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>>> Gran Canaria Nachrichten - Archiv (Ältere Meldungen)
Aktualisiert am: Freitag, 03.07.2009 10:10

Nachrichten vom 3. Juli

In Las Palmas de Gran Canaria ist am Donnerstag morgen eine junge Frau von ihrem Lebensgefährten niedergestochen und schwer verletzt worden. Die 20jährige erlitt Verletzungen am Hals und an Armen und Beinen. Nachbarn hatten den Streit des Paares mitbekommen und die Polizei verständigt. Die Frau hat versucht ihrem Angreifer über einen Balkon im 9. Stock des Wohnhauses zu entkommen. Der Täter, ein 22jähriger Mann aus Kolumbien, gab gegenüber der Polizei an aus Eifersucht auf seine Freundin eingestochen zu haben.

Am Gericht in San Bartolome de Tirajana haben gestern die Untersuchungen über den vermeintlichen Scheckbetrug im Rathaus von Maspalomas begonnen. Im Vorjahr ist die Kopie eines Schecks über 114.600 Euro aufgetaucht, der die vermutlich gefälschte Unterschrift von Ex-Bürgermeisterin Concepcion Narvaez trägt. Der Scheck war für den Kauf eines Grundstückes ausgestellt worden, da der Kauf im letzten Moment storniert wurde, ist er aber offiziell nie ausgestellt bzw. unterschrieben worden. Unter Verdacht steht eine Mitarbeiterin des Rathauses, die Frau war aufgeflogen, als sie versucht hat, den Scheck bei der Bank einzulösen.

32 Strände auf den Kanaren haben gestern die "Blaue Flagge" erhalten. Diese wird seit 1987 in Zusammenarbeit mit der F.E.E. - der Foundation for Environmental Education - vergeben, wenn bestimmte Anforderungen wie Wasserqualität, Sicherheitsstandards, Serviceleistungen und andere Umweltauflagen erfüllt werden. Die Blaue Flagge ist das erste gemeinsame Umweltsymbol, das für jeweils ein Jahr vergeben wird.

Das Innenministerium hat gestern die "Operacion Verano 2009" gestartet. Ab sofort werden 4.500 zusätzliche Beamte in den Urlaubsgebieten der Inseln für mehr Sicherheit sorgen. Die Beamten sollen mit verstärkter Präsenz und Routinekontrollen die Kriminalität einschränken. Die Zahl der Beamten ist seit den letzten Jahren erstmals angehoben worden, in der Sicherheitsdirektion befürchtet man im Sommer einen Anstieg der kleineren Delikte, wie Einbrüche und Taschendiebstähle.
Aktualisiert am: Donnerstag, 02.07.2009 09:43

Nachrichten vom 2. 7.

Bei Tafira im Norden Gran Canarias hat ein Beamter der Guardia Civil seine Lebensgefährtin erschossen. Die 30jährige wollte die Beziehung beenden, daraufhin hat der Mann die Nerven verloren und seine Freundin mit 2 Schüssen getötet. Im Anschluss an die Tat hat er selbst die Polizei gerufen und den Beamten erklärt, seine Freundin hätte sich selbst erschossen. Diese Aussage konnte von der Kriminalpolizei widerlegt werden, wenig später gestand er die Tat.

Das kanarische Parlament wird erstmals kürzere Sommerferien machen. Anstatt Mitte September / Anfang Oktober werden die Parlamentarier heuer erstmals bereits Anfang September ihre Arbeit wieder aufnehmen, die letzte Sitzung Mitte Juli ist ebenfalls später als sonst. Das kanarische Parlament reagiert damit auf die Vorwürfe, jene Autonomieregierung in Spanien zu sein, die am wenigsten arbeitet. Die Ferienzeiten sind an Festland-Spanien angepasst worden, erklärte ein Parlamentsprecher gestern kurz der Presse.

