auf den Kanaren wird lt. Angaben der PP-Führung nicht um das Amt des Spitzenkandidaten kandidieren, er will neuen Gesichtern den Vortritt lassen, hiess es aus der Parteizentrale. Wer diese neuen Gesichter sind, ist allerdings unklar, die Kandidaten sollen erst in einigen Wochen gewählt werden, die Parteibasis ist dabei gespalten. Man darf auf den Parteitag der Konservativen im Frühjahr gespannt sein.
Trauer auf einem Gymnasium in Las Palmas: gleich 2 Mitglieder des Lehrkörpers sind in den vergangenen Wochen gestorben, pikanterweise beide an den Folgen oder in indirektem Zusammenhang mit der Grippe A. Der 42jährige Carlos Perez ist am 16. Dezember im Hospital Insular an den Folgen einer Infektion gestorben, nur wenige Wochen später, am Montag dieser Woche ist sein Kollege Jose Deus, 54 Jahre alt, ebenfalls an den Folgen einer Virusinfektion verstorben. Eltern und Schüler sind verunsichert, die Gesundheitsbehörde untersucht, ob ein Zusammenhang bzw. eine mögliche Infektion in der Schule vorliegt.
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| Aktualisiert am: Dienstag, 12.01.2010 09:55 |
Nachrichten vom 12. Januar 2010 |
In Maspalomas ist am Montag eine Frau wegen Betrugs und Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz festgenommen worden. Die 21jährige hatte Rezepte für das Medikament Rohypnol gefälscht und teuer verkauft, lt. Angaben der Polizei sind einige Dutzend dieser gefälschten Rezepte im Umlauf. Angezeigt wurde der Vorfall von jenem Arzt, dessen Briefkopf und Berechtigungsnummer die Frau benutzt hat. Sie hat ein Originalrezept des Arztes eingescannt und die neuen Rezepte am Computer perfekt gefälscht.
Wieder Chaos am Flughafen Gran Canaria, diesmal auf allen Flugverbindungen mit dem spanischen Festland. Madrid-Barajas ist gestern zeitweise gesperrt worden, Grund sind die massiven Schneefälle und der Kälteeinbruch in der spanischen Hauptstadt. Die Passagiere nach Madrid mussten stundenlang auf ihre Flüge warten, erst am frühen Abend hat sich die Situation am Festland leicht beruhigt, und viele Urlaubsgäste konnten die Heimreise antreten.
Neue Aufgaben übernimmt ab sofort die Policia Canaria: wie der Präsident der kanarischen Regierung, Paulino Rivero, gestern in einer Pressekonferenz angekündigt hat, wird die Policia Canaria ab sofort Kontrollen vor den Schulen der Inseln durchführen, Ziel ist es, den Drogenhandel vor den Schulen in den Griff zu bekommen. Vor allem an den Schulen der beiden Hauptstädte Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria wird fleissig mit Drogen gehandelt, viele Elternorganisationen klagen seit langem an und fordern mehr Kontrollen. Ein neuer Einsatzplan für die Policia Canaria soll jetzt helfen, das Problem - zumindest langfristig - zu lösen.
Die Verhandlungen der Fluglotsen mit der AENA, der Flughafenverwaltungsgesellschaft, gehen weiter. Lt. Aussagen eines Sprechers der AENA wird es keine weiteren Streiks geben, die Flugkontrolle über den kanarischen Inseln ist garantiert. Die AENA plant eine drastische Kürzung der Gehälter der Fluglotsen, diese sind in Spanien so hoch bezahlt, wie nirgend anderswo in Europa, bestätigte ein Sprecher der AENA.
