>>> Gran Canaria Nachrichten - Archiv (Ältere Meldungen)
| Aktualisiert am: Donnerstag, 02.09.2010 09:38 |
Nachrichten vom 2. September 2010 |
Auf allen kanarischen Inseln herrscht weiterhin höchste Warnstufe in bezug auf Waldbrandgefahr. Im Gebiet von Cueva Grande bei San Mateo konnte gestern nachmittag ein kleines Feuer gerade noch rechtzeitig gelöscht werden, es bestand die Gefahr, dass sich das Feuer auf ein angrenzendes Waldstück ausbreitet. Einsatzkräfte aus den umliegenden Gemeinden waren stundenlang im Einsatz, gegen Nachmittag konnte Entwarnung gegeben werden.
Die Polizei hat gestern im Süden Gran Canarias einen belgischen Staatsbürger festgenommen, der via Interpol gesucht wurde. Der Mann ist in seinem Heimatland Belgien wegen Betrugs in grossem Rahmen im Zusammenhang mit Diamantenhandel verurteilt worden, er befand sich jahrelang auf der Flucht. Jetzt ist der 69jährige während eines Urlaubs in einem Luxushotel im Süden Gran Canarias entdeckt und verhaftet worden, er wird in den nächsten Tagen nach Belgien ausgeliefert.
Sparen müssen die Inselregierungen der Kanaren, dazu hat die kanarische Verwaltung, insbesondere deren Präsident, Paulino Rivero, aufgerufen. Am Samstag treffen sich die wichtigsten Minister der einzelnen Inselverwaltungen auf Teneriffa, um ihre Budgets für 2011 vorzulegen und gegebenenfalls Punkte daraus zu streichen. Aus den bisherigen Budgetvorlagen müssen insgesamt 950 Millionen Euro eingespart werden.
Die kanarische Wirtschaft verzeichnet auch im 3. Trimester ein Nullwachstum. Trotz des starken Besucherstroms während der Sommerferien konnte keine Besserung verzeichnet werden, der Grund liegt lt. Wirtschaftsforschungsinstitut an einer völligen Stagnation des Dienstleistungssektors. Im Bereich der Dienstleistungen sind seit Jahresbeginn rund 36.000 Arbeitsplätze gestrichen worden, die Arbeitslosenquote auf den Kanaren hat mittlerweile die 30 %-Marke erreicht. Bis zum Jahresende wird ein leichter Anstieg der Wirtschaft und eine leichte Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt erwartet.
An der Playa del Ingles ist eine 70jährige Frau ertrunken. Die Frau war am Dienstag Abend zum Baden nahe der Dünenspitze, vermutlich hatte sie die starke Strömung unterschätzt und erlitt einen Schwächeanfall. Urlauber haben noch versucht, die 70jährige aus dem Wasser zu retten, die Hilfe kam allerdings zu spät, die Frau verstarb noch an der Unfallstelle.
Glück im Unglück hatte ein 19jähriger Autofahrer in der Nacht zum Mittwoch auf der GC-500 in Höhe von Pasito Bea. Der junge Mann ist mit seinem Fahrzeug von der Strasse abgekommen und ca. 10 Meter tief in einen Abhang geschlittert, er kam mit leichten Verletzungen davon. Der Unfall geschah gegen 22 Uhr abends, die Unfallursache war vermutlich überhöhte Geschwindigkeit.
Die Kanaren gehören zu jenen Regionen in Spanien, wo die Menschen am meisten fernsehen. Nach der Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens ist ein weiterer Anstieg zu verzeichnen, lt. Statistik verbringt jeder Canario durchschnittlich 206 Minuten täglich vor dem Fernseher und wird damit nur von den Bewohnern der Regionen Aragon und Andalucia übertroffen. Am wenigsten sitzen übrigens die Bewohner der Region Madrid vor der Glotze, lt. Statistik nur 155 Stunden täglich.
Es wird etwas kühler – das versprechen uns zumindest die Meteorologen. Nach der Hitzewelle der vergangenen Tage ist heute auf allen Inseln eine leichte Abkühlung zu verzeichnen, das Wetter bleibt nach wie vor gut, nur im Norden Gran Canarias kann es am Wochenende zu leichten Regenschauern kommen.