Die Haushaltsausgaben der Gemeinde San Bartolome de Tirajana waren 2008 wieder zu hoch. Lt. ersten Angaben ist das Budget der Gemeinde weit überschritten worden, es wurden Verluste von rund 28,7 Millionen Euro gemacht. Einnahmen von 82.608.600 Euro, stehen Ausgaben von 111.369.500 Euro gegenüber. Die Opposition verlangt eine Sonderprüfung der Gemeinde und reklamiert vor allem die hohen Personalkosten der Kommune.

Ein Leck in einem Abwasserrohr hat gestern Nachmittag die halbe Stadt Arrecife auf Lanzarote lahm gelegt. Die Wasserleitungen der Inselhauptstadt mussten über Stunden gesperrt werden, der Schaden konnte erst in den Abendstunden behoben werden. Mehrere tausend Haushalte blieben den ganzen Nachmittag über ohne Wasser. Die genaue Ursache des Schadens ist bislang nicht bekannt.

Der Sommerschlussverkauf hat begonnen. Während der "rebajas" in den kommenden Wochen locken die Geschäfte mit großzügigen Rabatten, vor allem Mode wird mit einem Preisnachlass von bis zu 70 % abverkauft.
Trotzdem erwarten viele Geschäfte durch die Krise einen Umsatzrückgang. Es wird erwartet, dass heuer nur ca. 90 Euro pro Kopf für den Sommerschlussverkauf ausgegeben wird, das bedeutet einen Rückgang von fast 30 % gegenüber den Jahren zuvor.

Aktualisiert am: Mittwoch, 01.07.2009 10:14

Nachrichten vom 1. 7.

Auf Lanzarote ist gestern ein Mann festgenommen worden, der vermutlich für die Schleusung von mehreren hundert Immigranten verantwortlich ist. Der 32jährige Marokkaner Brahim J. ist vor einigen Tagen an Bord eines Flüchtlingsschiffes aufgegriffen worden, lt. Angaben der anderen Insassen war er der Bootsführer. Wie sich jetzt herausstellt, ist Brahim J. bereits mindestens 16 Mal mit Flüchtlingsbooten von Marokko aus auf die Kanaren gefahren, unter anderem dürfte er der Bootsführer jener "patera" gewesen sein, die im vergangenen Februar vor der Küste Lanzarotes gekentert ist. Damals starben 25 Immigranten, unter ihnen mehrere Minderjährige.

Schwere Einbussen im Tourismussektor erwarten die Vertreter der Tourismuswirtschaft für dieses Jahr. In einem Meeting gestern Dienstag haben Unternehmer und Wirtschaftsfachleute über die aktuelle Lage diskutiert, das Ergebnis lässt aufhorchen: allein die FEHT, der Verband der Hoteliers, rechnet bis zum Jahresende mit über 50.000 Entlassungen aus dem Tourismusbereich. Lt. den aktuellen Berechnungen werden die Inseln übers Jahr gerechnet 2 Millionen Urlauber weniger verzeichnen, als noch im Vorjahr, das bedeutet einen Einnahmerückgang von rund 1.500 Millionen Euro. Die Unternehmerverbände haben der Regierung zahlreiche Vorschläge zur Ankurbelung des Marktes vorgelegt, darunter eine Förderung der Flughafengebühren bzw. der Flugkosten. Ein günstiger Flug könnte viele animieren, ihre Ferien auf einer der Kanarischen Inseln zu verbringen, meinen die Unternehmer.

In Las Palmas de Gran Canaria ist gestern das Plakat für den nächsten Karneval vorgestellt worden. Der "Carnaval Las Palmas 2010" steht im Motto der Welt des Fernsehens, das Plakat zeigt eine Frau ganz in Rot auf gelbem Hintergrund. Und dementsprechend heißt das Plakat auch: "La mujer de rojo" oder "die Frau in Rot". Entworfen wurde das Plakat vom Grafikdesigner Benjamin Cárdenes.
Der Carnaval in Las Palmas de Gran Canaria findet nächstes Jahr von 26. Januar bis 20. Februar statt.