In Playa de las Americas, im Süden Teneriffas, ist gestern der Sicherheitschef eines Hotels festgenommen worden. Der Mann soll – lt. Aussagen der Polizei - für verschiedene Einbrüche in die Hotelzimmer der Gäste verantwortlich sein. In dem betroffenen Hotel klagen die Besucher seit knapp einem Jahr über Diebstähle, die Ermittlungen der Polizei haben jetzt ergeben, dass der 33jährige Sicherheitschef selbst für die Einbrüche verantwortlich zu sein scheint. Der Mann bestreitet die Vorwürfe, die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. |
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| Aktualisiert am: Montag, 11.01.2010 07:48 |
Nachrichten vom 11. Januar 2010 |
Bei einem Autounfall im Stadtteil Siete Palmas sind am Sonntag morgen 5 Jugendliche zum Teil schwer verletzt worden. Die Jungs, alle zwischen 14 und 16 Jahre alt, haben sich mit dem Fahrzeug überschlagen und sind in einen „barranco“ gestürzt, lt. Aussagen von Zeugen wollten die Jungendlichen einer Polizeikontrolle entgehen. Der 15jährige Fahrer und der 14jähriger Beifahrer erlitten schwere Verletzungen, die anderen 3 Jugendlichen, die sich im Fond des Wagens befanden, kamen mit leichten Verletzungen davon.
Für 15 Euro kann man derzeit von Insel zu Insel fliegen, und zwar mit der Binter Canarias. Die Binter bietet Flüge zum Sondertarif an, gebucht werden kann ab heute bis einschliesslich 17. Januar, die Flüge gelten für die Monate Februar und März. Verfügbar sind die Billigtarife auf allen Flügen der Binter, allerdings nur jeweils wenige Plätze, das heisst, wer dabei sein will, muss schnell buchen. In Puerto Rico ist am Wochenende ein Mann in einem Swimmingpool einer Hotelanlage ertrunken. Lt. Angaben der Polizei ist der Mann in den Pool gestürzt, er ist dabei verletzt worden und ertrunken, alle Rettungsversuche kamen zu spät. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Urlauber aus Skandinavien.
Chaos gab es an diesem Wochenende auch am Flughafen Gran Canaria. Nach den Flugverbindungen auf die Britischen Inseln sind auch die Flüge nach Deutschland mit teilweise stundenlangen Verspätungen gestartet. Die Flughäfen Frankfurt, Düsseldorf und Nürnberg waren zeitweise komplett gesperrt, die Passagiere sind zum Teil auf andere Flüge umgebucht worden. Für den Beginn der Woche erwartet die AENA eine Beruhigung der Situation.
Mehr Einblick in die Bankgeschäfte jedes einzelnen erhält in Zukunft die „hacienda“: am Freitag ist ein dementsprechendes, neues Gesetz verabschiedet worden, die Banken müssen demnach Überweisungen bzw. Keditkartenzahlungen von über 3.000 Euro an die „hacienda“ melden. Das Gesetz tritt mit sofortiger Wirkung in kraft, die Meldung der Banken an die „hacienda“ erfolgt einmal pro Jahr. |
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| Aktualisiert am: Freitag, 08.01.2010 07:44 |
Nachrichten vom 8. Januar 2010 |
Die Polizei auf Lanzarote ermittelt derzeit in einem brutalen Mordfall: ein Unternehmer ist am Donnerstag früh in seinem Wohnhaus in Uga, in der Gemeinde Yaiza, tot aufgefunden worden. Der Mann wies zahlreiche Verletzungen auf, erste Spuren weisen auf einen Raubüberfall hin, aus dem Haus sind zahlreiche Wertgegenstände verschwunden. Der Mann befand sich allein im Haus, die Ehefrau und die beiden Kinder waren zum Zeitpunkt der Tat bei Verwandten in Las Palmas de Gran Canaria. Hinweise auf den oder die Täter gibt es bislang keine.
Seit gestern läuft im Teatro Perez Galdos in Las Palmas das Musical „Mamma Mia!! Die Mamma Mia!-Crew ist derzeit auf Tournee in Spanien, bis Mittwoch Abend war Mamma Mia! zu Gast auf Teneriffa, dort war das Musical ein großer Erfolg und erhielt begeisterte Kritiken der Zuschauer. Mamma Mia! läuft noch bis einschliesslich 29. Januar in Las Palmas, die Karten sind im Teatro Perez Galdos oder über das Buchungssystem der La Caja erhältlich.
Mehr als 95.000 Menschen haben im vergangenen Monat die Sandkrippe an der Playa de las Canteras besucht. Die Krippe war bis gestern Donnerstag für das Publikum geöffnet, sie wurde am vergangenen 4. Dezember von verschiedenen Künstlern aus allen Teilen der Welt fertiggestellt. Der Besucherandrang war in diesem Jahr besondern hoch, bestätigte der zuständige Stadtrat der Stadtverwaltung Las Palmas, Hector Nunez, die Einnahmen aus den freiwilligen Spenden der Besucher werden der Ronald McDonald-Foundation zur Verfügung gestellt.