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| Aktualisiert am: Donnerstag, 02.09.2010 09:00 |
Nachrichten vom 2. September 2010 |
Auf allen kanarischen Inseln herrscht weiterhin höchste Warnstufe in bezug auf Waldbrandgefahr. Im Gebiet von Cueva Grande bei San Mateo konnte gestern nachmittag ein kleines Feuer gerade noch rechtzeitig gelöscht werden, es bestand die Gefahr, dass sich das Feuer auf ein angrenzendes Waldstück ausbreitet. Einsatzkräfte aus den umliegenden Gemeinden waren stundenlang im Einsatz, gegen Nachmittag konnte Entwarnung gegeben werden.
Die Polizei hat gestern im Süden Gran Canarias einen belgischen Staatsbürger festgenommen, der via Interpol gesucht wurde. Der Mann ist in seinem Heimatland Belgien wegen Betrugs in grossem Rahmen im Zusammenhang mit Diamantenhandel verurteilt worden, er befand sich jahrelang auf der Flucht. Jetzt ist der 69jährige während eines Urlaubs in einem Luxushotel im Süden Gran Canarias entdeckt und verhaftet worden, er wird in den nächsten Tagen nach Belgien ausgeliefert.
Sparen müssen die Inselregierungen der Kanaren, dazu hat die kanarische Verwaltung, insbesondere deren Präsident, Paulino Rivero, aufgerufen. Am Samstag treffen sich die wichtigsten Minister der einzelnen Inselverwaltungen auf Teneriffa, um ihre Budgets für 2011 vorzulegen und gegebenenfalls Punkte daraus zu streichen. Aus den bisherigen Budgetvorlagen müssen insgesamt 950 Millionen Euro eingespart werden.
Die kanarische Wirtschaft verzeichnet auch im 3. Trimester ein Nullwachstum. Trotz des starken Besucherstroms während der Sommerferien konnte keine Besserung verzeichnet werden, der Grund liegt lt. Wirtschaftsforschungsinstitut an einer völligen Stagnation des Dienstleistungssektors. Im Bereich der Dienstleistungen sind seit Jahresbeginn rund 36.000 Arbeitsplätze gestrichen worden, die Arbeitslosenquote auf den Kanaren hat mittlerweile die 30 %-Marke erreicht. Bis zum Jahresende wird ein leichter Anstieg der Wirtschaft und eine leichte Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt erwartet.
An der Playa del Ingles ist eine 70jährige Frau ertrunken. Die Frau war am Dienstag Abend zum Baden nahe der Dünenspitze, vermutlich hatte sie die starke Strömung unterschätzt und erlitt einen Schwächeanfall. Urlauber haben noch versucht, die 70jährige aus dem Wasser zu retten, die Hilfe kam allerdings zu spät, die Frau verstarb noch an der Unfallstelle.
Glück im Unglück hatte ein 19jähriger Autofahrer in der Nacht zum Mittwoch auf der GC-500 in Höhe von Pasito Bea. Der junge Mann ist mit seinem Fahrzeug von der Strasse abgekommen und ca. 10 Meter tief in einen Abhang geschlittert, er kam mit leichten Verletzungen davon. Der Unfall geschah gegen 22 Uhr abends, die Unfallursache war vermutlich überhöhte Geschwindigkeit.
Die Kanaren gehören zu jenen Regionen in Spanien, wo die Menschen am meisten fernsehen. Nach der Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens ist ein weiterer Anstieg zu verzeichnen, lt. Statistik verbringt jeder Canario durchschnittlich 206 Minuten täglich vor dem Fernseher und wird damit nur von den Bewohnern der Regionen Aragon und Andalucia übertroffen. Am wenigsten sitzen übrigens die Bewohner der Region Madrid vor der Glotze, lt. Statistik nur 155 Stunden täglich.
Es wird etwas kühler – das versprechen uns zumindest die Meteorologen. Nach der Hitzewelle der vergangenen Tage ist heute auf allen Inseln eine leichte Abkühlung zu verzeichnen, das Wetter bleibt nach wie vor gut, nur im Norden Gran Canarias kann es am Wochenende zu leichten Regenschauern kommen.
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