Seit gestern gibt es keine analoge Fernsehübertragung mehr auf Lanzarote. Lanzarote ist damit die erste der kanarischen Inseln auf denen die Hauptfernsehkanäle ab sofort nur mehr über DVBT zu sehen sind, auf den anderen Inseln werden die Signale noch einige Tage erhalten bleiben. In Zukunft werden nur mehr einige kleine Privatsender über die normale Hausantenne zu empfangen sein, alle größeren Sender haben bereits auf DVBT umgestellt.
Aktualisiert am: Dienstag, 30.06.2009 09:55

Nachrichten vom 30. 6.

Die Polizei hat gestern Details über jenen Mann bekannt gegeben, der sich am vergangenen Wochenende während seiner Verhaftung in seiner Wohnung getötet hat. Ein Sprecher der Policia Nacional erklärte, die Beamten wurden von den Nachbarn gerufen weil der Mann seine Ehefrau geschlagen und bedroht hatte. Während die Beamten die Wohnung des Verdächtigen durchsuchten, hat dieser sich mit Zyankali vergiftet. Erste Meldungen, der Mann hätte sich im Beisein der Beamten erschossen wurden widerlegt. In der Wohnung wurden trotzdem 3 nicht registrierte Schusswaffen gefunden.

Großzügige Zusagen hat der spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero gestern bei seinem Besuch in Las Palmas de Gran Canaria gemacht. Die Kanaren sollen in den kommenden Jahren mehr Förderungen erhalten, u.a. werden fast 100 Millionen Euro in den Tourismus der Inseln fließen. Der Tourismus ist nach wie vor der wichtigste Wirtschaftszweig auf den Inseln und der Motor der gesamten kanarischen Wirtschaft, so Zapatero in einer Pressekonferenz.

Heute ist der letzte Tag für die Abgabe der Steuererklärung. Die Hacienda rechnet mit fast 20.000.000 Anträgen auf Steuerrückzahlungen. Zur Steuererklärung verpflichtet ist in Spanien jeder, der ein Jahreseinkommen von über 22.000 Euro brutto hat. In diesem Jahr sollen die Steuerrückzahlungen etwas zügiger abgerechnet werden und bereits im Juli bei den Empfängern ankommen, verspricht man bei der Hacienda.

In Mogan fand gestern der erste Mercadillo de Artesania y Gastronomia statt. Ab sofort wird der Markt jeden Montag an der Playa de Mogan stattfinden. Vom kanarischen Kunsthandwerk bis zum typischen Leckerbissen ist alles dabei. Die Gemeinde hat vorerst 70 Marktstände bereitgestellt, geplant ist bei Bedarf auf bis zu 150 Stände zu erhöhen.
Aktualisiert am: Montag, 29.06.2009 10:16

Nachrichten vom 29. Juni

Jose Luis Rodriguez Zapatero, der spanische Ministerpräsident, wird heute auf Gran Canaria erwartet. Zapatero trifft hier mit dem kanarischen Regierungschef Paulino Rivero und den Ministern für Handel und Industrie sowie Arbeit und Soziales zusammen. In einem Gipfel sollen Maßnahmen zur Belebung des Arbeitsmarktes erörtert werden. Für den Nachmittag ist eine Pressekonferenz angesetzt, gegen Abend wird Zapatero die Insel wieder in Richtung Madrid verlassen.

Ab Mittwoch fällt das Energiemonopol in Spanien endgültig. Die Übergangsfristen sind dann abgelaufen, jeder Konsument kann dann frei seinen Anbieter wählen - sofern Alternativen vorhanden sind. Das genau ist nämlich das Problem - während man noch vor Jahren auf eine Freigabe des Marktes gedrängt hat, haben Unelco & Co bisher kaum Konkurrenz. Und selbst wenn, dann halten diese sich werbemäßig äußerst bedeckt. Konsumentenverbände rechnen allerdings damit, dass in den kommenden Monaten mehrere Anbieter für Gas, Strom und andere Energiequellen auf den Markt strömen und mit Konkurrenzdruck die Preise etwas senken.