Im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria liegt seit heute morgen das Schulschiff der spanischen Marine „Juan Sebastian de Elcano“. Das Schiff wird am Samstag in einem offiziellen Akt der Marinebasis Las Palmas übergeben, heute nachmittag ist das Schiff für Besucher geöffnet. Interessierte können die „Juan Sebastian de Elcano“ zwischen 15 und 18 Uhr im Hafen von Las Palmas, an der Muelle Santa Catalina, besichtigen.
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| Aktualisiert am: Donnerstag, 07.01.2010 07:50 |
Nachrichten vom 7. Januar 2010 |
Bei einem Autounfall sind am Dienstag Abend 2 Personen schwer verletzt, worden. Ein 17jähriges Mädchen und ein 18Jähriger sind mit ihrem Fahrzeug an einer Schotterpiste ins Schleudern gekommen und in einen Graben gerutscht, das Fahrzeug hat sich dabei mehrmals überschlagen. Die beiden Verletzten mussten mit dem Rettungshelicopter ins Krankenhaus nach Las Palmas gebracht werden.
Auf den Kanaren beginnt heute der Winterschlussverkauf – und die Prognosen für die Geschäftsleute sind nicht unbedingt rosig. Lt. Ersten Umfragen geben die Canarios in diesem Jahr weniger als 90 Euro während des Schlussverkaufs aus, das sind um fast 20 % weniger als in den Jahren davor. Vor allem in der Textilbranche ist die mangelnde Kauflust stark zu spüren, schon das Weihnachtsgeschäft war in diesem Jahr so schlecht, wie schon seit Jahren nicht mehr. Konsumentenverbände rechnen während des Schlussverkaufs mit attraktiven Rabatten, die Geschäfte haben angekündigt, die Kunden mit Preisnachlässen von bis zu 70 % in die Geschäfte zu locken.
Zu Flugausfällen und stundenlangen Verspätungen kam es gestern auf den kanarischen Flughäfen, und zwar auf den Flügen Richtung Großbritannien. Grund ist der dortige Wintereinbruch, die Flughäfen Birmingham und Manchester waren zeitweise gesperrt, Passagiere mussten stundenlange Wartezeiten in kauf nehmen.
Die Zahl der Arbeitslosen auf den Kanarischen Inseln ist im Jahr 2009 stark angestiegen, und zwar um 22,56 %. Das belegt eine erste Statistik der Arbeitsämter, betroffen sind vor allem junge Menschen und Arbeitnehmer ohne Ausbildung. Ab Januar sollen neue Massnahmen der kanarischen Regierung gemeinsam mit den Arbeitsämtern den Markt wieder ankurbeln, die Regierung will Ausbildungsplätze und Niedriglohnjobs für Langzeitarbeitslose forcieren.
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| Aktualisiert am: Dienstag, 05.01.2010 07:55 |
Nachrichten vom 5. Januar 2010 |
"Mehr Verantwortungsbewusstsein in bezug auf die Umwelt" will die Handelskammer Las Palmas ihren Mitgliedern mit einer neuen Kampagne vermitteln. Der Schwerpunkt ist die Einschränkung von Plastiktüten. Derzeit verbraucht jeder Bewohner Gran Canarias pro Jahr im Durchschnitt 300 Plastiktüten pro Jahr. Die kanarischen Inseln sind spanienweit immer noch weit zurück, wenn es um Umweltbewusstsein im täglichen Leben Leben geht. Die Geschäfte sollen Alternativen zu den Plastiktüten entdecken, Vorbild der Kampagne sind die Multikonzerne Carrefour und Ikea, die seit einigen Monaten keine Gratistüten mehr im Programm haben.