Die Handelskette Carrefour will die Plastiktüten in ihren Supermärkten abschaffen. Das hat ein Sprecher des Unternehmens am Wochenende bekannt gegeben. Bis zum Jahresende sollen die Gratis-Tüten aus allen Carrefour-Märkten verschwunden sein, bis dahin will das Unternehmen umweltfreundliche Tragtaschen am seine Kunden verteilen, um diesen die Umstellung zu erleichtern. Carrefour ist die erste Kette, die diese Maßnahmen umsetzt, es wird erwartet, dass andere dem Beispiel folgen. Spanien ist eines der Länder der EU in denen am meisten Plastiktüten verbraucht werden, im Durchschnitt nutzt jeder Einwohner pro Jahr 238 Tüten, davon werden nur 10 % recycled.

Im Kongresspalast von Meloneras fand am Wochenende die erste "Expo Meloneras" statt. Expo Meloneras ist die erweiterte Ausgabe der "Moda Calida", der internationalen Bademodeschau, die seit Jahren auf Gran Canaria stattfindet. Diese soll jetzt zu einer Bademodenmesse von internationalem Rang werden, neben der Schau haben diesmal die Aussteller das erste Mal die Möglichkeit gehabt, ihren potentiellen Kunden die neuen Modelle auf Messeständen zu präsentieren. Die erste EXPO war jedenfalls ein Erfolg, da waren sich Veranstalter, Aussteller und Besuchern einig.
Aktualisiert am: Freitag, 26.06.2009 09:56

Nachrichten vom 26. 6.

Auf Teneriffa ist gestern ein Flüchtlingsschiff mit 41 illegalen afrikanischen Immigranten angekommen. Das "cayuco" wurde vor der Küste von der Guardia Civil entdeckt und in den Hafen von Los Cristianos gebracht. Die 41 Flüchtlinge waren lt. Angaben der Behörden zum Teil stark geschwächt und mussten medizinisch versorgt werden.

Die Sandentnahme am Las Canteras-Strand wird am 1. Juli abgeschlossen sein, das erklärte gestern der zuständige Beamte der Stadtverwaltung von Las Palmas. In den vergangenen Wochen sind 60.000 m3 Sand vom Canteras Strand entnommen worden, ein Großteil wird für die Aufschüttung der Küstenabschnitte zwischen Playa del Ingles und Las Burras verwendet werden.

Die Europäische Kommission hat den "silbo gomero" offiziell als Sprache anerkannt. Der "silbo" ist eine weltweit einzigartige Pfeifsprache, mit der sich die Einwohner La Gomeras bereits vor Jahrhunderten verständigt haben. Selbst heute wird der "silbo" noch gelehrt, und genau das, soll die offizielle Anerkennung auch fördern. Der "silbo gomero" ist bereits vor Jahren von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden.

Gloria Estefan kommt nach Las Palmas de Gran Canaria. Die "reina del pop latino" gibt am 25. Juli ein Konzert in der Hauptstadt Gran Canarias, über den genauen Austragungsort wird derzeit noch verhandelt. Unklar ist, ob Gran Canaria die einzige Station auf der Tournee von Gloria Estefan ist, ein Konzert auf Teneriffa war zwar im Gespräch, vom Management der Künstlerin gab es dazu gestern allerdings keine Angaben.
Aktualisiert am: Donnerstag, 25.06.2009 09:25

Nachrichten vom 25. Juni

Eine Flotte von Wasserflugzeugen soll in Zukunft das Verkehrsnetz zwischen den kanarischen Inseln erweitern. Die erste 3 Flugzeuge sind bestellt, sie sollen ab 2010 zwischen Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife verkehren. Die Flugzeuge stammen von der kanadischen Firma Harbour Air Seaplanes, dem größten Hersteller von Wasserflugzeugen der Welt. Die Flugzeuge des Typs Viking verfügen über 19 Passagierplätze, die voraussichtliche Flugzeit zwischen den beiden Hauptstädten wird ca. 35 Minuten betragen. Neben dem Umweltaspekt sehen die zukünftigen Betreiber beträchtliche Vorteile im Zeitplan der Reisenden. Die "hidroaviones" starten und landen direkt im jeweiligen Hafen der Stadt, sowohl in Las Palmas als auch in Santa Cruz wird dafür ein eigener Landesteg bereitgestellt, die Boardingzeiten sind kurz.

Auf einer Finca in Tunte bei San Bartolome de Tirajana ist am Mittwoch ein Feuer ausgebrochen. Der Brand wurde lt. Angaben der Feuerwehr gelegt, bisher unbekannte Täter hatten gleich mehrere Feuerstellen auf dem Gelände der Finca gesetzt, vermutlich geschah das ganze gegen 4 Uhr morgens. Der Schaden hielt sich zum Glück in Grenzen, ein Nachbar hat das Feuer rechtzeitig entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Die Eigentümer der Finca haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Auf der Strasse zwischen Galdar und Sardina ist am Dienstag abend ein Mann überfahren und schwer verletzt worden. Der Mann ist beim Überqueren der Strasse von einem Fahrzeug erfasst worden. Der Lenker ist unerkannt vom Tatort geflüchtet. Ein nachkommendes Auto hat den Verletzten gefunden und die Rettung gerufen. Der Mann ist mit schweren Verletzungen ins Hospital Doctor Negrin gebracht worden.

Auf Teneriffa ist am Mittwoch ein Tourist während einer Wanderung schwer verletzt worden. Der Unfall geschah gegen 12 Uhr mittags im Barranco del Infierno im Gemeindegebiet von Adeje. Lt. Angaben der Behörden hatte sich ein Stein aus einer Felsmauer gelöst und den Wanderer am Bein getroffen. Der Verletzte musste mit dem Rettungshubschrauber aus dem unwegsamen Gelände geborgen werden, er wurde ins Krankenhaus von La Laguna gebracht.
Aktualisiert am: Montag, 22.06.2009 10:07

Nachrichten vom 22. Juni

In der Nacht zum Sonntag ist bei El Hornillo ein 42jähriger Brite überfahren und getötet worden. Die Unfallursache ist bislang unklar, der britische Resident ist lt. Auskunft der Polizei mehrmals überfahren worden, ob von ein und demselben Fahrzeug oder von verschiedenen Autos ist noch unklar. Gefunden wurde die Leiche erst gegen 5 Uhr morgens von einem Taxifahrer. Zu dem Zeitpunkt dürfte der Mann lt. Angaben der Gerichtsmedizin allerdings schon mehr als 2 Stunden tot gewesen sein.

Auf Lanzarote ist am Samstag ein Flüchtlingsschiff mit 27 illegalen Immigranten an Bord angekommen. Die "patera" ist am frühen Nachmittag von Anwohnern an einem Küstenabschnitt bei Haria gesehen worden, Beamte der Küstenwache haben das Schiff daraufhin in den Hafen geleitet. Unter den 27 Flüchtlingen befinden sich lt. Angaben der Polizei zahlreiche Minderjährige.

Noch ist unklar, ob in diesem Jahr das traditionelle Johannisfeuer an der Playa del Ingles stattfindet. Das erklärte der zuständige Gemeinderat Eulogio Hernandez am Wochenende gegenüber der Presse. Der Grund: von der Küstenverwaltung liegt bisher keine offizielle Genehmigung für das Feuer vor. Morgen Dienstag werden an vielen Stränden der Inseln die traditionellen "hogueras", die Lagerfeuer, stattfinden. Tausende von Menschen finden sich an den Stränden ein, um die"noche de San Juan" gemeinsam zu feiern.

650 Häuser und Wohnungen auf den Kanarischen Inseln werden in den kommenden Wochen von Banken und Kreditinstituten versteigert. Es handelt sich dabei um die sogennante "erste Welle" der Hypothekenkrise. Die Banken in Spanien haben jahrelang großzügig Hypotheken vergeben, was dazu geführt hat, dass viele Familien heute ihre Raten nicht mehr bezahlen können. Über den Ausgang der Versteigerungen brauchen sich die Kreditinstitute aber anscheinend keine Gedanken zu machen, der Ansturm dürfte groß sein, immerhin liegen die Ausrufungspreise der Immobilien weit unter dem offiziellen Wert.
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