In San Fernando findet heute abend der traditionelle 3-Königsumzug statt. Die Hl. 3 Könige, Kaspar, Melchior und Balthasar, landen um 17 Uhr mit dem Helicopter auf dem Platz vor dem Stadion von Maspalomas in San Fernando. Nach einer ausführlichen Begrüßung steigen die Könige auf ihre Kamele und reiten einmal quer durch San Fernando. Die Route führt dabei über die Avda. de Tejeda, Avda. de Galdar, vorbei am Einkaufszentrum San Fernando, zur Kirche. Auf dem Weg warten mehrere kleine Stände auf jene Besucher, die ihre Reyes-Geschenke noch in letzter Minute kaufen wollen. Die Strassen Avda. de Tejeda und Avda. de Galdar werden während des Umzugs gesperrt, der Verkehr großräumig umgeleitet.
In Las Palmas de Gran Canaria ist gestern die neue Vizeministerin für Tourismus, Yolanda Perdomo, vorgestellt worden. Perdomo nimmt den Platz von Maria del Carmen Hernandez Bento ein, die die kanarische Regierung gestern verlassen hat. Yolanda Perdomo ist von der Tourismusministerin, Rita Martin, und Jose Manuel Soria, gestern offiziell der Presse vorgestellt worden.
Auf dem Flughafen Gran Canaria ist eine junge Frau verhaftet worden, die mehr als ein halbes Kilogramm Kokain in den Windeln ihres Babys versteckt hatte. Den Beamten der Guardia Civil war die junge Frau aufgefallen, weil sie sich "merkwürdig nervös" verhalten hatte, so ein Polizeisprecher. Bei der Durchsuchung des Gepäcks war die Frau schliesslich geständig, und zeigte den Beamten das Kokain, das in mehreren Päckchen zwischen den Windeln ihres 3 Monate alten Babys versteckt war. Die Frau ist angezeigt worden. Nach den Hintermännern wird noch gefahndet. |
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| Aktualisiert am: Montag, 04.01.2010 07:45 |
Nachrichten vom 4. Januar 2010 |
Fast 60 Minuten lang musste der Flugbetrieb am Flughafen Gran Canaria gestern eingestellt werden. Grund war ein Stromausfall, der wichtige Teile des „towers“ lahmgelegt hatte, die Flugkontrolle musste bis auf weiteres ausgesetzt werden. Betroffen waren insgesamt 43 Flugzeuge, einige konnten erst mit mehreren Stunden Verspätung starten, ankommende flugzeuge wurden währenddessen nach Teneriffa umgeleitet und konnten erst am Nachmittag ihren Flug nach Gran Canaria fortsetzen.
Bei einem Autounfall an der Plaza de Maspalomas ist in der Nacht zum Sonntag ein junger Mann schwer verletzt worden. Der 22jährige ist von einem Auto angefahren und zu Boden gestossen worden, der Fahrer des Wagens hat Fahrerflucht begannen. Der Unfall ereignete sich gegen 3 Uhr morgens, der junge Mann ist mit schweren Verletzungen in die Clinica Roca gebracht worden, wo er zur Zeit noch stationär behandelt wird.
Mehr als 4,5 Millionen Fernsehzuschauer haben in der Silvesternacht den Jahreswechsel am Faro de Maspalomas gesehen. Das belegt die aktuelle Statistik der Fernsehanstalt TVE. Television Espanola hat erstmals den Jahreswechsel vom Süden Gran Canarias aus übertragen, ein kleiner Event am Leuchtturm, dem südlichsten Punkt der Insel, wurde spanienweit übertragen.
In Las Palmas de Gran Canaria findet seit gestern Sonntag die traditionelle Messe des Kunsthandwerks statt. An der Plaza San Telmo stellen die Vertreter des kanarischen Kunsthandwerks ihre Produkte und auch ihr Können zur Schau. Die Messe ist noch bis zum 5. Januar täglich geöffnet.
Das neue Jahr beginnt mit Preiserhöhungen. Strom und Wasser sind ab 1. Januar teurer geworden, beim Wasser variieren die Preiserhöhungen je nach Anbieter, Strom wird auf den Inseln um bis zu 2,6 % teurer. Ebenfalls angehoben werden die Gemeindesteuern in den meisten der 21 Kommunen Gran Canarias, die Gemeinden selbst begründen die Steuererhöhungen mit den gestiegenen Personalkosten und notwenigen Zusatzinvestitionen um die Krise zu bewältigen.
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